
Porto Montenegro (Tivat) → Rose
Die meisten Crews übernehmen das Boot am Nachmittag, deshalb ist Tag eins bewusst gemächlich. Von Porto Montenegro ist es eine gemütliche Stunde die Bucht hinunter nach Rose, das sich an die Spitze der Halbinsel Luštica schmiegt, dort wo sich das Wasser zum Meer öffnet. Das Dorf ist winzig: eine Reihe Steinhäuser, ein Steg, ein paar Fischtavernen, die gegen acht voll sind. Darüber steht Forte Rose, eine österreichisch-ungarische Festung, in der heute ein kleines Tauchzentrum sitzt. Vom Heck baden, während das Licht hinter der Landzunge verschwindet. Hektik gibt es hier keine und echtes Nachtleben auch nicht – genau darum geht es. Ein guter Ort, um die Kojen zu verteilen, die Ankerwinsch zu testen und gut zu essen, bevor morgen das richtige Segeln losgeht.
Unternehmungen
Hinauf zur Festung Forte Rose steigen
Mit dem örtlichen Tauchzentrum ans Riff
Abendessen in einer Fischtaverne in Rose
In der Dämmerung vom Boot baden
Anlegetipp
Rose hat einen kurzen Ortskai und eine Handvoll Bojen; nehmt eine Boje oder ankert in der Bucht auf Sand in 4–6 m. Der Kai ist im Juli und August schnell von Ausflugsbooten belegt, eine frühe Ankunft hilft.




