
Ciutadella → Cala en Bosch
Die erste Etappe ist bewusst sanft gehalten: sechs Meilen die Küste hinunter, damit die Crew vor den längeren Tagen ihren Rhythmus findet. Die Cala en Bosch liegt hinter einem Schirm aus Aleppo-Kiefern, der Sand fällt flach genug ab für ein erstes Bad vom Bug. Über der Bucht steht der Torre d'en Quart, einer der steinernen Wachtürme, die die Briten im 18. Jahrhundert zur Beobachtung der Zufahrten bauten. Menorca ist seit 1993 UNESCO-Biosphärenreservat, und das merkt man: keine Mauer aus Hotelhochhäusern, nur niedriges Buschwerk und Landspitzen. Für die erste Nacht nehmen wir meist die Marina, füllen die Wassertanks und bringen die Pantry in Ordnung, solange es noch Landstrom gibt. An Land lohnt die Caldereta de langosta im S'Amarador und ein Glas des inseleigenen Vi de la Terra.
Unternehmungen
Vom Bug in die Cala en Bosch springen
Zum Wachturm Torre d'en Quart hinaufsteigen
Caldereta de langosta im S'Amarador
Einen Vi de la Terra Menorca probieren
Anlegetipp
Die Marina nimmt euch für rund 70–110 € pro Nacht in der Hochsaison mit dem Heck zum Steg und steckt jeden Nordwind weg. Ist sie voll, oder bleibt ihr lieber am Anker, geht in die Bucht selbst auf Sand in 4–6 m.






