
Dubrovnik → Lopud
Wir gleiten aus Komolac und mit tuckerndem Motor die Rijeka Dubrovačka hinunter, am alten Hafen vorbei, den die Tagesboote zum Absetzen nutzen, an dem aber niemand über Nacht liegt. Acht Meilen weiter öffnet sich Lopud, die zweitgrößte der bewohnten Elaphiten und herrlich autofrei. Mach mit dem Heck zum Dorfkai fest, und der Nachmittag schreibt sich von selbst. Hinter dem Hafen wacht das Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert über einen dreißig Meter hohen Glockenturm und eine Mauer am Meer, die man ablaufen kann. Dann folgt die Überquerung, eine halbe Stunde zu Fuß über den Höhenrücken der Insel zum Šunj, einem der wenigen echten Sandstrände dieser Küste, flach genug, dass Kinder ewig hinauswaten können. Zurück in einer Konoba gibt es gegrillten Tintenfisch und einen kühlen Pošip. Heb dir das Schwimmen auf, bis das Licht weich wird.
Unternehmungen
Zu Fuß zum Strand Šunj hinüber
Das Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert besichtigen
Gegrillten Tintenfisch in einer Dorfkonoba bestellen
Einen gekühlten einheimischen Pošip probieren
Zur Festungsruine auf dem Hügel hinaufsteigen
Anlegetipp
Mach mit dem Heck zum Stadtkai fest und wirf den eigenen Anker über den Bug; die Gebühr ist günstig und an den mittleren Plätzen liegen Wasser und Strom an. Südwinde streifen das Kap, doch alles aus Nord treibt direkt herein, drückt es also über 18 Knoten, wechsle nach Šipanska Luka auf der Nachbarinsel Šipan.






