
Šibenik → Kaprije
Ihr verlasst die Marina und fädelt euch durch den St.-Anthony-Kanal, unter der Brücke hindurch und vorbei an der flachen Salzbauern-Insel Krapanj, bevor sich das Wasser nach Westen Richtung Kaprije öffnet. Die Insel lebt von Kapernsträuchern und Stille; es gibt keine Autos, und das einzige Dorf schmiegt sich um seinen Hafen an der Ostküste. Meist legen wir am Dorfkai mit dem Heck zum Kai an, eigener Anker fällt, Wasser an den mittleren Liegeplätzen, aber kein Landstrom. Die Tiefen halten bei fünf bis sechs Metern mit ordentlichem Halt in Sand und Seegras. Der Nachmittag gehört dem Fußweg landeinwärts zur Kapelle auf dem Kamm, von wo sich die ganze Kornati-Gruppe vor der Küste ausbreitet. Zum Abendessen gibt es gegrillten Fisch und ein Glas Babić, den dunklen einheimischen Rotwein aus den Hügeln von Šibenik. Auf Kaprije gibt es keine falsche Konoba; fragt am Kai, welche an dem Tag Fisch angelandet hat.
Unternehmungen
Den Kammweg zur Kapelle auf dem Hügel gehen
Gegrillten Fisch in einer Konoba auf Kaprije bestellen
An den Felsen südlich des Dorfes baden
Mit dem Dinghy zu den Inselchen an der Buchteinfahrt
Babić-Rotwein an einem Tisch am Kai probieren
Anlegetipp
Heck zum Kai am Dorfkai mit eigenem Anker gegen eine kleine Gebühr; rechnet mit Wasser an den mittleren Liegeplätzen, aber ohne Strom. Ist der Kai voll, nehmt eine der rund zwanzig Bojen in der Bucht oder ankert in sechs bis acht Metern; der Schutz ist gut aus allen Richtungen außer Nordost.






