
Corfu (Gouvia Marina) → Paxos (Gaios Harbor)
Legt früh in Gouvia ab und lasst den Südwest einsetzen, sobald ihr die Hafeneinfahrt hinter euch habt. Der Weg den Kanal hinunter ist unkompliziert, und wenn Paxos voraus aufsteigt, wirken die Hänge grüner als erwartet, mit Olivenhainen bis hinunter an den Fels. Gaios ist der Hafen, den alle ansteuern. Zwei flache Inselchen, Agios Nikolaos und Panagia, schirmen die Einfahrt ab und machen daraus einen Kanal, in dem sich kaum zwei Schiffe begegnen können. Die Altstadt legt sich in Stein um das innere Becken, im Grundriss unverändert, seit die Venezianer das Campiello anlegten. Bringt die Leinen fest an und sucht euch dann einen Tisch am Kai. Fragt nach Ladotyri, dem lokalen Käse in Olivenöl, und nach gegrillter Dorade, wenn der Fang des Tages sie hergibt. Der morgige Schlag ist winzig, es gibt also keinen Grund, den Abend abzukürzen.
Unternehmungen
Mit dem Dinghi zum Felsentor von Tripitos
Espresso an der pastellblauen Hafenfront
Ladotyri probieren, den in Öl gereiften Inselkäse
Über das Kopfsteinpflaster zur Panagia-Kapelle
Frisch gegrillte Dorade an der Stadtmole
Anlegetipp
Die Stadtmole bietet Muringleinen und Heckliegeplätze gegen eine kleine Gebühr, mit Wasser am Steg, aber im Hochsommer solltet ihr vor 15:00 Uhr da sein – das Becken ist eng und schnell voll. Nichts mehr frei? Ankert auf Sand in der Bucht Mongonissi ein paar Meilen südlich oder nehmt drüben in Lakka eine freie Boje.












