
Lipari → Portorosa
Die meisten Crews nutzen diese erste Etappe, um sich einzugewöhnen. Es sind gerade einmal zwanzig Meilen hinunter nach Portorosa, einer der größeren Chartermarinas auf dem sizilianischen Festland, und der Schlag läuft meist bei stetigem Maestrale aus Nordwest mit zehn bis fünfzehn Knoten. Nichts, was einen überrascht. Portorosa hat alles, was man braucht: Tankstelle, Wasser, einen Ausrüster – der vernünftige Ort also, um das Boot für die kommende Woche zu beladen. Kaufen Sie hier ein, statt auf die Inseln zu setzen, wo ein Glas Kapern so viel kosten kann wie dort eine Mahlzeit. An Land gibt es Pasta alla Norma in einer der Trattorien am Kai – und essen Sie spät. Ist die Luft bei Sonnenuntergang klar, raucht der Ätna fünfzig Meilen weiter südlich vor sich hin. Wer früh ankommt, füllt den Nachmittag mit einer Taxifahrt hinauf zu den Ruinen von Tindari.
Unternehmungen
Pasta alla Norma am Kai
Vor den Inseln das Boot verproviantieren
Mit dem Taxi zur Ausgrabungsstätte Tindari
Vom Steg aus den rauchenden Ätna beobachten
Anlegetipp
In Portorosa liegen Sie mit dem Heck zum Steg an Mooringleinen, in der Hochsaison rund 100-160 € pro Nacht. Gut geschützt gegen Nord, mit Tankstelle direkt an der Einfahrt – bunkern Sie also gleich beim Einlaufen.






