
Zakynthos Town → Keri Bay
Wir legen meist am späten Vormittag in Zakynthos-Stadt ab und nehmen Kurs nach Süden. Der erste Schlag hält die Insel an Steuerbord, das Wasser bleibt also glatt und der Wind klettert querab selten über angenehme zwölf Knoten. Am frühen Nachmittag kommen die Klippen von Kap Keri in Sicht, achtzig Meter steil aufragend über einem Meer, das darunter tintenblau wird. In der Bucht von Keri fällt der Anker. An Land quellen am Ende der Bucht seit der Antike natürliche Teerquellen, und der Weg hinauf zum Leuchtturm auf dem Kap öffnet den weiten Blick über die Meerenge zum Peloponnes. Hebt euch das Dinghi für die goldene Stunde auf: hinein in die Höhlen an der Spitze, wo sich das Licht durch die Kalksteinbögen bricht und das Becken unwirklich blau leuchten lässt. Dazu Saganaki in einer Taverne an der Klippe und der Sonne beim Untergehen zusehen.
Unternehmungen
Mit dem Dinghi in die Seehöhlen von Keri
Hinauf zum Aussichtspunkt am Leuchtturm von Keri
Unter den Kalksteinbögen baden
Die natürlichen Teerquellen ansehen
Flambiertes Saganaki in einer Klippentaverne
Anlegetipp
Kostenlos über Sand in 5 bis 8 Metern ankern; die Haltekraft ist ausgezeichnet, aber zurückdrücken und den Anker prüfen, denn am Ostrand lauern Seegrasflecken. Im August ist die Bucht am frühen Abend voller Ausflugsboote – wer Platz will, ankert vor vier.




