
Trogir → Maslinica (Šolta)
Der erste Tag ist mit Absicht kurz. Wir passieren meist am späten Vormittag den Brückenkanal von Trogir, laufen an der Südseite von Čiovo hinunter und liegen vor dem Mittag in Maslinica fest – zwölf Meilen im Logbuch und die Crew angekommen. Maslinica liegt ganz im Westen von Šolta, ein S-förmiger Einschnitt in der Küste mit einer Reihe von sieben kleinen Inselchen als Wächter vor der Einfahrt. Diese Inselchen machen die eigentliche Arbeit: Sie brechen fast jeden Schwell, bevor er die Boote drinnen erreicht. Für die Nacht hast du zwei Möglichkeiten. Martinis Marchi am Südufer ist eine richtige Marina mit Muringleinen und einem Barockschloss dahinter, oder die Dorfmole gegenüber, wo du für ein paar Euro mit dem Heck an der Pier am eigenen Anker liegst. Šolta bleibt ruhig, während die Nachbarinseln volllaufen. Zum Abendessen gibt es einheimisches Olivenöl und Dobričić-Rotwein.
Unternehmungen
Einen Blick in den Innenhof des Schlosses Martinis Marchi werfen
Den Dobričić-Roten in einer Dorfkonoba probieren
Mit dem Dinghi zum Baden auf die Insel Stipanska
Sonnenuntergang von der äußeren Inselkette aus
Anlegetipp
Martinis Marchi an der Südseite bietet volle Versorgung und Muringleinen – für Juli und August reservieren; gegenüber liegst du an der Dorfmole für kleines Geld mit dem Heck zur Pier am eigenen Anker. Der Inselkranz schirmt NW, W, SW und S ab, offen bist du nur bei einem seltenen Nordwind.













