14-day route
Route · 14 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Ibiza

Marina Eivissa über Cala Vedella & Formentera.

Zwei Wochen ab Marina Eivissa rund um Ibiza und Formentera: Ses Salines, Es Vedrà, die Bojenfelder von Illetes und die ruhige Nordküste bei Portinatx.

Die Route

Route Tag für Tag

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Platja de ses Salines
Tag 1

Marina EivissaPlatja de ses Salines

Ein kurzer erster Schlag von Ibiza-Stadt nach Süden zu den Salinenstränden, damit die Crew ankommt, bevor die echten Distanzen beginnen.

Distanz

4 NM

Segelzeit

~0,8 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Mitte Oktober (Hochsaison Jun – Sep)

Dauer

14 Tage

Abfahrt

Marina Eivissa

Segelrevier

Ibiza

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 14
Platja de ses Salines
1
Tag 1

Marina EivissaPlatja de ses Salines

Nur fünf Meilen trennen die Marina von Ibiza-Stadt von Ses Salines, es eilt also nicht mit dem Ablegen. Wir bunkern meist Wasser, sortieren den Kühlschrank und sind am späten Vormittag aus dem Hafen. Hinter der Landzunge am Flughafen öffnen sich die Salinen hinter den Dünen, und das Wasser wechselt von Marineblau in dieses helle Grün, das die Posidonia ihm gibt. Werft den Anker auf sauberem Sand, gut abseits der Wiese, auf fünf bis sieben Metern. An Land läuft das Sa Trinxa noch im selben lockeren Strandbar-Rhythmus wie seit Jahren, und im Beso Beach bekommt ihr auf Reservierung ein anständiges baskisches Mittagessen. Die Bucht bleibt den Nachmittag über belebt und leert sich, sobald die Tagesboote abziehen. Vor dem Abendessen schwimmen, zusehen, wie das Licht über den Salinen weich wird, und den Törn ankommen lassen.

Unternehmungen

Strandlunch im Chiringuito Sa Trinxa

Cocktails im Sand des Beso Beach

Bei Sonnenuntergang über die Salinen laufen

Die Posidonia neben den Sandflecken schnorcheln

Anlegetipp

Ankert ausschließlich auf den hellen Sandflecken, nie auf der dunklen Posidonia, in fünf bis acht Metern. Die Bucht ist nach Süden offen, bei angesagtem Südwind über Nacht also lieber um die Ecke nach Es Cavallet oder gleich hinüber nach Formentera.

Puerto Formentera
2
Tag 2

Platja de ses SalinesPuerto Formentera

Der Sprung über die Es Freus ist kurz, will aber Aufmerksamkeit. Der Kanal zwischen den Inseln ist flach und mit Inselchen gespickt, Es Penjats und s'Espardell darunter, haltet euch also an die betonnte Linie und passt auf die Ausflugsfähren auf, die zwischen Ibiza und La Savina Gas geben. Rechnet mit vier bis fünf Meilen, unter Segeln eine Stunde, wenn die Brise mitmacht. La Savina ist Formenteras einziger richtiger Hafen und im Juli schnell voll, ruft also vor oder bucht den Liegeplatz, lange bevor ihr Salines verlasst. Sobald ihr fest seid, gehört euch die Insel per Roller oder Rad: flach hinaus zum Leuchtturm am Cap de Barbaria oder nach Osten zu den Weinbars rund um Sant Ferran. Proviant gibt es hier problemlos, Diesel auch. Praktisch, um vor den Ankertagen aufzufüllen.

Unternehmungen

Mit dem Roller zum Leuchtturm Cap de Barbaria

Sundowner in Sant Ferran

Die flache Straße nach Es Pujols radeln

Proviant und Diesel vor den Ankerplätzen

Anlegetipp

La Savina ist in der Hochsaison ausgebucht, und spontan frei werdender Platz ist im Juli und August selten. Reserviert vorab und denkt daran: Die Marina liegt offen nach West, was an den äußeren Stegen für Schwell und Hackwelle sorgen kann.

Formentera
3
Tag 3

Puerto FormenteraFormentera

Kaum drei Meilen trennen La Savina von Ses Illetes, und der Lohn kommt sofort. Das ist das Postkartenmotiv, für das alle herkommen: eine flache Sandzunge mit Wasser, das so seicht und hell ist, dass ihr die Rippel am Grund zählen könnt. Das ganze Gebiet liegt im Naturpark Ses Salines, und die Regeln sind streng. Nehmt eine der ökologischen Bojen, statt den Anker zu werfen, entweder im Feld vor Illetes oder weiter oben Richtung Espalmador, und bucht sie über das System des Parks oder auf UKW-Kanal 77. Danach läuft der Tag von allein. Watet über die Sandbank auf die andere Seite, schwimmt bei Stromstille die Lücke nach Espalmador hinüber oder lauft über die flachen Dünen des Inselchens. Am Strand reihen sich einfache Grillfisch-Lokale für ein träges Mittagessen an Land. Gegen Abend dünnen die Boote aus und der Ankerplatz wird still.

Unternehmungen

Über die Sandbank Illetes Richtung Espalmador waten

Grillfisch-Mittagessen am Strand

Im Flachwasser vor Illetes schnorcheln

In der Dämmerung über Espalmadors flache Dünen

Anlegetipp

Ankern auf der Posidonia ist hier verboten und wird kontrolliert; nehmt eine ökologische Boje im Feld von Illetes oder Espalmador, bis 25 Meter Länge, gebucht über das Parksystem oder UKW-Kanal 77. Greift früh zu, im Sommer sind sie am späten Vormittag weg.

Cala Vedella
4
Tag 4

FormenteraCala Vedella

Das ist der erste richtige Schlag des Törns, rund zwanzig Meilen zurück über die Freus und die Südwestküste hinauf. Lauft um neun aus, bevor die Nachmittagsbrise auf die Nase kommt. Die Belohnung folgt vor Cap Blanc, wo Es Vedrà aus dem Meer aufragt, eine kahle Kalksteinpyramide, die den ganzen Weg nach Norden beherrscht. Im späten Nachmittagslicht sieht sie am besten aus, timt also eure Annäherung, wenn es geht. Die Cala Vedella selbst ist ein schmaler, gut geschützter Einschnitt mit Sandstrand am Ende und ein paar Villen an den Pinienhängen. Ankert in der Mitte auf sechs bis zehn Metern, Sand mit Seegras gemischt. Direkt am Strand kocht ein Familienbetrieb ehrliche Paella, und die Bucht schaut nach Westen, der Sonnenuntergang legt sich also genau übers Wasser vor euer Heck.

Unternehmungen

Es Vedrà vor Cap Blanc fotografieren

Paella im Restaurant direkt am Strand

Sundowner mit Blick nach Westen im Cockpit

Im geschützten Ende der Bucht schwimmen

Anlegetipp

Die Cala Vedella liegt eingeschnitten und hält in der üblichen Seebrise gut, ist aber eng und beliebt, seid also am frühen Nachmittag da, um einen Platz in der Mitte zu bekommen. Bei Schwell aus West ist sie offen, prüft die Vorhersage, bevor ihr die Nacht dort plant.

Sant Antoni de Portmany
5
Tag 5

Cala VedellaSant Antoni de Portmany

Kurzer Tag, vielleicht acht Meilen die Küste hinauf, es bleibt also Zeit für einen Stopp vor dem Hafen. Cala Bassa und Cala Conta liegen beide auf dem Weg, weite Sandbuchten, in denen ihr auf fünf bis acht Metern ankern und vor dem Mittagessen vom Boot schwimmen könnt. Beide sind nach Westen offen, morgens bei wenig Wind also fein, sobald die Brise einsetzt aber rollig. Die Bucht von Sant Antoni ist riesig, und die Marina des Club Nàutic ist gut geführt, auch wenn die Liegeplätze in der Saison nicht billig sind. Festmachen, die Promenade ablaufen und sich einen Platz am Sunset Strip sichern. Das Café del Mar und das Café Mambo spielen die Sonne seit Jahrzehnten über den Conejera-Inseln herunter. Touristisch, keine Frage, aber das Licht über diesem Stück Wasser rechtfertigt den Andrang.

Unternehmungen

In der Cala Bassa ankern und schwimmen

Sunset-Set im Café del Mar

Die Promenade von S'Arenal entlang

Proviant auf dem Markt von Sant Antoni

Anlegetipp

Der Club Nàutic Sant Antoni nimmt auch größere Yachten, ist im Juli und August aber ausgebucht, reserviert also vorab; rechnet mit rund 130 bis 150 Euro pro Nacht für ein mittelgroßes Boot. Ankern in der äußeren Bucht geht, ist aber offen nach West und dem ständigen Schwell der Tagesboote ausgesetzt.

Portinatx
6
Tag 6

Sant Antoni de PortmanyPortinatx

Der Weg hinauf und um die Nordwestecke ist der spektakulärste des Törns, rund fünfzehn Meilen hohe Steilküste und fast keine Bebauung. Hinter der Cala Salada wird die Küste schroff und die Ankerplätze werden rar, nehmt also genug Diesel und Wasser für den Tag mit. Portinatx liegt ganz oben auf der Insel, drei zusammenhängende Buchten, die ihre geschützteste Ecke bilden. Die Hauptbucht S'Arenal Gran hält auf Sand in vier bis sechs Metern gut und bleibt ruhig, außer bei kräftigem Nordwind. Das ist die entspannte Seite Ibizas, alles Pinien und niedrige weiße Häuser, weit weg von den Clubs der Westküste. An Land gibt es ein paar ehrliche Strandrestaurants und einen kurzen Spaziergang hinaus zum alten Leuchtturm. Wir bleiben hier meist zwei Nächte, wenn der Plan es hergibt.

Unternehmungen

In der ruhigen S'Arenal Gran ankern

Zum Leuchtturm von Portinatx laufen

Die Felsen der Cala Xarraca schnorcheln

Sundowner oberhalb der Cala Xuclar

Anlegetipp

Portinatx bietet den besten Schutz der Nordküste und hält auf Sand gut, doch die drei Buchten füllen sich bis Mittag mit Tagesbooten. Kommt früher für einen Platz, und traut dem Platz nur über Nacht, wenn kein Nordwind angesagt ist.

Santa Eulària des Riu
7
Tag 7

PortinatxSanta Eulària des Riu

Die Ostküste ist sanfter als der Norden, grüner und flacher, und der Weg hinunter nach Santa Eulària misst etwa zwölf Meilen, meist mit dem Wind von achtern. Ein Stopp in der Cala Sant Vicent oder vor Tagomago lohnt sich, der Privatinsel, vor der das Wasser tief und klar über Sand steht. Santa Eulària selbst ist die entspannteste der drei Städte Ibizas, gebaut an der Mündung des einzigen Flusses der Insel. Die Marina ist modern und ruhig, ein guter Ort, um mitten im Törn Proviant zu fassen und Wäsche zu waschen. An Land machen die palmengesäumte Promenade und die Restaurants im Carrer Sant Vicent den Abend leicht. Ist Mittwoch, lohnt der kurze Taxiweg zum alten Hippiemarkt an der Punta Arabí im nahen Es Canar. Ruhiger als Ibiza-Stadt, und genau das ist der Vorteil.

Unternehmungen

Vor der Insel Tagomago ankern und schwimmen

Über die palmengesäumte Uferpromenade schlendern

Mittwochs zum Hippiemarkt Punta Arabí

Abendessen im Carrer Sant Vicent

Anlegetipp

Der Puerto Deportivo Santa Eulària liegt geschützt und ist gut ausgestattet, ein guter Zwischenstopp für Wasser, Diesel und Wäsche; bucht in den Spitzenwochen vor. Ankern vor dem Stadtstrand ist möglich, liegt aber offen nach Süd und Ost.

Marina Eivissa
8
Tag 8

Santa Eulària des RiuMarina Eivissa

Ein entspannter letzter Schlag der ersten Woche, rund acht Meilen nach Süden, mit ein oder zwei Stopps, wenn ihr mögt. Die Cala Llonga ist ein tiefer, geschützter Einschnitt gleich die Küste hinunter, gut für ein Bad am Morgen, und darunter hat Sol d'en Serra ein solides Strandrestaurant auf den Felsen. Von dort geht es geradeaus an Talamanca vorbei nach Ibiza-Stadt, mit den Wällen von Dalt Vila, die beim Anlaufen des Hafens die Silhouette füllen. Die Altstadt ist UNESCO-Welterbe und den Aufstieg wert, durch das Portal de ses Taules hinauf zur Kathedrale und dem Blick zurück über den eigenen Masttopp. Von der Marina Eivissa sind es ein paar Schritte zu den Bars am Hafen und in das Gassengewirr von La Marina. Ein guter Abend, um gut zu essen und die Ankerplätze gegen Kopfsteinpflaster zu tauschen.

Unternehmungen

Morgenbad in der Cala Llonga

Mittagessen auf den Felsen im Sol d'en Serra

Zur Kathedrale hinauf durch Dalt Vila

Abend in den Gassen von La Marina

Anlegetipp

Die Marina Eivissa liegt direkt unter der Altstadt und ist begehrt, bestätigt euren Rückliegeplatz also vor dem Auslaufen. Ruhiger und günstiger ist die Marina Botafoch gegenüber, von der ein kurzes Wassertaxi zum selben Nachtleben bringt.

Ses Salines
9
Tag 9

Marina EivissaSes Salines

Zweite Woche, derselbe kurze Schlag nach Süden, aber es gibt keinen Grund zu hetzen oder an derselben Stelle zu ankern. Diesmal gehen wir um die Landspitze herum nach Es Cavallet, dem langen Strand an der Ostseite, der bei leichtem Südwind meist ruhiger und eine Spur weniger voll ist als Salines selbst. Die noch bewirtschafteten Salinen hinter den Dünen sind der Grund, warum es den Park überhaupt gibt, und zur richtigen Jahreszeit stelzen Flamingos durchs Flachwasser. Ankert auf Sand in fünf bis sieben Metern und nehmt das Dinghy an Land. Lauft den Pfad zwischen den Becken entlang oder treibt hinüber zum Sa Trinxa am anderen Ende von Salines, wo der DJ seit Jahren dieselbe Sonnenuntergangsrunde begleitet. Ein sanfter Neustart vor der erneuten Überfahrt nach Formentera.

Unternehmungen

Vor dem ruhigeren Strand Es Cavallet ankern

Nach Flamingos auf den Salinen Ausschau halten

Sunset-Session im Sa Trinxa

Den Pfad zwischen den Salzbecken laufen

Anlegetipp

Es Cavallet, gleich östlich der Landspitze, ist bei leichtem Südwind die ruhigere Alternative zum Hauptstrand von Salines. Ankert nur auf den Sandflecken; im ganzen Park gelten dieselben Posidonia-Regeln und Kontrollen.

Formentera
10
Tag 10

Ses SalinesFormentera

Statt La Savina zu wiederholen, quert ihr die Freus und nehmt eine Boje vor Espalmador, dem unbewohnten Inselchen vor Formenteras Nordspitze. Der große Ankerplatz hier ist S'Alga an der geschützten Ostseite, Teil eines Feldes ökologischer Bojen, das sich Richtung Sandbank Illetes hinunterzieht. Er liegt geschützt vor den vorherrschenden Westwinden und trägt tagsüber eine Menge Boote, ohne voll zu wirken. Nehmt das Beiboot an Land und geht hinüber zur Meerseite, wo hinter dem Strand eine flache Lagune liegt. Die alten Schlammbäder sind heute aus Naturschutzgründen abgesperrt, also anschauen und weiterziehen. Ansonsten heißt es schwimmen, an den Rändern des Seegrases nach den Fischen schnorcheln, die dort stehen, und ein langer, träger Nachmittag auf einer kahlen Insel ohne ein einziges Gebäude in Sicht.

Unternehmungen

Eine Boje in der Bucht S'Alga übernehmen

Über Espalmador zur Lagune laufen

An den Seegrasrändern nach Fischen schnorcheln

Das Beiboot an der Meerseite auf den Strand ziehen

Anlegetipp

S'Alga an Espalmadors Ostseite ist bei Westwind das ruhigste Bojenfeld, bis 25 Meter Länge; bucht über die Park-App oder UKW-Kanal 77. Ist alles belegt, fallt auf sauberen Sand deutlich abseits der Wiese und der Bojenreihen zurück.

Cala Vedella
11
Tag 11

FormenteraCala Vedella

Der Weg zurück hinauf zur Cala Vedella misst dieselben gut zwanzig Meilen, startet also früh und nutzt das glatte Morgenwasser. Die Cala Saona an Formenteras Westküste ist ein schöner erster Stopp, eine Bucht mit roten Klippen und Sandgrund, in dem der Anker für eine Badestunde gut hält. Von dort geht es wieder hinaus an Es Vedrà vorbei, und das wird nie langweilig; der Fels sieht in jedem Licht und aus jedem Winkel der Annäherung anders aus. Wenn die See mitspielt, geht dicht unter ihn heran, bevor ihr nach Norden abdreht. Die Cala Vedella wird bei eurer Ankunft voller sein, zielt also auf den frühen Nachmittag und nehmt, was in der Mitte des Einschnitts noch frei ist. Dieselbe ehrliche Paella am Strand, derselbe klare Sonnenuntergang nach Westen. Manche Orte verdienen eine zweite Nacht.

Unternehmungen

Badestopp unter den Klippen der Cala Saona

Dicht unter Es Vedrà heranfahren

Mitten im Einschnitt der Cala Vedella ankern

Zweites Abendessen bei Sonnenuntergang am Strand

Anlegetipp

Die Cala Saona ist ein guter Mittagsankerplatz, aber weit offen nach West und nur an einem ruhigen Morgen zu empfehlen. In der Cala Vedella seid ihr im Verkehr der zweiten Woche besser am frühen Nachmittag da und setzt den Anker klar außerhalb der Schwimmer am Strand.

Sant Antoni de Portmany
12
Tag 12

Cala VedellaSant Antoni de Portmany

Wieder eine kurze Etappe, aber mit anderem Stopp. Heute ist es die Cala Comte, die Reihe niedriger Felsinselchen und Sandbänke etwas südlich von Sant Antoni. Das Wasser über den Bänken leuchtet in einem unwirklichen Hellblau, und ihr könnt auf fünf bis sieben Metern davor ankern und zwischen den Inselchen schwimmen. Einer der besten Badeplätze der Insel, allerdings füllt er sich mit Tagesbooten, kommt also am Vormittag, solange er noch euch gehört. Wenn ihr genug habt, sind es ein paar Meilen nach Sant Antoni für die Nacht. Habt ihr ihn beim letzten Mal ausgelassen, ist das der Abend für den Sunset Strip und einen Drink im Mambo, danach ein richtiges Essen in den Straßen hinter der Marina. Der Stadthafen ist außerdem eure letzte bequeme Proviantstation vor dem langen Schlag nach Osten.

Unternehmungen

Zwischen den Inselchen der Cala Comte schwimmen

Über den hellen Sandbänken ankern

Sundowner im Café Mambo

Letzter Proviant in Sant Antoni

Anlegetipp

Die Cala Comte ist grandios, aber weit offen und nahe den Inselchen flach, ankert also außerhalb der Badezone in mindestens fünf Metern und achtet auf euren Schwojkreis. Für die Nacht ist der Liegeplatz im Club Nàutic sicherer als die ungeschützte Außenbucht.

Santa Eulària des Riu
13
Tag 13

Sant Antoni de PortmanySanta Eulària des Riu

Das ist der längste Schlag der zwei Wochen, knapp fünfundzwanzig Meilen rund um die Nordspitze Ibizas, also früher Start und ein voller Segeltag. Räumt die Bucht von Sant Antoni, passiert die Zwillingsbuchten der Cala Salada und stellt euch auf die von Klippen gesäumte Nordwestküste ein, die ihr an Tag sechs gesehen habt. Unterbrecht in Portinatx, wenn die Crew ein Bad und einen Happen will, und schiebt dann nach Osten weiter, vorbei an der Cala Sant Vicent und dem vorgelagerten Buckel von Tagomago. Auf diesem Stück füllt der Wind nachmittags gern aus Osten ein, die letzten Meilen nach Santa Eulària kreuzt ihr also womöglich am Wind. Ihr lauft müde ein und seid dankbar für einen Marinaplatz, eine Dusche und ein stilles Cockpit. Ein großer Tag, aber das wilde Ende der Insel in einem Rutsch zu runden ist genau der Törn, der einer Crew im Gedächtnis bleibt.

Unternehmungen

Morgenbad in den Zwillingsbuchten der Cala Salada

Mittagsstopp noch einmal in Portinatx

Dicht unter der Insel Tagomago vorbei

Festmachen und durchatmen in Santa Eulària

Anlegetipp

Das ist ein verbindlicher Schlag mit wenigen Ausweichankerplätzen an den Nordwestklippen, lauft also früh aus, mit vollen Tanks und einem Auge auf den nachmittäglichen Ostwind. Bucht den Liegeplatz in Santa Eulària vor, damit eine müde Crew einen sicheren Platz hat.

Marina Eivissa
14
Tag 14

Santa Eulària des RiuMarina Eivissa

Nur noch acht Meilen, und der letzte Morgen muss nicht gehetzt sein. Die meisten Crews frühstücken in Ruhe vor Anker und legen dann einen letzten Stopp ein, entweder wieder in der Cala Llonga oder um die Ecke in Talamanca gleich vor Ibiza-Stadt, für ein letztes Bad vom Heck. Von Talamanca seht ihr schon die angestrahlten Mauern von Dalt Vila, und der Weg in die Marina Eivissa dauert zwanzig Minuten. Endet der Törn erst am nächsten Morgen, macht früh fest und verbringt den Abend an Land, ein letzter Aufstieg durch die Altstadt und ein Tisch irgendwo in La Marina. Zwei Wochen und rund hundertvierzig Meilen später habt ihr beide Inseln umrundet, den wilden Norden und den belebten Westen gesegelt und gelernt, welche Buchten den zweiten Blick verdienen. Salz abspülen, Diesel abrechnen und auf die Runde anstoßen.

Unternehmungen

Letztes Bad vor dem Strand von Talamanca

Gemütliches Frühstück vor Anker in der Cala Llonga

Abschiedsessen in La Marina

Letzter Gang hinauf durch Dalt Vila

Anlegetipp

Lauft am frühen Nachmittag ein, um euren Platz in der Marina Eivissa zu sichern und Zeit für Bunkern und ordentliches Abspülen vor der Übergabe zu haben. Ist die Marina an eurem Rückgabetag voll, ist die Marina Botafoch gegenüber der verlässliche Rückfall.

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