
Porto Montenegro (Tivat) → Kotor
Die Übernahme in Porto Montenegro frisst gut einen halben Vormittag, wenn man Einweisung und einen ordentlichen Proviant-Einkauf einrechnet – vor elf laufen wir selten aus. Die innere Bucht liegt an den meisten Morgen spiegelglatt, und die Passage durch die Enge von Verige ist genau der ruhige Schlag, bei dem sich eine neue Crew einspielen kann. Kotor liegt ganz am Ende der Bucht, seine Steinmauern an eine graue Kalksteinwand geheftet. In der Stadtmarina festmachen und dann durch das Meerestor direkt in die Altstadt. Wenn die Beine mitmachen, belohnt der Aufstieg zur Festung St. Johannes mit der ganzen Bucht zu Füßen; am besten am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt. Zum Abendessen sind es nur ein paar Schritte über abgelaufene Marmorplätze.
Unternehmungen
In der Dämmerung zur Festung St. Johannes aufsteigen
Durch das Meerestor in die Altstadt
Vor dem Ablegen in Porto Montenegro komplett bunkern
Abenddrinks auf Kotors Marmorplätzen
Anlegetipp
Im Juli und August den Liegeplatz in der Marina Kotor vorbuchen, denn der Kai ist am frühen Nachmittag voll. Ankern in der inneren Bucht ist heikel, weil nachts harte Fallböen von den Bergen kommen – die Marina ist die sicherere Wahl.



