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Route · 7 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Sardinia

Portisco Rundtörn.

Sieben Tage Rundtörn ab Portisco: Mortorio, Porto Rotondo, Golfo Aranci, Olbia und Tavolara. Ankerplätze, Liegeplätze und Tische zum Vormerken.

Die Route

Route Tag für Tag

Klicken Sie auf einen Pin auf der Karte oder auf einen Tag in der Routenübersicht unten, um Etappe, Geschichte und Fotos des Tages zu sehen.

Mortorio
Tag 1

PortiscoMortorio Island

Ein sanfter Vier-Meilen-Schlag nach Süden zum Einfahren, dann ankern vor einem leeren Granit-Eiland für das erste Bad der Saison.

Distanz

6 NM

Segelzeit

~1,2 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Mitte Oktober (Hochsaison Jun – Sep)

Dauer

7 Tage

Abfahrt

Portisco

Segelrevier

Sardinia

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 7
Mortorio
1
Tag 1

PortiscoMortorio Island

Von Portisco nach Mortorio ist es unter Maschine kaum eine Stunde – genau richtig für den ersten Tag. Du willst Zeit haben, um herauszufinden, welche Winsch klemmt und wie sich die Ankerwinde benimmt, bevor es darauf ankommt. Mortorio selbst hat keinen Steg, keine Bar, überhaupt keine Bewohner, nur rosa Granit und ein paar grasende Möwen. Wir steuern meist die Cala dei Sassi an der Nordseite an und lassen den Anker auf Sand in vier bis sechs Metern fallen, wo der Grund sauber hält und Nordwind dir vom Leib bleibt. Schwimm hinüber zur Südseite, und du findest die kleinen Gezeitentümpel, die die Einheimischen Pools of Venus nennen, warm und klar über dem Fels. Mehr gibt es hier nicht zu tun – nach einem Anreisetag ist das genau genug. Mittagessen an Deck, dann zurück, bevor das Licht geht.

Unternehmungen

Ankern und baden in der Cala dei Sassi

Die Gezeitentümpel der Pools of Venus schnorcheln

Am Ufer nach Quarz und Seeglas suchen

Mittagessen an Deck unter dem Granit

Anlegetipp

Vor der Cala dei Sassi ankerst du kostenlos auf Sand in vier bis sechs Metern, geschützt gegen Nord. Übernachten geht hier allerdings nicht – plane die Rückfahrt nach Cala di Volpe oder Portisco, solange es hell ist.

Porto Rotondo
2
Tag 2

MortorioPorto Rotondo

Wieder vier Meilen, also keine Eile beim Ablegen. Porto Rotondo wurde Anfang der Sechziger von der Familie Dona dalle Rose komplett am Reißbrett entworfen, und das sieht man: Marmor unter den Füßen, Bougainvillea über dem Kopf, ein Resort, das Altstadt spielt. Halt auf dem Weg hinein zuerst an der Spiaggia Ira, einer Bucht hinter rosa Granit, wo du auf Sand in fünf bis sieben Metern ankern und dich abkühlen kannst, bevor der Marmor übernimmt. Die Marina gehört tatsächlich zu den teuersten im Mittelmeer, im August deutlich über zweihundert Euro pro Nacht, weshalb viele Crews lieber vor Ira schwingen und mit dem Beiboot hineinfahren. An Land führt der Weg hinauf zur Piazzetta mit ihrem riesigen Schachbrett, zur Skulptur Circle of Life von Pietro Cascella und zu einem Aperitivo, während die Yachtszene vorbeidefiliert.

Unternehmungen

Baden in der Granitbucht der Spiaggia Ira

Über das Marmorschachbrett der Piazzetta gehen

Die Skulptur Circle of Life finden

Aperitivo zwischen den Läden der Via dei Negozi

Anlegetipp

Die Marina nimmt dich mit dem Heck zum Steg an Mooringleinen, verlangt zur Hochsaison aber zwei- bis vierhundert Euro pro Nacht. Für einen Bruchteil davon ankerst du vor der Spiaggia Ira auf Sand in fünf bis sieben Metern und fährst mit dem Dinghi an Land.

Golfo Aranci
3
Tag 3

Porto RotondoGolfo Aranci

Golfo Aranci liegt an der äußersten Spitze der Nordost-Landzunge und wirkt wie eine andere Welt nach den Ferienorten dahinter – mehr Fischerboote als Superyachten. Die Marina ist klein und rundum geschützt, was zählt, wenn nachts Wind aufkommt. Im August vorher buchen; die Plätze sind früh weg. Der Grund herzukommen liegt eine Meile östlich der Einfahrt: die Secca di Capo Figari, ein Unterwasserberg, der zur Oberfläche aufsteigt und Zackenbarsche, Barrakudas und gelegentlich eine Bernsteinmakrele anzieht. Setz die Taucherflagge, wenn du abtauchen willst. An Land lohnt der Weg hinaus zum Leuchtturm Capo Figari mit dem ganzen Golf unter dir. Abends zieht es die Crews an die Tische am Kai, zu einem Teller Hummer-Linguine und einem langsamen Sonnenuntergang.

Unternehmungen

Tauchen oder schnorcheln an der Secca di Capo Figari

Den Weg zum Leuchtturm Capo Figari gehen

Sundowner im Rosa dei Venti

Hummer-Linguine im Ristorante Da Paolo

Anlegetipp

In der Marina liegst du mit dem Heck zum Steg an Mooringleinen, in der Saison für rund einhundert bis einhundertfünfzig Euro pro Nacht. Sie ist vollständig geschützt, aber ruf im August vorher an, denn das kleine Becken ist schnell ausgebucht.

Olbia
4
Tag 4

Golfo AranciOlbia

Nach einer Reihe von Resorts und leeren Inseln ist Olbia eine richtige Stadt und ein guter Ort, um Boot und Kühlschrank aufzufüllen. Die Marina hat volle Versorgung und eine Tankstelle an der Einfahrt, nimm den Diesel also beim Hereinkommen. Olbias Geschichte reicht tief: Das archäologische Museum breitet die phönizischen und römischen Schichten aus, und die kleine Basilica di San Simplicio, aus demselben Granit gebaut, aus dem die Küste besteht, steht seit dem Mittelalter. Will die Crew an den Strand, ist es eine kurze Radtour nach Pittulongu, Sand und flaches Wasser, geschützt gegen Nord. Heb dir den Appetit für die Markthalle auf, wo Porceddu, langsam gebratenes Spanferkel, das Richtige ist. Deck dich hier ordentlich ein, denn auf der ruhigeren Etappe nach Süden werden die Läden schnell dünn.

Unternehmungen

Das phönizisch-römische Archäologiemuseum besuchen

Die Basilica di San Simplicio aus Granit ansehen

Mit dem Rad an den Strand von Pittulongu

Porceddu, Spanferkel, in der Markthalle

Anlegetipp

Die Olbia Marina ist Heck zum Steg an Mooringleinen mit voller Versorgung, zur Hochsaison rund einhundert bis einhundertfünfzig Euro pro Nacht. Bunkere beim Hereinkommen an der Tankstelle an der Einfahrt, statt dich beim Auslaufen darum zu streiten.

Porto San Paolo
5
Tag 5

OlbiaPorto San Paolo

Das ist der längste Schlag der Woche, wobei zwölf Meilen immer noch ein leichter Vormittag sind. Es lohnt sich, um neun loszukommen, wenn du die Passage an der Cala Girgolu unterbrechen willst, wo der Ankerplatz über Seegraswiesen liegt, die die Fische zum Schnorcheln nah heranholen. An Land ist der Aufstieg auf den Monte Coda Cavallo kurz und steil, und der Lohn ist Tavolara, das den Horizont füllt wie ein gestrandetes Schiff. Porto San Paolo ist klein und unprätentiös, ein Dorf, das noch nach Fisch riecht und nicht nach Geld. Die Marina ist bescheiden und nach Maßstäben der Costa Smeralda günstig, weggeduckt vor Nordwind. Das hier ist Bottarga-Land, gepökelter Meeräschenrogen, über Pasta gehobelt, und ein paar Familien in der Nähe machen ihn noch von Hand. Frag in einer Trattoria am Kai, und jemand zeigt dir den Weg zur Werkstatt.

Unternehmungen

Über dem Seegras der Cala Girgolu schnorcheln

Auf den Monte Coda Cavallo mit Blick auf Tavolara

Bottarga über Pasta gehobelt am Kai

Eine familiengeführte Bottarga-Werkstatt besuchen

Anlegetipp

Die Dorfmarina nimmt dich mit dem Heck zum Steg für freundliche sechzig bis neunzig Euro pro Nacht, gut geschützt gegen Nord. Ist sie voll, ankerst du zurück in der Cala Girgolu auf Sand in vier bis sechs Metern und fährst mit dem Beiboot hinein.

Molara Island
6
Tag 6

Porto San PaoloMolara Island

Molara liegt gleich östlich von Tavolara, gehört zum selben Schutzgebiet und ist praktisch unbewohnt. Wilde Ziegen arbeiten die Hänge ab, und der Boden ist mit alten Ruinen übersät, mittelalterlich und älter, für alle, die an Land klettern wollen. Runde zur Südküste und lass den Anker vor der Cala Spagnola fallen, wo das Wasser klar über Sand steht und die Granitküste ein langsames Schnorcheln belohnt. Es gibt weder Kai noch Übernachtungsmöglichkeit, behandle das Ganze also als langen Mittagsstopp. Pack Pane carasau ein, das knusprige sardische Fladenbrot, das sich an Bord gut hält, dazu alles, was du in Olbia gekauft hast. Wenn das Licht weicher wird, gehst du Anker auf und läufst die vier Meilen zurück nach Porto San Paolo – oder weiter zur Landzunge Spalmatore auf Tavolara, um dort die Nacht festzumachen.

Unternehmungen

In der Sandbucht Cala Spagnola baden

Die Granitküste entlangschnorcheln

Hinauf zu den Ruinen der Insel klettern

Picknick mit Pane carasau

Anlegetipp

Ankern ist kostenlos auf Sand in vier bis sechs Metern, geschützt gegen Nord, aber ausdrücklich nur tagsüber. Plane die Nacht zurück in Porto San Paolo oder bei Spalmatore auf Tavolara, bevor das Licht geht.

Tavolara
7
Tag 7

MolaraPortisco

Fünfzehn Meilen nach Norden schließen den Kreis, also früh genug los und die Stopps gleich mit einplanen. Tavolaras Spalmatore di Terra, die flache Sandzunge am Fuß der Insel, gibt ein schönes letztes Bad her, dazu ein paar Strandtavernen, falls du mittags einmal nicht an Bord essen willst. Gleich davor liegt die Secca del Papa, regelmäßig unter den besten Tauchplätzen des Mittelmeers geführt, ihre Felsnadeln in rote Gorgonien gekleidet; selbst wenn du sie nur von oben schnorchelst, bleibt sie hängen. Von dort geht es geradeaus zurück nach Portisco. Bunkere an der Tankstelle bei der Einfahrt, bevor du deinen Platz belegst, und spül das Boot ab, solange das Licht hält. Ein Glas Mirto, der Myrtenlikör der Insel, ist der traditionelle Abschluss einer sardischen Woche. Bestätige deinen Übergabetermin schon am Vortag.

Unternehmungen

Letztes Bad bei Spalmatore di Terra, Tavolara

Das Riff Secca del Papa schnorcheln

Zum Abschluss ein Mirto, der Myrtenlikör

In der Marina di Portisco bunkern und abspülen

Anlegetipp

Die Marina di Portisco legt dich mit dem Heck zum Steg an Mooringleinen, zur Hochsaison rund einhundertzwanzig bis zweihundert Euro pro Nacht. Bunkere vor dem Festmachen an der Tankstelle an der Einfahrt und bestätige deinen Übergabeslot vierundzwanzig Stunden im Voraus.

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