Curieuse Tortoises
Route · 7 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Seychelles

Eden Island (Mahe) über Praslin (Baie Sainte Anne) & La Digue.

Entspannter 7-Tage-Törn ab Eden Island, Mahé, über Sainte Anne, Praslin, Curieuse, Anse Lazio und La Digue auf den inneren Seychellen.

Die Route

Route Tag für Tag

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Mahe Eden Island
Tag 1

Eden Island (Mahe)Sainte Anne

Ein gemütlicher Drei-Meilen-Schlag von der Marina in den ältesten Meerespark der Seychellen – grüne Meeresschildkröten und Moyenne Island nur eine Dinghyfahrt entfernt.

Distanz

2 NM

Segelzeit

~0,4 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Oktober

Dauer

7 Tage

Abfahrt

Eden Island (Mahe)

Segelrevier

Seychelles

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 7
Mahe Eden Island
1
Tag 1

Eden Island (Mahe)Sainte Anne

Die meisten Crews nutzen den ersten Nachmittag lieber zum Einfahren des Schiffs, statt irgendwohin zu hetzen – und dafür ist Sainte Anne genau richtig. Der Park liegt keine drei Meilen vor Eden Island: Man kann morgens Proviant übernehmen, an der Hafenmole vorbei hinausmotoren und hängt am frühen Nachmittag schon an der Boje. Es ist der älteste Meerespark des Landes, sechs Granitinseln, umschlossen von Riff. Rund um die Bojen tauchen grüne Meeresschildkröten auf, von Dinghys völlig unbeeindruckt. Setzt mit dem Beiboot nach Moyenne über, einst in Privatbesitz, heute in einer Stunde zu umrunden, mit Riesenschildkröten als Gesellschaft. Das Schnorcheln vor Round Island ist flach und einfach, ideal für alle, die sich noch an die Flossen gewöhnen. Behaltet in der Saison die Zahl der freien Bojen im Auge; am späten Nachmittag ist das Feld voll. Der Sundowner hier, mit den rosa getönten Hügeln von Mahé im Rücken, gibt den Ton für die Woche vor.

Unternehmungen

Das flache Riff vor Round Island beschnorcheln

Mit dem Dinghy zum Schildkrötenpfad auf Moyenne Island

Grüne Meeresschildkröten an den Bojen beobachten

Sundowner mit Blick zurück nach Mahé

Anlegetipp

Die 24 Parkbojen sind hier deutlich sicherer als der eigene Anker; besorgt die Genehmigung (rund SCR 500) noch vor dem Ablegen in der Marina und nehmt bis zum frühen Nachmittag eine Boje, denn in der Passatsaison ist das Feld schnell belegt.

Praslin (Baie Sainte Anne)
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Tag 2

Sainte AnnePraslin (Baie Sainte Anne)

Das ist der einzige richtige Schlag der Reise, also lohnt es sich, spätestens um neun loszukommen. Von den Bojen bei Sainte Anne sind es gut zwanzig Meilen über offenes Wasser nach Praslin, und im Passat von Mai bis September steht meist ein stetiger Raumschotkurs mit 12 bis 18 Knoten querab. Im Kanal kann die See aufstehen, also verstaut die Kaffeebecher, bevor ihr das Riff hinter euch lasst. Die Baie Sainte Anne öffnet sich an der Südostecke von Praslin, weit und gutmütig, mit Sandgrund auf vier bis acht Metern. Es ist der nützlichste Übernachtungsplatz der inneren Inseln: Supermarkt, Tankkai, ein halbwegs sortierter Ausrüster und Mechaniker, die jeden Charterschaden schon gesehen haben. Wer dem eigenen Anker nicht ganz traut: Ein Einheimischer namens Robert unterhält eine Handvoll Muringbojen und meldet sich auf UKW.

Unternehmungen

Im Supermarkt der Baie Sainte Anne auffüllen

Am Kai bunkern und Wasser übernehmen

Charterschäden mit den örtlichen Mechanikern beheben

Über den Steg zum Fähranleger laufen

Anlegetipp

Die Baie Sainte Anne ist der Ankerplatz mit dem besten Halt in der Gruppe – Sand auf vier bis acht Metern und genug Schwojraum. Ist die Bucht voll, ruft lieber Robert auf UKW für eine seiner privaten Bojen, statt euch zwischen die Flotte zu drängen.

Curieuse
3
Tag 3

Praslin (Baie Sainte Anne)Curieuse

Curieuse liegt direkt vor der Nordküste von Praslin, ein entspannter Vormittagsschlag, sobald ihr die Inselspitze gerundet habt. Unterbrecht die Fahrt bei St Pierre, einer Ansammlung von Granitblöcken rund anderthalb Meilen vor Anse Volbert; die Korallenterrassen ringsum halten Papageifische und ab und zu einen Rochen, am besten beschnorchelt, bevor der Nachmittagswind einsetzt. Curieuse selbst war vor hundert Jahren eine Leprakolonie und ist heute Reservat. Nehmt eine Parkboje in der Baie Laraie, zahlt beim Ranger und geht an Land zwischen mehr als dreihundert frei laufenden Aldabra-Riesenschildkröten, von denen manche an die hundert Jahre alt sind. Der Mangroven-Bohlenweg führt gut eine Meile von der Rangerstation bis nach Anse St José, vorbei an Skinken, Schlammspringern und dem Gewirr roter Mangrovenwurzeln. Der rostrote Lateritboden gibt den Stränden einen Farbton, den ihr sonst nirgends auf dem Törn seht.

Unternehmungen

Die Korallenterrassen vor St Pierre beschnorcheln

Frei laufende Aldabra-Schildkröten in der Baie Laraie treffen

Den Mangroven-Bohlenweg nach Anse St José gehen

Picknick im Schatten bei der Rangerstation

Anlegetipp

Curieuse ist Meerespark; nehmt eine Boje in der Baie Laraie und rechnet die Gebühr (etwa SCR 250 pro Nacht) mit dem Ranger ab, statt zu ankern. Die Westseite um Anse St José ist hübscher, aber ungeschützt – also nur bei ruhigem Wetter und mit einer Crew, die den Anker gern kontrolltaucht.

Anse Lazio
4
Tag 4

CurieuseAnse Lazio

Anse Lazio liegt an der Nordwestspitze von Praslin, ein kurzer Schlag von Curieuse herunter – und für viele der Strand, der die Seychellen ausmacht. Granitblöcke rahmen eine lange Sichel hellen Sandes, dahinter werfen Takamaka-Bäume Schatten. Ankert im Sand davor und fahrt früh mit dem Beiboot hinein: Das Schnorcheln an den Felsen am Nordende ist vor neun am ruhigsten, ab dem späten Vormittag macht der Schwell das Durchfädeln zwischen den Steinen mühsam. Achtet im Flachen auf halb eingegrabene Stechrochen und schlurft mit den Füßen über den Grund. An Land grillt das Bonbon Plume den Fang des Tages unter offenem Palmdach direkt am Wasser; ein Fischteller liegt bei etwa 25 bis 35 Dollar, ein kaltes Seybrew kostet ein paar mehr. Die Bucht kann rollen, sobald Schwell hereinläuft, deshalb behandeln viele Crews sie als langen Mittagsstopp und ziehen für die Nacht weiter.

Unternehmungen

Vor neun an den Felsen im Norden schnorcheln

Gegrillter Fang und Seybrew im Bonbon Plume

Schlurfend durchs Flache, Augen auf für Stechrochen

Unter den Takamaka-Bäumen faulenzen

Anlegetipp

Anse Lazio ist eine offene Reede ohne Bojen; ankert im Sand und behaltet den Anker im Auge, denn der Schwell kann um die Landspitze herumlaufen. Steht Dünung aus Nordwest oder wollt ihr eine ruhige Nacht, nutzt die Bucht als Tagesstopp und schlaft in einer geschützten Bucht.

La Digue
5
Tag 5

Anse LazioLa Digue

La Digue liegt ein gutes Dutzend Meilen östlich, ein leichter Halbwindschlag über den Kanal, der die Insel von Praslin trennt. Der Haken ist der Hafen: In La Passe finden nur vier bis sechs Yachten Platz, also ruft den Hafenmeister auf UKW-Kanal 16, bevor ihr euch festlegt; ist nichts frei, ankert im Lee und fahrt mit dem Dinghy hinein. An Land läuft die Insel auf Fahrrädern und Ochsenkarren. Leiht am Steg ein Rad und radelt zwanzig Minuten nach Süden zur Anse Source d'Argent, dem riffgeschützten Strand, dessen geformte Granitblöcke tausend Postkarten verkauft haben; kommt früh oder im Nachmittagslicht, also vor oder nach den Tagesgästen von der Fähre. Die flache Lagune dort bleibt ruhig genug für den ersten Schnorchelversuch. Wer mag, macht landeinwärts einen Abstecher durchs Veuve-Reservat und schaut nach dem Schwarzen Paradiesschnäpper, einem der seltensten Vögel der Region.

Unternehmungen

Auf dem schattigen Weg zur Anse Source d'Argent radeln

In der ruhigen, riffgeschützten Lagune schnorcheln

Den Paradiesschnäpper im Veuve-Reservat aufspüren

Räder am Steg von La Passe mieten

Anlegetipp

Im Hafen von La Passe liegen nur vier bis sechs Boote, holt euch also vorher auf UKW-Kanal 16 die Erlaubnis des Hafenmeisters. Ist er voll, ist der Ankerplatz gleich davor bei beständigem Passat in Ordnung, geschützt von den umliegenden Inseln – bei Westschwell rollt es allerdings.

La Digue Anse Source D Argent
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Tag 6

La DigueIle Cocos

Ile Cocos liegt keine drei Meilen vor La Digue, eine Gruppe von Granitinselchen in einem Meerespark, den viele für das beste Schnorchelrevier der inneren Inseln halten. Das Wasser über den Korallenköpfen ist verblüffend klar, und die Fischdichte stimmt: Kaiserfische, Schnapper, ab und zu eine Schildkröte, die am Riff weidet. Anlanden ist auf den Inselchen nicht erlaubt, das hier ist also ein Tag auf und im Wasser. Nehmt eine Parkboje, zahlt die Gebühr und geht früh rein, bevor gegen elf die Ausflugsboote aus La Digue und Praslin eintreffen. Ist es bei Cocos zu voll, bieten die Schwestern nebenan, Grande Soeur und Petite Soeur, ruhigeres Riff und einen Strand zum Ausstrecken. Die meisten Crews verkriechen sich für die Nacht hinter Félicité, wo der Halt gut ist und der Ankerplatz im Südostpassat ruhig bleibt.

Unternehmungen

Die klaren Korallenköpfe bei Ile Cocos beschnorcheln

Früh da sein, bevor die Ausflugsboote kommen

Zur Grande Soeur für ruhigeres Riff übersetzen

Für die Nacht hinter Félicité ankern

Anlegetipp

Cocos ist Meerespark ohne Anlandeerlaubnis: Ihr nehmt eine Boje, zahlt die Rangergebühr und schnorchelt ein paar Stunden, statt dort zu übernachten. Sichert euch vor Einbruch der Dunkelheit einen Nachtplatz hinter Félicité oder vor Grande Soeur, denn Cocos selbst liegt ungeschützt, sobald die Tagesboote weg sind.

Eden Island (Mahe)
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Tag 7

Ile CocosEden Island (Mahe)

Der Rückweg nach Mahé ist der längste Schlag der Woche, knapp dreißig Meilen vom Ankerplatz bei Cocos hinunter nach Eden Island. Im Südostpassat läuft es meist raumschots oder vor dem Wind, schnell und bequem, doch im offenen Kanal baut sich die Welle von achtern auf – ein Bullenstander am Baum verdient sich da seine Existenz. Legt früh ab. Ihr wollt die Riffdurchfahrten und die Marina bei gutem Licht nehmen, und der Passat frischt nachmittags oft auf. Bleibt Zeit, lockert ein letzter Badestopp im Park von Sainte Anne den Schlag angenehm auf. Sobald ihr in Eden Island längsseits liegt: Diesel und Wasser auffüllen, Salz abspülen und hinüber zu den Bars und Restaurants der Marina für ein richtiges letztes Abendessen an Land. Die Basis will die Yacht meist am späten Vormittag zurück, erledigt den Papierkram also am Abend davor.

Unternehmungen

Für den Vorwindkurs einen Bullenstander setzen

Letzter Badestopp im Park von Sainte Anne

In Eden Island bunkern und abspülen

Abschiedsessen in den Restaurants von Eden Island

Anlegetipp

Plant so, dass ihr Eden Island mit reichlich Tageslicht erreicht; die Riffdurchfahrten und die Marinagassen lassen sich vor dem Nachmittagsblendlicht viel leichter lesen, und der Passat legt spät zu. Bestätigt euren Liegeplatz im Anlauf per UKW mit der Basis.

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