
Skradin → Primošten
Wer die ACI Marina Skradin verlässt, motort zunächst über den Süßwasserabschnitt der oberen Krka, bevor sich der Fluss weitet. Sie passieren die Brücke von Šibenik und fädeln sich durch den St.-Anthony-Kanal, wo die Strömung Sie ein wenig herumschieben kann, dann brechen Sie hinaus aufs offene Wasser für den acht Meilen langen Sprung nach Süden. Primošten machen Sie längst vor der Ankunft aus: Das Städtchen krönt eine kleine Halbinsel, die über eine Sandbank – fast zu durchwaten – mit dem Festland verbunden ist, rote Dächer fallen zum Meer hin ab und die St.-Georgs-Kirche thront ganz oben. Wir machen meist an der Marina Kremik fest, zwei Meilen die Küste hinab, denn sie liegt tief in einer geschützten Bucht und hält bei jedem Wetter. Ein Shuttle bringt Sie zum Abendessen in die Altstadt. Bergauf hinter den letzten Häusern klettern die Bukovac-Terrassen in handgesetzten Trockenmauern empor – jener Schutz, der die Babić-Reben zum schweren einheimischen Rotwein reifen lässt.
Unternehmungen
Zur St.-Georgs-Kirche auf dem Gipfel hinaufsteigen
Ein Glas Babić an der Kaimauer trinken
Über die handgesetzten Bukovac-Weinterrassen wandern
Sich zu einer Schüssel Brudet-Fischeintopf setzen
Mit dem Shuttle der Marina Kremik in die Stadt fahren
Anlegetipp
Buchen Sie lieber einen Liegeplatz in der Marina Kremik als an der Stadtkaimauer: Die Bucht zählt zu den bestgeschützten dieser Küste, während die Stadtfront nach Westen offen liegt. Muringleinen und ein Shuttlebus sind der Lohn.






