
Palermo → Mondello
Die meisten Crews nutzen den ersten Nachmittag, um das Boot einzufahren, statt Meilen zu machen – acht davon passen dazu bestens. Wir laufen nach der Übergabe meist aus der Marina Cala aus, runden die Landspitze unter dem Monte Pellegrino und haben den Anker binnen zwei Stunden vor Mondello unten. Die Bucht ist eine flache Sandmulde, blassgrünes Wasser über vier bis sechs Metern, gut weggeduckt vor allem, was aus Nord kommt. An Land steht der alte Badesteg auf Stelzen über dem Flachen, ein Überbleibsel aus der Blütezeit des Ortes um 1900. Schwimmen, den Kühlschrank sortieren, lernen, wo an Bord was liegt. Wer ein richtiges erstes Abendessen will: Fritto misto und Pasta con le sarde im Ort halten, was sie versprechen. Wanderlustige nehmen die Serpentinen hinauf auf den Pellegrino, mit Blick zurück über die Conca d'Oro.
Unternehmungen
Anker fallen lassen und vor Mondello baden
Über den Badesteg auf Stelzen aus der Liberty-Zeit schlendern
Auf den Monte Pellegrino für den Blick über die Conca d'Oro
Pasta con le sarde im Ort probieren
Anlegetipp
Die kleine Marina von Mondello nimmt Yachten mit dem Heck zum Steg für rund 60–90 € pro Nacht und schützt gegen Nord; sonst fällt der Anker auf Sand in vier bis sechs Metern, und für eine sichere Nacht geht es zurück in die Marina Cala.





