
Corfu (Gouvia Marina) → Kassiopi
Übernehmt das Schiff in Gouvia und verlasst die Marina bis zum späten Vormittag; der Maestro bleibt bis zum frühen Nachmittag sanft, die ersten Stunden unter Segeln sind also meist die ruhigsten der Woche. Die Küste zieht in Oliventerrassen und dem einen oder anderen weiß gekalkten Kloster vorbei, der Berg wächst euch über die Schulter. Kassiopi liegt in der Nordostecke, sein Hafen geduckt unter einer byzantinisch-angevinischen Festung, zu der ihr in zwanzig Minuten hinaufgeht. Wir schwimmen meist zuerst, in Bataria oder Kanoni, zwei Kiesbuchten in Gehweite vom Kai. Albanien liegt so nah über der Meerenge, dass ihr die Autos auf der Straße drüben ausmachen könnt. Der Abend gehört den Hafentavernen und einem Teller Pastitsada, dem zimtwürzigen Rindfleisch mit Nudeln, das Korfu besser hinbekommt als alle anderen. Im Juli und August solltet ihr den Liegeplatz vorbuchen.
Unternehmungen
Aufstieg zu den byzantinisch-angevinischen Burgruinen
Baden auf den Kieseln von Bataria und Kanoni
Auffahrt zum Pantokrator (906 m)
Pastitsada in einer Taverne am Hafen
Anlegetipp
Der Dorfkai ist klein und in der Saison schnell voll, also vor vier Uhr eintreffen oder vorbuchen. Die Bucht Avlaki eine Meile östlich bietet guten Halt auf Sand in 4–6 m, falls der Hafen belegt ist.





