
Portisco → Porto Cervo
Nur sechs Meilen trennen Portisco von Porto Cervo, es eilt also nicht. Wir werfen meist am späten Vormittag los, motorsegeln die Küste hinauf und lassen vor dem Mittagessen den Anker in der Cala Granu fallen. Die Bucht nimmt Sand in fünf bis sieben Metern und liegt gut aus jedem Nordwind heraus, ein ruhiger Ort also, um die Ankerwinde zu prüfen und die Crew die Anreise abschütteln zu lassen. Porto Cervo selbst wurde 1962 unter dem Aga Khan komplett neu entworfen, und man sieht es am geschwungenen Mauerwerk der Piazzetta. Die Marina langt im August kräftig zu, weshalb viele Crews schwimmen, dann für die Nacht ankern und sich die Liegegebühr sparen. An Land lohnen die Boutiquengassen und die Aperitivo-Runde am Phi Beach eine Stunde, bevor die Sonne hinter dem Granit verschwindet.
Unternehmungen
Vom Sand der Cala Granu ins Wasser
Durch das geschwungene Mauerwerk der Piazzetta streifen
Aperitivo zum Sonnenuntergang am Phi Beach
Nach Einbruch der Dunkelheit durch die Boutiquengassen bummeln
Anlegetipp
Liegeplätze in der Marina di Porto Cervo kosten zur Augustspitze 300-600 € pro Nacht – also weit im Voraus buchen oder gleich auslassen. Ankern in der Cala Granu auf Sand in fünf bis sieben Metern ist die günstige Alternative, allerdings ohne Landstrom.






