
Šibenik → Veli Drvenik (Krknjaši Bay)
Der erste Schlag ist eigentlich ein Einlaufen. Ihr werft die Leinen an der ACI Marina Šibenik los, lauft den Fluss hinab zum St.-Anthony-Kanal, einer in den Fels geschnittenen Enge von kaum 600 Metern Breite, in der die Strömung in beide Richtungen setzen kann, und dann an Zlarin vorbei aufs offene Wasser. Von dort geht es auf raumem Kurs schnurstracks nach Südosten nach Krknjaši, dem flachen Kessel zwischen Veli und Mali Drvenik. Hierher kommt niemand wegen des Dorfes – man kommt wegen des Grundes. Heller Sand liegt in drei bis sechs Metern, der Halt ist ausgezeichnet, der Anker fasst beim ersten Mal, und das Wasser nimmt die Farbe eines Swimmingpools an. Drei kleine Tavernen auf der Drvenik-Seite legen für Abendgäste kostenlose Bojen aus, doch die meisten Crews ankern einfach im Sand. Eine ruhige Nacht mit getrimmten Segeln, bevor der Törn richtig nach Süden dreht.
Unternehmungen
Auf sandigem Grund in 4–6 m ankern
Den Rundweg über die Landzunge oberhalb Krknjaši gehen
Gegrillten Fisch in einer Drvenik-Taverne bestellen
Reffen in der Brise des offenen Kanals üben
Zusehen, wie die Sonne über der offenen Adria versinkt
Anlegetipp
In 4–6 m auf erstklassigem Sandhalt ankern oder eine Tavernen-Boje nehmen, wenn ihr an Land esst. Der Kessel ist gut geschützt, nur nach West und Nordwest offen; ist ein Westwind über 18 Knoten gemeldet, weicht für die Nacht in die zwei Meilen östlich gelegene ACI Marina Trogir aus.













