Budva Old Town
Route · 14 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Montenegro

Porto Montenegro (Tivat) über Kotor & Sveti Stefan.

Zwei Wochen ab Porto Montenegro (Tivat) durch die Boka bis Bar und zurück: Kotor, Perast, Budva, Sveti Stefan, stille Buchten und Altstädte.

Die Route

Route Tag für Tag

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Porto Montenegro Tivat
Tag 1

Porto Montenegro (Tivat)Rose

Ein kurzer erster Schlag von der Marina in Tivat hinaus nach Rose, dem alten Fischerweiler direkt an der Einfahrt zur Boka.

Distanz

6 NM

Segelzeit

~1,2 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Oktober

Dauer

14 Tage

Abfahrt

Porto Montenegro (Tivat)

Segelrevier

Montenegro

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 14
Porto Montenegro Tivat
1
Tag 1

Porto Montenegro (Tivat)Rose

Die meisten Crews übernehmen das Boot am Nachmittag, deshalb ist Tag eins bewusst gemächlich. Von Porto Montenegro ist es eine gemütliche Stunde die Bucht hinunter nach Rose, das sich an die Spitze der Halbinsel Luštica schmiegt, dort wo sich das Wasser zum Meer öffnet. Das Dorf ist winzig: eine Reihe Steinhäuser, ein Steg, ein paar Fischtavernen, die gegen acht voll sind. Darüber steht Forte Rose, eine österreichisch-ungarische Festung, in der heute ein kleines Tauchzentrum sitzt. Vom Heck baden, während das Licht hinter der Landzunge verschwindet. Hektik gibt es hier keine und echtes Nachtleben auch nicht – genau darum geht es. Ein guter Ort, um die Kojen zu verteilen, die Ankerwinsch zu testen und gut zu essen, bevor morgen das richtige Segeln losgeht.

Unternehmungen

Hinauf zur Festung Forte Rose steigen

Mit dem örtlichen Tauchzentrum ans Riff

Abendessen in einer Fischtaverne in Rose

In der Dämmerung vom Boot baden

Anlegetipp

Rose hat einen kurzen Ortskai und eine Handvoll Bojen; nehmt eine Boje oder ankert in der Bucht auf Sand in 4–6 m. Der Kai ist im Juli und August schnell von Ausflugsbooten belegt, eine frühe Ankunft hilft.

Herceg Novi
2
Tag 2

RoseHerceg Novi

Herceg Novi liegt gleich gegenüber, bei stillem Morgen vielleicht vierzig Minuten unter Maschine. Die Stadt klettert in einem Gewirr aus Treppen und Terrassen den Hang hinauf, also zieht ordentliche Schuhe an. Am Bastion Forte Mare unten am Wasser anfangen, dann durch das alte Tor hinauf zur Festung Kanli Kula und zum Uhrturm am Platz Belavista. Kaffee ist hier ein Ritual, niemand hat es eilig. Beim Liegeplatz habt ihr die Wahl: der Stadtpier unter den Mauern wegen der Atmosphäre oder die schicke D-Marin in Portonovi ein paar Meilen westlich, wenn ihr Diesel, Duschen und ruhiges Wasser wollt. Wir nehmen meist die Stadtseite und gehen zu Fuß hinein. Hier auch bunkern: Markt und Läden sind besser als alles weiter unten an der Küste.

Unternehmungen

Über die Wehrgänge von Forte Mare gehen

Zur Festung Kanli Kula hinaufsteigen

Kaffee am Platz Belavista

Die Kombüse auf dem Stadtmarkt auffüllen

Anlegetipp

Am Stadtpier unter der Festung mit dem Heck zum Kai anlegen oder einen Serviceliegeplatz in der D-Marin Portonovi zwei Meilen westlich nehmen, dort gibt es Diesel und Wäscheservice. Am Stadtkai steht Schwell aus der Fährrinne – reichlich Fender und eine lange Achterleine.

Perast
3
Tag 3

Herceg NoviPerast

Heute wird die Kulisse opernhaft. Ihr passiert die Enge von Verige, wo die Berge zusammenrücken und das Wasser flach und dunkel wird, dann taucht Perast auf, mit seinem Glockenturm und den zwei Inseln davor. Eine ist natürlich entstanden: Sveti Đorđe, zypressendunkel, mit einem geschlossenen Benediktinerkloster und einem alten Friedhof. Die andere, Gospa od Škrpjela, wurde über Jahrhunderte von Hand aufgeschüttet – Fischer warfen Steine auf ein Riff, bis eine Insel daraus wurde. Festmachen, mit dem kleinen Shuttleboot hinüber und die Votivkirche mit ihren Silbertafeln ansehen. Zurück im Dorf reihen sich an der steinernen Uferfront eine Handvoll Konobas mit Fisch und einheimischem Vranac. Nehmt euch Zeit, einfach zu sitzen: Perast bekommt die letzte Sonne noch lange, wenn Kotor längst im Schatten liegt.

Unternehmungen

Mit dem Shuttleboot nach Gospa od Škrpjela

Die Enge von Verige unter Segeln fotografieren

Fisch und Vranac in einer Konoba am Wasser

Auf den Glockenturm von St. Nikolaus steigen

Anlegetipp

Der kurze Kai von Perast hat nur wenige Plätze, und direkt vor dem Ort darf man nicht ankern – also vorher anrufen oder vor Mittag da sein. Bei ruhigem Wetter ankern viele Crews auf Sand zwischen Sveti Đorđe und Gospa od Škrpjela und fahren mit dem Dinghi hinein.

Kotor
4
Tag 4

PerastKotor

Von Perast keine Stunde, es gibt also keinen Grund, früh loszumachen. Langsam bis ans Ende der Bucht motoren, und Kotor steigt direkt aus dem Wasser auf, die Stadtmauern im Zickzack den Felsen hinauf zur Festung San Giovanni. Rein, festmachen und dann den Aufstieg angehen, bevor die Kreuzfahrtmassen und die Hitze kommen: rund 1.350 Stufen bis oben, mit dem ganzen Fjord unter euch. Hinter den Mauern ein Labyrinth aus Plätzen und Gassen, die Kathedrale Sveti Tripun im Zentrum und auf jeder Stufe eine Katze. Esst spät. Die Altstadt läuft in der Saison weit über Mitternacht, und die Marina ist zwei Gehminuten vom Tor entfernt – keine Dinghifahrt im Dunkeln.

Unternehmungen

Über die Mauern hinauf nach San Giovanni

Die Kathedrale Sveti Tripun in den Gassen finden

Sich in den Altstadtgassen verlaufen

Spätes Abendessen auf einem Steinplatz

Anlegetipp

Die Marina Kotor liegt direkt unter den Mauern, mit Muringleinen und vollem Service; im Juli und August vorbuchen, sie ist klein und beliebt. Tagsüber teilt man die Rinne mit Kreuzfahrern – auf der Anfahrt gut Ausguck halten und mit Schwell rechnen.

Kotor Bay
5
Tag 5

KotorLustica Bay

Die Bucht rückwärts abfahren, hinaus durch die Enge und um die Küste von Luštica herum in die Bucht von Trašte an der offenen Küste. Ein bequemer halber Tag, also unterwegs irgendwo den Anker fallen lassen, für Mittagessen und ein Bad. Luštica Bay selbst ist eine am Reißbrett geplante Resort-Marina: neue Stege, tiefes, geschütztes Wasser, oben ein Golfplatz und ein paar ordentliche Restaurants am Kai. Nach einer Woche mittelalterlichem Stein wirkt das fast erschreckend modern, und für eine Nacht ist das völlig in Ordnung: richtige Duschen, ein Schwimmbecken, Wäsche erledigt. Alles laden, den Wassermacher laufen lassen und die Crew an Land ausschwärmen lassen. Ab hier dreht die Route nach Süden und der Charakter ändert sich: statt eingeschlossener Bucht nun Strände, Klippen und längere Schläge auf offener See die Küste hinunter.

Unternehmungen

Unterwegs zum Badestopp ankern

Eine Runde Golf oberhalb der Marina

Schwimmbecken und lange heiße Duschen

Abendessen am Kai der Bucht von Trašte

Anlegetipp

Die Marina Luštica Bay hat moderne Serviceliegeplätze an Muringleinen und liegt bei fast jedem Wetter ruhig; in den Spitzenwochen reservieren, sie ist als erster oder letzter Stopp beliebt. Die Bucht von Trašte davor hält gut auf Sand, wenn ihr lieber erst ankern und baden wollt.

Porto Montenegro Tivat
6
Tag 6

Lustica BayZanjice

Heute kurz und gut. Žanjice liegt gleich hinter der Landzunge von Luštica, eine Kiesbucht mit einem der ältesten Olivenhaine der Küste im Rücken und einem Kranz aus Muringbojen. Boje nehmen, Dinghi zu Wasser und gemütlich hinüber zur Blauen Grotte (Plava Špilja), einer Meereshöhle, in der das Licht vom Sandgrund türkis heraufkommt. Das benachbarte Mirišta ist hübscher, rollt aber mehr, deshalb bleiben die meisten Crews in Žanjice. Zwischen beiden liegt vor den Ogada-Felsen ein Wrack auf dem Grund, das die Tauchboote anfahren, falls euch danach ist. An Land gibt es am Strand ein paar Grills mit frischem Fisch und kaltem Bier. Hier muss nichts geplant werden. Baden, essen, ein Nickerchen – und den morgigen Schlag nach Budva auf die Nachmittagsbrise legen.

Unternehmungen

Mit dem Dinghi in die Blaue Grotte

Durch den uralten Olivenhain von Žanjice gehen

Das Wrack vor den Ogada-Felsen tauchen

Gegrillter Fisch in einer Strandbude

Anlegetipp

In Žanjice liegen Muringbojen quer durch die Bucht; nehmt eine, statt zu ankern, denn der Grund ist fleckig und fällt schnell ab. Ab Mittag ist im Sommer Ausflugsboot-Hochbetrieb – also früh da sein oder gleich über Nacht bleiben, wenn die Tagesgäste weg sind.

Budva
7
Tag 7

ZanjiceBudva

Jetzt beginnt das Küstensegeln. Von Žanjice bis Budva sind es gut 20 Seemeilen, und der Maestral setzt meist am späten Vormittag aus Nordwest ein – wer um neun ablegt, hat fast den ganzen Weg raumen Wind. Budva ist das geschäftige Herz der montenegrinischen Riviera. Die kompakte ummauerte Altstadt sitzt auf einer kleinen Halbinsel, an der Spitze die Zitadelle, unten auf den Felsen die Ballerina-Statue. Vor dem Strand liegt die Insel Sveti Nikola, gut für ein Mittagessen vor Anker, bevor ihr einlauft. Marina und alter Hafen bringen euch auf ein paar Schritte an Bars und Restaurants, und im Juli geht es hier spät und laut zu. Nach der Stille der Bucht ist das ein Kontrastprogramm – also eine Nacht mitmachen und dann weiter.

Unternehmungen

Bei Sonnenuntergang über die Zitadellenmauern

Mittagspause vor Anker bei der Insel Sveti Nikola

Die Ballerina-Statue auf den Felsen suchen

Eine lange Nacht in der Altstadt

Anlegetipp

Marina und alter Hafen von Budva sind praktisch, aber teuer und können bei Südost-Schwell rollen; ein Liegeplatz ist trotzdem angenehmer als die offene Reede. In der Hochsaison buchen und nach einem Platz weiter innen, weg von der Einfahrt, fragen.

Sveti Stefan
8
Tag 8

BudvaSveti Stefan

Heute nur ein paar Meilen, also Budva ausschlafen und ablegen, wann ihr wollt. Sveti Stefan ist das Bild, das jeder kennt: ein befestigtes Inselchen voller Terrakottadächer, über einen schmalen Damm mit dem Land verbunden, heute ein exklusives Hotel. Anlanden darf man auf der Insel nicht, ringsum gilt eine Sperrzone – aber es geht ohnehin um den Blick vom Wasser. Bei ruhigem Wetter davor ankern und Richtung Miločer schwimmen, wo die alten Königsstrände unter Pinien liegen. Das Kloster Praskvica liegt einen kurzen Fußmarsch den Hügel hinauf, wenn ihr Schatten und etwas Geschichte wollt. Der Platz ist offen und bietet keinen echten Schutz, behandelt ihn also als langen Bade- und Mittagsstopp und lauft bei unbeständiger Vorhersage vor dem Abend weiter nach Petrovac.

Unternehmungen

Die Insel vom Wasser aus fotografieren

Zu den Königsstränden von Miločer schwimmen

Hinauf zum Kloster Praskvica wandern

Mittagspause vor Anker unter den Pinien

Anlegetipp

In Sveti Stefan gibt es keine Marina, der Ankerplatz ist offen für Schwell, und um die Insel liegt eine markierte Sperrzone, die ihr freihalten müsst. Nur bei beständigem Wetter auf Sand vor Miločer ankern und nicht mit Übernachten planen, außer es ist absolut glatt.

Sveti Stefan
9
Tag 9

Sveti StefanPetrovac

Die Küste zwischen Sveti Stefan und Petrovac ist ein einziges Band aus kleinen Stränden und Badeplätzen, also langsam machen und überall reinspringen, wo es gut aussieht. Drobni Pijesak und Trsteno lohnen einen Stopp, und es gibt flache Meereshöhlen, in die man mit dem Dinghi hineinfahren kann. Petrovac selbst ist unaufgeregt und familienfreundlich, gebaut um einen Bogen rötlichen Sandes, über dem das kleine venezianische Fort Kastio steht. Zwei Inselchen liegen davor: Katič und Sveta Nedjelja, letzteres mit einer winzigen Kapelle. Abends über die Strandpromenade gehen, wenn der ganze Ort zum Eis und zum Bummeln herauskommt. Der Hafen ist bescheiden und wird voll – hier geht es um die Strände und das gemächliche Tempo, nicht um große Sehenswürdigkeiten.

Unternehmungen

In den Höhlen von Drobni Pijesak baden

Hinaus zum Fort Kastio spazieren

Mit dem Dinghi zur Kapelle auf Katič

Abends Eis auf der Promenade

Anlegetipp

Der Hafen von Petrovac ist winzig und nur bei gutem Wetter zu gebrauchen, die wenigen Gastplätze sind früh weg. Die meisten Crews ankern vor dem Strand auf Sand in 4–6 m und fahren mit dem Dinghi, dabei Badeleinen und die Felsen bei den Inselchen meiden.

Kotor Bay
10
Tag 10

PetrovacBar

Das ist der südlichste Punkt der Reise, macht also eine richtige Passage daraus. Bar liegt deutlich südlich von Petrovac, der Weg dorthin führt über offenes Wasser und segelt sich am besten mit dem Nachmittags-Maestral, wenn er mitspielt. Bar ist zuerst Arbeitshafen und erst dann Urlaubsort, was durchaus seine Vorteile hat: Die Marina ist groß, tief und wirklich allwettertauglich, mit Tankstelle, Ausrüster und Zoll vor Ort – wichtig, wenn jemand weiter Richtung Albanien will. Lasst die Uferpromenade hinter euch und fahrt landeinwärts nach Stari Bar, der Ruinenstadt auf ihrem Felsen, halb osmanisch, halb venezianisch und langsam von Feigenbäumen zurückerobert. Ganz in der Nähe steht der Alte Olivenbaum von Mirovica, angeblich über zweitausend Jahre alt. Ein hübscher Hafen ist das nicht, aber der sicherste Stopp an dieser Küste und ein guter Ort, um sich für den Weg zurück nach Norden zu sortieren.

Unternehmungen

Durch die Ruinen von Stari Bar streifen

Den 2.000 Jahre alten Olivenbaum von Mirovica sehen

Hinauf Richtung Festung Haj-Nehaj steigen

Diesel und Proviant auffüllen

Anlegetipp

Die Marina Bar hat über 600 Serviceliegeplätze an Muringleinen und ist der geschützteste Platz dieser Küste, außerhalb der Hochsaison muss man also selten weit im Voraus buchen. Sie ist zugleich offizieller Ein- und Ausklarierungshafen, hier also den Zoll erledigen, wenn es weiter nach Albanien geht.

Herceg Novi
11
Tag 11

BarPetrovac

Bug nach Norden und zurück die Küste hinauf. Es ist dasselbe Wasser wie auf dem Hinweg, aber mit dem Wendepunkt im Rücken wird die Stimmung merklich entspannter. Am Vormittag gemütlich aus Bar auslaufen und am frühen Nachmittag in Petrovac einlaufen, diesmal mit Zeit, den Ort richtig zu genießen. Die beiden Inselchen vor der Bucht, Katič und Sveta Nedjelja, sind die Dinghifahrt wert, und der bewaldete Strand von Buljarica gleich südlich ist ein langer, wilder Sandstreifen, der selbst im August ruhig bleibt. Zurück im Ort sucht ihr euch eine Konoba an der Promenade für gegrillte Kalamari und eine Karaffe offenen Weißwein. Ist der Hafen voll, taugt der Ankerplatz vor dem Hauptstrand bei beständigem Wetter bestens, und das Baden direkt vom Boot gehört zum Besten der ganzen Route.

Unternehmungen

Mit dem Dinghi zur Kapelle Sveta Nedjelja

Die wilden Sandstrände von Buljarica finden

Gegrillte Kalamari in einer Konoba am Wasser

Langes Bad vom ankernden Boot

Anlegetipp

Wie schon auf dem Hinweg ist der kleine Hafen von Petrovac schnell voll – wenn nichts frei ist, vor dem Strand auf gutem Sand in 4–6 m ankern. Die Bucht von Buljarica gleich südlich ist bei leichtem Wind der ruhigere und geräumigere Ankerplatz für die Nacht.

Budva
12
Tag 12

PetrovacBudva

Ein kurzer Schlag zurück nach Budva und die letzte Gelegenheit für einen richtigen Abend an Land, bevor die Bootsrückgabe näher rückt. Unterbrecht die Fahrt mit einem weiteren Abstecher zu Sveti Stefan, ankert davor und schwimmt ein letztes Mal Richtung der Pinien von Miločer, solange das Wasser noch warm ist. Am Nachmittag dann gemütlich in Budva einlaufen. Diesmal kennt ihr den Ort: Lasst die Touristenmeile links liegen und sucht die kleinen Konobas in den Seitengassen der Altstadt, wo der Fisch frischer und die Rechnung freundlicher ist. Ein guter Abend, um die Crew zusammenzutrommeln, die Bordkasse abzurechnen und bei einheimischem Vranac auf den Törn anzustoßen. Bunkert nur leicht ein, denn morgen wartet eine stille Bucht und der letzte Vormittag besteht aus Packen. Nehmt einen Liegeplatz statt der Reede, damit die letzte Nacht keine Rollnacht wird.

Unternehmungen

Abschiedsbad vor Sveti Stefan

Abendessen in den Seitengassen der Altstadt

Mit einheimischem Vranac auf den Törn anstoßen

Sonnenuntergang von den Zitadellenmauern

Anlegetipp

Für diese letzte Nacht lieber einen Platz in der Marina oder im alten Hafen nehmen, statt auf der Reede zu liegen, die bei Südost-Schwell rollt. Im Juli und August vorbuchen, dann ist Budva am vollsten.

Budva Old Town
13
Tag 13

BudvaBigova

Der letzte volle Segeltag bringt euch zurück Richtung Tivat, mit einem letzten Ankerplatz vor der Marina. Bigova ist ein kleines Fischerdorf an der Südostecke der Bucht von Trašte, tief ins Land eingeschnitten, sodass es ruhig bleibt, wenn es überall sonst schaukelt. Seit jeher ist es der Schlupfwinkel, in den Crews laufen, wenn die Bora droht, und der Ankergrund aus Schlick und Sand hält hervorragend. Viel ist hier nicht: ein paar Häuser, Fischerboote und zwei, drei Konobas, die servieren, was morgens in den Netzen war. Fisch essen, am Ufer entlanggehen und die Ruhe genießen nach zwei Wochen Städten und Stränden. Eine passende letzte Nacht, nah genug an Tivat, dass der morgige Schlag kaum eine Stunde dauert – der Abend gehört also ganz euch.

Unternehmungen

Frischer Fang in einer Konoba in Bigova

Am stillen Ufer des Fischerdorfs entlanggehen

Baden in der geschützten Bucht

Sundowner vor Anker nach all den Städten

Anlegetipp

Bigova ist als Bora-Schutz begehrt und bei unbeständigem Wetter schnell voll – früh da sein, um in der engen Bucht noch Platz zu finden. Auf Schlick und Sand ankern, das hält sehr gut, oder eine Boje vor einer der Konobas nehmen, wenn ihr an Land essen wollt.

Porto Montenegro (Tivat)
14
Tag 14

BigovaPorto Montenegro (Tivat)

Der letzte Vormittag ist ein entspannter. Von Bigova um die Ecke in die Bucht und hinauf nach Porto Montenegro ist es kaum eine Stunde, ein Start im Morgengrauen ist also nur nötig, wenn die Rückgabezeit es verlangt. Die meisten Basen wollen das Boot um neun oder zehn zurück, vollgetankt und einigermaßen aufgeräumt, also etwas Zeit einplanen, um unterwegs zu tanken und die Kojen klarzumachen. Porto Montenegro selbst lohnt nach der Übergabe einen letzten Bummel: eine schicke Superyacht-Marina mit Marinemuseum, Cafés am Wasser und einem Lido-Pool, falls der Flug erst abends geht. Zwei Wochen, die ganze montenegrinische Küste vom Fjord bis Bar und zurück, und ein Boot, das euch die ganze Strecke getragen hat. Rechnung begleichen, Kontakte mit der Crew tauschen und schon mal den nächsten Törn schmieden.

Unternehmungen

Vor der Rückgabe noch einmal tanken

Das Marinemuseum besuchen

Kaffee an der Uferpromenade von Porto Montenegro

Letztes Bad im Lido der Marina

Anlegetipp

Porto Montenegro ist eine große, gut geführte Marina mit Muringliegeplätzen und Personal am Steg, das bei der Rückgabe die Leinen annimmt. Rückgabezeit und Tankstellen-Slot am Abend vorher bestätigen, denn morgens herrscht Betrieb mit ein- und auslaufenden Booten.

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