
Portorosa → Vulcano Porto
Der erste Schlag ist ein Aufwärmen: gut fünfzehn Meilen offenes Wasser, sobald die Untiefen vor Portorosa hinter euch liegen. Wir legen meist bis neun Uhr ab, bevor die Nachmittagsbrise aus Nordwest einsetzt und im Kanal eine kurze, steile Welle aufbaut. Vulcano meldet sich lange, bevor man es klar erkennt – der Geruch nach faulen Eiern zieht mit dem Wind von den Fumarolen herunter. Der Anker fällt in Porto di Ponente an der Westseite, wo der Sand in fünf bis zehn Metern gut hält und die Sonnenuntergänge den Schwefel wert sind. An Land gehören die Schlammbäder bei Porto di Levante zum Pflichtprogramm, auch wenn sich die Badehose davon nie wieder erholt. Wer danach noch Beine hat: Der Aufstieg zum Gran Cratere dauert rund eine Stunde, und der Blick vom Kraterrand über den ganzen Archipel stimmt auf die kommenden zwei Wochen ein.
Unternehmungen
In den Schlammbädern von Porto di Levante baden
Zum Kraterrand des Gran Cratere aufsteigen (rund eine Stunde)
Sonnenuntergang am schwarzen Sand von Porto di Ponente
Über den warmen Fumarolen unter Wasser schwimmen
Anlegetipp
Porto di Ponente ist bei Ostwind die ruhige Wahl; auf Sand in 5 bis 10 Metern ankern und wegen versunkener Felsen ordentlich Abstand zu den Klippen halten. In Levante gibt es Bojen, aber der Schwefeldunst kriecht in alles hinein, deshalb schlafen die meisten Crews lieber auf der Ponente-Seite.








