
Split → Veli Drvenik, Krknjaši bay
Aus Split herauszukommen kostet an einem Samstagnachmittag Geduld. Das Fahrwasser vor der ACI Marina und der Stadt-Riva füllt sich mit ablegenden Booten, der Plan für den ersten Tag ist also bescheiden: Kurs West und die Menge hinter sich zerstreuen lassen. Der Ankerplatz liegt in der flachen Wasserenge, die Veli Drvenik von Mali Drvenik trennt, ein sandgründiges Becken von drei bis sechs Metern, das hart türkis wird, sobald die Sonne oben steht. Der Halt ist verlässlich. Drei Tavernen auf Veli Drvenik geben Ihnen eine kostenlose Boje, wenn Sie einen Tisch buchen, doch Sie können ebenso gut den Anker in den Sand setzen und mit dem Tender zum gegrillten Fisch übersetzen. Um die Landzunge führt ein Fußweg, und auf der anderen Seite steht eine kleine Kapelle, falls jemand die Beine vertreten will. Wir gehen hier meist früh zu Koje. Der Schlag nach Norden ist morgen länger.
Unternehmungen
Auf den Sanduntiefen in 4–6 m ankern
Mit dem Beiboot zum gegrillten Fisch nach Veli Drvenik
Den Landzungenweg zur Kapelle gehen
Vom Heck baden, bevor die Tagesboote kommen
Die Sonne über der offenen Adria sinken sehen
Anlegetipp
Den Anker in vier bis sechs Metern über Sand fallen lassen, und er greift kräftig; die Restaurantbojen kosten nichts, wenn Sie an Land essen. Nur West und Nordwest finden herein, bei frischem Westwind in Aussicht also die zwei Seemeilen in die ACI Marina Trogir laufen für die Nacht.






