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Route · 7 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Mallorca

Palma de Mallorca über South.

7-tägiger Yachtcharter ab Palma de Mallorca die Südküste entlang: Nationalpark Cabrera, Es Trenc, Cala Figuera und Portocolom.

Die Route

Route Tag für Tag

Klicken Sie auf einen Pin auf der Karte oder auf einen Tag in der Routenübersicht unten, um Etappe, Geschichte und Fotos des Tages zu sehen.

Cala Pi
Tag 1

PalmaCala Pi

Sanfter Einlaufschlag über fünfzehn Meilen von Palma nach Süden in den pinienbestandenen Einschnitt der Cala Pi, mit Wachturm über der Einfahrt.

Distanz

15 NM

Segelzeit

~3 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

April – Mitte Oktober (Hochsaison Mai – Sep)

Dauer

7 Tage

Abfahrt

Palma de Mallorca

Segelrevier

Mallorca

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 7
Cala Pi
1
Tag 1

PalmaCala Pi

Fünfzehn Meilen bringen die Crew in Fahrt, bevor es anspruchsvoller wird. Wir laufen meist am späten Vormittag aus dem Real Club Náutico aus, gehen die Küste mit halbem Wind hinunter, und am frühen Nachmittag schließen sich die Felsen um die Cala Pi. Der Einschnitt ist kaum breiter als zwei Schiffslängen, Pinienwald drängt von beiden Seiten heran, und ein alter steinerner Wachturm hält von der Ostkante aus Ausschau. Er entstand im 17. Jahrhundert gegen die Korsaren, und der Aufstieg lohnt den Schweiß für den Blick zurück über das Wasser. Anker auf Sand in vier bis sechs Metern; der Halt ist gut, und ein Nordwind kräuselt hier drinnen kaum die Oberfläche. An Land macht Sa Sinia einen ordentlichen Arròs Brut, den pfeffrigen mallorquinischen Reiseintopf, der nach einem Tag auf dem Wasser noch besser schmeckt.

Unternehmungen

Zum Wachturm der Cala Pi aus dem 17. Jahrhundert steigen

Mit dem SUP bis ans Ende des schmalen Einschnitts

Den Klippenweg der Migjorn-Küste wandern

Arròs Brut im Sa Sinia bestellen

Anlegetipp

In der Cala Pi wird nur geankert, eine Marina gibt es im Einschnitt nicht. Sand in vier bis sechs Metern hält gut, und die Bucht liegt aus jedem Nordwind heraus.

Es Trenc
2
Tag 2

Cala PiEs Trenc

Heute nur acht Meilen, es eilt also nicht mit dem Ablegen. Der Es Trenc zieht sich drei Kilometer ohne ein einziges Hotel dahinter, was auf Mallorca fast an ein Wunder grenzt. Der Sand ist hell und fein, das Wasser wechselt von milchig zu tiefem Blau, wo der Grund abfällt, und an einem ruhigen Morgen ankert man hundert Meter davor und schwimmt direkt an Land. Hinter den Dünen liegen die Salinas de Levante, aktive Salzgärten, in deren Flachwasser Flamingos staksen; ein flacher Radweg führt zwischen den Becken hindurch, wenn die Crew die Beine vertreten will. Für einen Liegeplatz gibt es zwei Meilen östlich die Marina Sa Ràpita, die einen mit dem Heck zum Steg nimmt. Vor dem Nachmittagswind noch schnell ein Pa amb Oli in einer der Strandbuden, Brot mit Tomate, Öl und Salz.

Unternehmungen

Am drei Kilometer langen Sand des Es Trenc schwimmen

Die Wege der Salinas de Levante abradeln

Flamingos im flachen Salzwasser beobachten

Pa amb Oli in einer Strandbude probieren

Anlegetipp

Die Marina Sa Ràpita nimmt einen mit dem Heck zum Steg für rund 80–130 € pro Nacht in der Hochsaison und schützt vor Nord. Wer lieber draußen bleibt, ankert vor dem Es Trenc auf Sand in vier bis sechs Metern, dort gibt es allerdings keinerlei Infrastruktur.

Cabrera Archipelago
3
Tag 3

Sa RàpitaCabrera Archipelago

Das ist der Tag, auf den die Reise hingearbeitet hat. Cabrera ist seit 1991 Nationalpark, und genau die Regeln, die damit kommen, sind der Grund, warum das Wasser so bleibt, wie es ist. Einfach den Anker fallen lassen geht nicht; jedes Besucherboot nimmt eine der fünfzig Bojen in Es Port, der geschützten Hauptbucht, und diese Bojen müssen lange im Voraus online gebucht werden. Für Juli und August sind sie meist Mitte Mai weg, also früh planen. Ist man erst fest, ist der Lohn offensichtlich: Posidonia-Wiesen sind noch in fünfunddreißig Metern Tiefe zu erkennen, und das Schnorcheln rund um Sa Cova Blava, die blaue Meeresgrotte, ist das beste der ganzen Route. An Land führt ein Pfad hinauf zur Burg aus dem 14. Jahrhundert über dem Hafen. Nach Einbruch der Dunkelheit, ohne ein einziges Licht ringsum, sind die Sterne außergewöhnlich.

Unternehmungen

Zur Burg von Cabrera aus dem 14. Jahrhundert wandern

Die Meeresgrotte Sa Cova Blava erschnorcheln

Das Besucherzentrum des Parks in Es Port besuchen

Sterne ohne jede Lichtverschmutzung beobachten

Anlegetipp

Die Bojen in Es Port vor Cabrera kosten in der Hochsaison etwa 40–80 € pro Nacht und müssen online bei der balearischen Regierung reserviert werden, üblicherweise dreißig Tage im Voraus. Ankern außerhalb der markierten Zonen ist verboten und kostet ab 500 € aufwärts.

Cala Figuera
4
Tag 4

CabreraCala Figuera

Zwölf Meilen zurück an die mallorquinische Küste führen in die Cala Figuera, und es ist eine Erleichterung, ein Fischerdorf zu finden, das sich nicht an den Tourismus verkauft hat. Der Einschnitt gabelt sich zwischen steilen Wänden, und am Wasser liegen die hölzernen Llaüts, die Rümpfe in jenem tiefen Kobaltblau gestrichen, das die hiesigen Fischer seit Generationen verwenden. Von hier laufen noch immer Boote aus, es hängen noch Netze zum Trocknen, und der ganze Ort entschleunigt einen. Man kann in der kleinen Marina mit dem Heck zum Steg festmachen oder drinnen auf Sand in vier bis sechs Metern ankern, wenn man lieber an Bord bleibt. Mit dem Kajak erreicht man nach Osten in weniger als einer Meile die Kalkfelsen der Cala Santanyí. Zum Abendessen serviert Es Port seit 1954 Caldereta, den kräftigen Hummereintopf nach menorquinischer Art.

Unternehmungen

Durch die Kopfsteingassen über dem Hafen schlendern

Mit dem Kajak nach Osten zu den Klippen der Cala Santanyí

Caldereta-Hummereintopf im Es Port essen

Die kobaltblauen Fischerboote Llaüts fotografieren

Anlegetipp

Die kleine Marina der Cala Figuera nimmt einen mit dem Heck zum Steg für rund 60–100 € pro Nacht und liegt gut gegen Nord abgeschottet. Der Platz ist knapp, also früh im Päckchen festmachen oder stattdessen im Einschnitt auf Sand in vier bis sechs Metern ankern.

Portocolom
5
Tag 5

Cala FigueraPortocolom

Fünfzehn Meilen die Küste hinauf, und der Charakter ändert sich erneut. Portocolom legt sich um ein weites natürliches Hufeisen, die Sorte Hafen, in der es glatt bleibt, während es draußen bläst, was ihn auf diesem Abschnitt zum beliebten Schlupfloch macht. Alte Fischerbootshäuser säumen das Ufer in verblichenem Rot, Blau und Grün, ihre Slipbahnen laufen direkt ins Wasser. Meist ist reichlich Platz zum Festmachen, nach den engen Buchten der Woche fällt der Druck also ab. Die Cala Marçal, ein kurzer Fußweg oder eine Meile mit dem Dinghi nach Süden, liefert einen richtigen Sandstrand für das Nachmittagsbad. Landeinwärts Richtung Felanitx zieht das Weingut Can Gaià seine Reben so nah am Meer, dass sich Salzgischt auf die Trauben legt; ihre Roten lohnen es, für den Abend mit an Bord genommen zu werden.

Unternehmungen

Am Sand der Cala Marçal baden

Salzige Rotweine bei Can Gaià verkosten

An den bunten Bootshäusern von Portocolom entlangschlendern

In der Dämmerung mit dem Dinghi durch den Hufeisenhafen

Anlegetipp

Die Marina von Portocolom nimmt einen mit dem Heck zum Steg für rund 80–130 € pro Nacht in der Hochsaison, und der Hafen ist bei jedem Wind vollständig geschützt. Normalerweise ist hier Kapazität frei, eine Reservierung ist meist nicht nötig.

Cala Santanyí
6
Tag 6

PortocolomCala Santanyí

Ein kurzer Schlag nach Süden, und man ist zurück zwischen den Klippen. Die Cala Santanyí beißt sich in hellen Kalkstein, und der Fels endet nicht an der Wasserlinie; darunter setzt er sich als Bögen und Durchschwimmtunnel fort, die das Schnorcheln hier richtig gut machen. Maske mitnehmen und eine gute Stunde einplanen. In der Bucht gibt es keine Marina, man ankert also auf Sand in vier bis sechs Metern, gut vor Nord weggesteckt. Findet der Schwell doch herein, ist die Cala Mondragó zwei Meilen die Küste hinunter eine Naturparkbucht mit Mooringbojen und noch besserem Schutz. An Land kann es für Wanderfreudige landeinwärts zur Burg Santueri aus dem 14. Jahrhundert gehen, einer Ruine auf einem Hügel mit Blick über den ganzen Süden der Insel. Zurück auf Meereshöhe schenkt Sa Cova den hiesigen Hierbas aus, den Anis-Kräuter-Likör, falls es noch ein Absacker sein darf.

Unternehmungen

Die Unterwasserbögen der Cala Santanyí erschnorcheln

Hierbas-Likör im Sa Cova trinken

Abstecher landeinwärts zur Burgruine Santueri

Mittagessen am Sand der Cala Llombards

Anlegetipp

In der Cala Santanyí gibt es keine Marina, also auf Sand in vier bis sechs Metern ankern, geschützt vor Nord. Dreht der Wind oder läuft Schwell ein, zwei Meilen nach Süden in die Cala Mondragó verlegen, einen Naturpark mit Mooringbojen.

Palma
7
Tag 7

Cala SantanyíPalma

Der lange Heimschlag. Vierundzwanzig Meilen nach Westen heißen früh raus; wir lösen gern gegen neun die Boje und kommen in den Schlag, solange der Morgen noch kühl ist. Die Cala Llombards ist der natürliche Halbzeitstopp, eine geschützte Sandbucht für ein letztes Bad, bevor Palma einen zurück in die Marinawelt zieht. Ziel ist, gegen zwei längsseits zu liegen, dann bleibt der Nachmittag für Diesel, Waschen und das Klarschiff vor der Übergabe. Der Real Club Náutico liegt mitten in der Stadt; mit dem Heck zum Steg festgemacht ist man in Minuten in der Innenstadt. Über den Passeig des Born schlendern, die Platanenpromenade, und die Reise richtig ausklingen lassen mit einer Ensaimada, dem gedrehten Mandelgebäck, und einer dicken heißen Schokolade im Ca'n Joan de S'Aigo, das es seit den 1700er-Jahren gibt.

Unternehmungen

Unterwegs in der Cala Llombards baden

Über Palmas Promenade Passeig des Born gehen

Eine Ensaimada im Ca'n Joan de S'Aigo essen

Im Real Club Náutico bunkern und waschen

Anlegetipp

Der Real Club Náutico de Palma nimmt einen mit dem Heck zum Steg für rund 150–250 € pro Nacht in der Hochsaison; die Marina Port de Mallorca nebenan liegt mit 120–200 € etwas günstiger. Vor dem Festmachen zur Übergabe an der Tankstelle bei der Einfahrt volltanken.

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