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Route · 7 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Ionian

Preveza über Ithaka & Kastos.

7-tägiger Yachtcharter ab Preveza über Meganisi, Ithaka, Kefalonia, Kastos und Kalamos — ruhige Kais, Meereshöhlen und ionische Tavernen.

Die Route

Route Tag für Tag

Klicken Sie auf einen Pin auf der Karte oder auf einen Tag in der Routenübersicht unten, um Etappe, Geschichte und Fotos des Tages zu sehen.

Meganisi
Tag 1

PrevezaMeganisi

Der längste Schlag der Woche bringt euch aus der Cleopatra Marina, durch den Kanal von Lefkada und in die geschützten Ostbuchten von Meganisi.

Distanz

18 NM

Segelzeit

~3,6 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Mitte Oktober (Hochsaison Jun – Sep, ruhigere Winde)

Dauer

7 Tage

Abfahrt

Preveza

Segelrevier

Ionian

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 7
Meganisi
1
Tag 1

PrevezaMeganisi

Gönnt euch einen ordentlichen Start und werft um neun die Leinen los. Preveza nach Meganisi ist der größte Einzelschlag des Törns, und der Kanal von Lefkada gibt den Takt vor: Die Pontonbrücke am Nordende öffnet zur vollen Stunde, also plant eure Ankunft, statt im Kanal zu kreisen. Danach läuft die ausgebaggerte Rinne gerade und flach, bleibt also zwischen den Tonnen. Meganisi öffnet sich nach Osten, und die beiden lohnenden Buchten sind Porto Atheni und Abelike, beide tief eingeschnitten und selbst dann ruhig, wenn nachmittags der Maestro einsetzt. Spartochori thront auf den Klippen über Port Spilia, falls euch nach einer Nacht im Dorf ist. Wir nehmen meist eine Restaurantboje in einer der kleineren Buchten, werfen den Anker über den Bug und bringen eine Leine an Land. Schwimmen vor dem Essen, solange das Licht noch flach steht.

Unternehmungen

Die Öffnung der Pontonbrücke von Lefkada abpassen

Römisch-katholisch in der Bucht Abelike ankern

Mit dem Dinghy in die Meereshöhle Papanikolis

Hinauf ins Dorf Spartochori wandern

In einer Bucht von Porto Atheni schwimmen

Anlegetipp

Porto Atheni und Abelike sind Anker-plus-Landleine-Buchten; mit dem Bug voran an einen Tavernensteg, und die Boje gibt es zum Abendessen dazu. Vathy hat einen kleinen Stadtkai, falls ihr die Nacht lieber römisch-katholisch verbringt.

Ithaka
2
Tag 2

MeganisiIthaka

Bei nur zwölf Meilen ist keine Eile geboten. Die meisten Crews tuckern die Westküste von Meganisi hinunter und queren dann die Straße zu den steilen, grünen Flanken Ithakas. Vathy ist das naheliegende Ziel, eine fast rundum geschlossene Bucht mit der Stadt drumherum und zwei Punkten auf der Karte, die euren Vormittag wert sind: die Nymphenhöhle oberhalb der Straße, in der Odysseus laut Homer die Geschenke der Phäaken versteckte, und die Bucht Dexa für ein Bad auf dem Rückweg. Sieht der Kai in Vathy voll aus, fahrt weiter nach Norden. Kioni und Frikes sind kleiner, hübscher und langsamer, und die drei Windmühlenruinen an der Einfahrt von Kioni machen die Ansteuerung zu einer der schönsten im Ionischen Meer. Esst so oder so an Land. Ein Teller Sofrito und eine kalte Flasche Weißwein von der Insel runden den Tag schön ab.

Unternehmungen

Hinauf zur Nymphenhöhle steigen

In der flachen Bucht Dexa schwimmen

Vor den drei Windmühlen von Kioni ankern

Sofrito in einer Taverne in Vathy essen

Durch die Gassen von Frikes schlendern

Anlegetipp

Am Stadtkai von Vathy liegt man römisch-katholisch mit eigenem Anker, und im Juli ist er schnell voll; kommt vor dem Wind an oder nehmt die Nordbuchten. Kioni und Frikes haben beide kurze Kais und dazu Platz zum Ankern in der Bucht.

Kefalonia
3
Tag 3

IthakaKefalonia

Kefalonia ist die große Insel, und Argostoli liegt tief in einer langen, geschützten Bucht hinter der Halbinsel Lassi. Die Ansteuerung am Leuchtturm Fanari vorbei ist unkompliziert, und vom Stadtkai sind es zwei Minuten zu Fuß bis zum Morgenmarkt. Argostoli hat ein Schauspiel, das man früh erwischen sollte: Unechte Karettschildkröten patrouillieren im Morgengrauen die Hafenfront und warten bei den Fischerbooten auf Reste; oft sieht man sie mit dem Kaffee in der Hand vom Deck aus. Im Landesinneren schenkt die Robola-Kooperative bei Fragata den knackigen Weißwein der Insel im Schatten des Berges Ainos aus, mit dem Taxi leicht zu erreichen, wenn die Crew Lust auf eine Verkostung hat. Zurück auf dem Wasser ist die Bucht Fanari direkt vor dem Hafen der ruhigere Übernachtungsplatz, falls es am Kai zu lebhaft wird. Probiert vor der Abfahrt Kreatopita, die gehaltvolle Fleischpastete Kefalonias.

Unternehmungen

Karettschildkröten im Hafen von Argostoli entdecken

Robola-Weißwein bei Fragata verkosten

Über die Steinbrücke De Bosset spazieren

Kreatopita in einer Taverne am Kai probieren

Eine ruhige Nacht in der Bucht Fanari ankern

Anlegetipp

Der Stadtkai von Argostoli ist römisch-katholisch und gut besucht; kommt am frühen Nachmittag an, um einen Platz mit Wasser und Strom zu bekommen. Für eine stille Nacht abseits des Verkehrs fällt der Anker auf Sand in der Bucht Fanari gleich hinter der Landzunge.

Kastos
4
Tag 4

KefaloniaKastos

Das ist der Tag, an dem ihr euch die Ruhe am Ende verdient. Gut zwanzig Meilen zurück über die innere See, meist hart am Wind oder auf halbem Kurs, sobald gegen Mittag der Maestro einsetzt, weshalb sich ein Start um neun auszahlt. Kastos ist lang, schmal und etwa so verschlafen, wie das Ionische Meer nur sein kann, mit einer Einwohnerzahl, die man außerhalb der Saison an zwei Händen abzählt. Das einzige Dorf liegt an der Westküste, sein kleiner Hafen von Oliventerrassen gerahmt, oben auf dem Kamm eine Windmühlenruine. Die Nächte hier sind wirklich dunkel und wirklich still. Am Kai gibt es ein, zwei Tavernen, die kochen, was morgens im Netz war, und sonst nicht viel, was genau der Punkt ist. Schwimmt nachmittags in den Südbuchten und lasst den Tag langsam ausklingen.

Unternehmungen

Über den Kamm zur alten Windmühle wandern

In den stillen Südbuchten schwimmen

Den Fang des Tages am Kai essen

Die alten Eselspfade der Insel erlaufen

Anlegetipp

Am Dorfkai finden eine Handvoll Boote römisch-katholisch mit eigenem Anker Platz, dazu gibt es Restaurantbojen vor dem Hafen, bei denen das Abendessen an Land die Boje abdeckt. Der Platz ist knapp, also lieber am frühen Nachmittag als bei Dämmerung ankommen.

Kalamos
5
Tag 5

KastosKalamos

Kaum eine Stunde unter Segeln trennt Kastos von Kalamos, es bleibt also Zeit zum Erkunden, bevor ihr euch einrichtet. Kalamos steigt steil und grün auf, eingehüllt in Pinienwald, der fast bis ans Wasser reicht, und verbirgt einen der seltsamsten Anblicke des Ionischen Meeres. Fahrt um die Westküste nach Port Leone, einem Dorf, das nach dem Erdbeben von 1953 aufgegeben wurde, weil die Brunnen unter den Grundwasserspiegel sanken; die Häuser stehen dachlos und leer, die kleine Kirche wird aber weiter gepflegt und genutzt. Ankert davor und pullt zum Anschauen hinüber. Port Kalamos selbst ist der Nachtplatz, und das Anlegen ist hier der halbe Spaß: George und seine Familie führen die Taverne am Kai seit Jahrzehnten, winken euch herein, nehmen eure Leinen und drücken euch einen kalten Drink in die Hand, bevor die Sonne hinter dem Hügel steht. Nichts reservieren, einfach früh da sein.

Unternehmungen

Zum Geisterdorf Port Leone an Land pullen

George am Kai die Leinen annehmen lassen

Im klaren Wasser bei Agrapidia schnorcheln

Hinauf ins Dorf Episkopi steigen

Auf den Pinienpfaden über dem Hafen wandern

Anlegetipp

In Port Kalamos reicht euch Georges Taverne eine Muringleine und einen Platz römisch-katholisch am Ponton, ohne Reservierung, aber in der Saison bis zum frühen Nachmittag ankommen. Für eine Nacht vor Anker fällt der Anker in der Bucht Asprogiali auf gut haltenden Sand in fünf bis sieben Metern.

Preveza
6
Tag 6

KalamosPreveza

Fünfundzwanzig Meilen schließen den Kreis, also wieder ein früher Tag, vor allem wenn ihr die Segel oben haben wollt, bevor der Wind zulegt. Der Kurs nach Norden hält sich dicht an die Festlandküste, und Mytikas ist ein guter Mittagsstopp: ein weicher, goldener Sandstrand, in einer Region aus weißem Kies und Fels eine Seltenheit. Anker fallen lassen, schwimmen, an Bord essen, dann weiter. Der Kanal von Lefkada kommt auf dem Rückweg noch einmal, Pontonbrücke inklusive, also die stündliche Öffnung einplanen, statt in der falschen Minute anzukommen. Zielt darauf, mit Tageslicht in Reserve an der Cleopatra Marina längsseits zu liegen; der letzte Abend ist entspannter, wenn das Schiff schon versorgt ist. Bucht euren Tankslot vorab, damit die Übergabe am Morgen kein Hetzen wird.

Unternehmungen

Vor dem sandigen Mytikas ankern und schwimmen

Erneut die Brückenöffnung von Lefkada abpassen

Vor dem Liegeplatz in der Cleopatra Marina tanken

Abends die Uferpromenade von Preveza entlanggehen

Anlegetipp

Die Cleopatra Marina ist die Basis und weist euch längsseits oder römisch-katholisch in eine vorbereitete Box ein. Meldet euch per Funk für den Liegeplatz an und bucht den Tanksteg 24 Stunden vorher, weil sich der Ponton an Wechseltagen staut.

Check out
7
Tag 7

PrevezaCheck-Out

Die Übergabe läuft meist am späten Vormittag, es bleibt also Raum für einen letzten Bummel, bevor das Schiff den Besitzer wechselt. Prevezas Altstadt lohnt eine langsame Runde: schmale Gassen unter venezianischen Bögen, ein Fischmarkt, der seit Generationen am selben Fleck handelt, und Cafés, in denen der griechische Kaffee mit einem Glas kaltem Wasser und ohne Eile kommt. Hat die Crew eine Stunde und einen Mietwagen, liegt die römische Stadt Nikopolis eine kurze Fahrt nördlich, von Octavian zur Erinnerung an seinen Sieg beim nahen Actium erbaut und bis heute mit Mauern und Mosaiken über den Hang verteilt. Erledigt Putzen und Packen am Vorabend, damit der Morgen entspannt bleibt. Dann Kaffee an der Paralia, ein letzter Blick aufs Wasser und die Fahrt zum Flughafen.

Unternehmungen

Kaffee unter den venezianischen Bögen

Über den Fischmarkt der Altstadt schlendern

Zu den römischen Ruinen von Nikopolis fahren

Letzter Spaziergang über die Paralia von Preveza

Für die Übergabe putzen und packen

Anlegetipp

Die Cleopatra Marina wickelt den Check-out an eurem gebuchten Liegeplatz ab; putzt das Schiff und begleicht den Treibstoff am Vorabend, dann geht die Kontrolle am Morgen schnell.

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