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Route · 7 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Mallorca

Ciutadella Rundtörn.

Menorca in 7 Tagen ab Ciutadella: die Calas der Südküste, Cala Galdana und Macarella, Cova d'en Xoroi, der Hafen von Mahón und die wilde Nordküste.

Die Route

Route Tag für Tag

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Cala en Bosch
Tag 1

CiutadellaCala en Bosch

Ein leichter Sechs-Meilen-Hüpfer nach Süden zum Warmwerden, Ziel ist eine pinienumstandene Sandbucht mit einem britischen Wachturm darüber.

Distanz

6 NM

Segelzeit

~1,2 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

April – Mitte Oktober (Hochsaison Mai – Sep)

Dauer

7 Tage

Abfahrt

Ciutadella

Segelrevier

Mallorca

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 7
Cala en Bosch
1
Tag 1

CiutadellaCala en Bosch

Die erste Etappe ist bewusst sanft gehalten: sechs Meilen die Küste hinunter, damit die Crew vor den längeren Tagen ihren Rhythmus findet. Die Cala en Bosch liegt hinter einem Schirm aus Aleppo-Kiefern, der Sand fällt flach genug ab für ein erstes Bad vom Bug. Über der Bucht steht der Torre d'en Quart, einer der steinernen Wachtürme, die die Briten im 18. Jahrhundert zur Beobachtung der Zufahrten bauten. Menorca ist seit 1993 UNESCO-Biosphärenreservat, und das merkt man: keine Mauer aus Hotelhochhäusern, nur niedriges Buschwerk und Landspitzen. Für die erste Nacht nehmen wir meist die Marina, füllen die Wassertanks und bringen die Pantry in Ordnung, solange es noch Landstrom gibt. An Land lohnt die Caldereta de langosta im S'Amarador und ein Glas des inseleigenen Vi de la Terra.

Unternehmungen

Vom Bug in die Cala en Bosch springen

Zum Wachturm Torre d'en Quart hinaufsteigen

Caldereta de langosta im S'Amarador

Einen Vi de la Terra Menorca probieren

Anlegetipp

Die Marina nimmt euch für rund 70–110 € pro Nacht in der Hochsaison mit dem Heck zum Steg und steckt jeden Nordwind weg. Ist sie voll, oder bleibt ihr lieber am Anker, geht in die Bucht selbst auf Sand in 4–6 m.

Son Saura
2
Tag 2

Cala en BoschSon Saura

Heute nur vier Meilen, es gibt also keinen Grund, die Leinen früh loszuwerfen. Son Saura öffnet sich als Paar heller Sandstrände ohne Straße dahinter; ans Wasser kommt man entweder vom Boot oder zu Fuß über den Camí de Cavalls, den alten Reitweg, der die ganze Insel umrundet. Gleich östlich liegen Es Talaier und die Cala en Turqueta, beide schon wegen der Wasserfarbe die Dinghy-Fahrt wert. Im Juli und August sind die Seegraswiesen geschützt und ihr braucht eine der ausgewiesenen Bojen, vorab über die Govern Balear gebucht; im Rest des Jahres könnt ihr auf freiem Sand ankern. Im Hinterland liegt der Talaiot de Son Catlar, die größte prähistorische Wehrsiedlung der Insel. Wir haben immer ein paar Formatjades an Bord, die einheimischen Käsepasteten, für ein langes Mittagessen in der Plicht.

Unternehmungen

In Es Talaier und der Cala en Turqueta schwimmen

Ein Stück des Camí de Cavalls gehen

Die Mauern des Talaiot de Son Catlar erkunden

Im Hochsommer eine Posidonia-Boje buchen

Anlegetipp

Von Juli bis August müsst ihr hier an einer markierten Posidonia-Boje liegen, etwa 40–60 € pro Nacht, vorab online bei der Govern Balear reserviert. Außerhalb dieser Monate ankert auf Sand in 4–6 m, frei vom Seegras.

Cala Galdana
3
Tag 3

Son SauraCala Galdana

Die Cala Galdana ist die Bucht, die jeder schon im Katalog gesehen hat, ein Kalksteinamphitheater mit der Flussschlucht Barranc d'Algendar dahinter. Hier gibt es eine richtige Marina, was den Ort gut geeignet macht, Wasser nachzufüllen und jedem, der mag, eine Dusche zu verschaffen. Der eigentliche Magnet liegt eine Meile östlich in der Cala Macarella und ihrer kleinen Nachbarin Macarelleta, beide nur von See oder zu Fuß erreichbar. Wir ankern für den Nachmittag vor Macarella, auf Sand in vier bis sechs Metern, und verschwinden vor der Dämmerung, weil Übernachten über dem Seegras nicht erlaubt ist. Wenn die Beine mitmachen, klettert der Camí de Cavalls die Westklippe hinauf und schenkt den Blick senkrecht hinunter ins Türkis. Zu Mittag gibt es Arròs de peix im Es Bruc oben auf der Landspitze.

Unternehmungen

Für den Nachmittag vor der Cala Macarella ankern

Auf dem Klippenpfad zur Macarelleta laufen

Arròs de peix zu Mittag im Es Bruc

In die Schlucht Barranc d'Algendar wandern

Anlegetipp

Die Marina der Cala Galdana legt euch für etwa 100–160 € in der Hochsaison mit dem Heck an den Steg, gut geschützt vor jedem Nordwind. Macarella nebenan ist reiner Tagesankerplatz, Sand in 4–6 m, kein Übernachten über der Posidonia.

Son Bou
4
Tag 4

Cala GaldanaSon Bou

Nach dem Drama von Galdana wirkt Son Bou weit und offen. Der Strand zieht sich fast zwei Kilometer, gesäumt von echten Dünen und einem Streifen Feuchtgebiet, der überraschend grün bleibt. Am Westende findet ihr die Grundmauern einer Basilika aus dem 5. Jahrhundert, eine frühchristliche Kirche, die heute flach zwischen den Wildblumen liegt und vom Wasser aus leicht zu übersehen ist. Eine Marina gibt es nicht, das ist also eine Ankernacht: Anker fallen lassen auf Sand in fünf bis sieben Metern, gut geschützt, solange der Wind aus Nord steht. Achtet aber auf die Vorhersage, denn Südwind macht die ganze Bucht unhaltbar, und dann wollt ihr die Liegeplätze in Galdana fünf Meilen zurück. Zum Abendessen an Land macht das Sa Paissa eine gute Oliaigua, die Tomaten-Paprika-Suppe der Insel.

Unternehmungen

Den zwei Kilometer langen Bogen von Son Bou ablaufen

Die Basilikaruinen aus dem 5. Jahrhundert in den Dünen finden

Oliaigua zum Abendessen im Sa Paissa

In S'Albufera des Grau Flamingos beobachten

Anlegetipp

In Son Bou gibt es keinen Hafen, rechnet also mit dem Anker: Sand hält gut in 5–7 m und der Strand deckt euch nach Norden. Ist irgendetwas aus Süd angesagt, wird daraus schnell eine Leeküste, und die Cala Galdana fünf Meilen westlich ist euer Ausweichhafen.

Cala en Porter
5
Tag 5

Son BouCala en Porter

Die Cala en Porter ist kurz und steilwandig, die Art Bucht, in der die Felsen das meiste sagen. Die Hauptattraktion ist die Cova d'en Xoroi, ein Gewirr von Terrassen, das gut dreißig Meter über dem Meer in die Felswand geschnitten wurde; sie öffnet zum Sundowner und wird zur richtigen Bar, sobald der DJ gegen zehn anfängt. Kommt früh, wenn ihr in der goldenen Stunde die guten Tische wollt. Unten auf Wasserhöhe ankern wir auf Sand in vier bis sechs Metern, was bei Nordwind gut hält – eine Marina als Rückfall gibt es hier aber nicht. Ein Spaziergang auf dem Klippenweg reiht einen Aussichtspunkt an den nächsten. Zum Abendessen arbeitet das Àmbit vom Hof auf den Teller, und ihr mit Sobrassada gefüllter Tintenfisch ist das, was man bestellt.

Unternehmungen

Sundowner in der Cova d'en Xoroi

Ankerbad unter den Kalksteinklippen

Tintenfisch mit Sobrassada im Àmbit

Dem Klippenweg zu den Aussichtspunkten folgen

Anlegetipp

In der Cala en Porter gibt es keine Liegeplätze, also Anker auf Sand in 4–6 m, angenehm solange der Wind nördlich von euch bleibt. Es ist eine exponierte kleine Kerbe, behaltet die Vorhersage im Auge, statt euch festzulegen, wenn sich etwas aus Süd aufbaut.

Maó-Mahón
6
Tag 6

Cala en PorterMaó-Mahón

Die Einfahrt nach Mahón ist das Glanzstück der Woche. Ihr biegt an den Einfahrtsforts vorbei ein und folgt einem fast fünf Kilometer tiefen Hafen, einem der größten Naturankerplätze des Mittelmeers, mit Inselchen und alten Quarantänehospitälern in der Mitte verstreut. Die Marina am Kopf lässt euch nur einen kurzen Weg in die Altstadt. Menorca stand fast das gesamte 18. Jahrhundert unter britischer Herrschaft, und das Erbe ist überall: Gin, Schiebefenster und der Hang zum Pomada, Gin mit trüber Limonade. Xoriguer destilliert seit etwa 1700 direkt an der Uferpromenade und bietet an den meisten Tagen Tastings. Kauft Fisch frisch von der Theke im Mercat des Peix, oder lasst ihn euch im Sa Llagosta zu einem richtigen Inseleintopf kochen.

Unternehmungen

Die Gin-Destillerie Xoriguer besichtigen

Einen Pomada am Kai trinken

Fisch im Mercat des Peix kaufen

Fischeintopf im Sa Llagosta

Anlegetipp

Die Marina di Mahón nimmt euch für rund 100–160 € in der Hochsaison mit dem Heck zum Steg und ist so geschützt, wie Häfen nur sein können, egal was der Wind macht. Wollt ihr lieber ankern, hält die Cala Padera weiter im Fjord auf Sand in 5–7 m.

Port d'Addaia
7
Tag 7

MaóCiutadella

Das ist der fordernde Tag, deshalb sind wir meist vor neun los. Es sind gut vierundzwanzig Meilen zurück nach Ciutadella, und der Schlag hebt euch auf die Nordküste: felsiger, leerer und viel offener für die Tramuntana als der Süden, den ihr bisher gesegelt habt. Die Cala Mesquida kurz außerhalb von Maó ist ein früher Badestopp, und die schmale Salzpfannen-Bucht im Port d'Addaia ein ruhiger Ort, um die Passage zu unterbrechen. Danach folgt eine stetige Etappe nach Westen, meist mit einer Nachmittagsbrise, die einfüllt. Peilt an, am frühen Nachmittag in Ciutadella längsseits zu liegen, um vor der Rückgabe zu bunkern und das Boot abzuspülen. Der Hafen ist ein langer, enger Kanal, der zu plötzlichen Schwankungen neigt, der Rissaga, lasst also richtig Lose in den Leinen. Zum Abschluss eine Greixonera, der Zimt-Pudding der Insel, auf der Plaça des Born.

Unternehmungen

Frühes Bad in der Cala Mesquida

Die Passage im Port d'Addaia unterbrechen

In Ciutadella bunkern und das Boot abspülen

Greixonera-Pudding auf der Plaça des Born

Anlegetipp

In Ciutadella liegt man mit dem Heck zum Steg für etwa 80–130 € in der Hochsaison; bunkert an der Tankstelle bei der Einfahrt, bevor ihr euch hineinarbeitet. Der Hafen kann mit der Rissaga schwanken, verdoppelt also die Leinen und bestätigt den Rückgabetermin 24 Stunden vorher.

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