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Route · 14 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Dodecanese

Rhodes über 14 days.

Zwei Wochen ab Rhodos über Symi, Nisyros, Kos und Patmos zu den stillen Außeninseln des Dodekanes, zurück über Astypalaia, Tilos und Lindos.

Die Route

Route Tag für Tag

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Symi
Tag 1

RhodesSymi

Ein kurzer 24-Meilen-Schlag nach Nordwesten nach Symi, dessen gestapelte neoklassizistische Häuser die meistfotografierte Hafenfront des Dodekanes bilden.

Distanz

21 NM

Segelzeit

~4,2 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Mitte Oktober (Hochsaison Jun – Sep)

Dauer

14 Tage

Abfahrt

Rhodes

Segelrevier

Dodecanese

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 14
Symi
1
Tag 1

RhodesSymi

Wir legen meist am späten Vormittag in Mandraki ab und nehmen Kurs Nordnordwest, gemächliche 24 Meilen zum Auftakt. Symi erscheint auf einen Schlag: Reihen ockerfarbener und hellblauer Villen klettern die Hänge über Gialos hinauf, dem Arbeitshafen. Die Plätze römisch-katholisch am inneren Kai sind der Hauptgewinn und früh vergeben, zielt in der Hochsaison also darauf, bis vier Uhr nachmittags fest zu liegen. Ist der Kai voll, liegt die Bucht Pedi zwei Meilen östlich mit Platz zum Ankern. An Land handeln an der Front noch immer die Schwammstände, ein Überbleibsel der alten Taucherzunft der Insel. Bestellt an einem Tisch am Kai die kleinen süßen Symi-Garnelen, die man samt Schale isst. Ein Taxiboot fährt hinaus nach Nanou, einer Kieselbucht, die nur vom Wasser aus erreichbar ist.

Unternehmungen

Kloster Panormitis an Symis Südspitze besuchen

Naturschwämme an der Front von Gialos kaufen

Süße Symi-Garnelen in einer Taverne am Kai probieren

In der nur per Boot erreichbaren Bucht Nanou baden

Anlegetipp

Römisch-katholisch am inneren Kai von Gialos kostet rund 30-50 € pro Nacht und ist im Juli und August am späten Nachmittag voll. Klappt es nicht, fällt der Anker auf Sand in 5-7 m in der Bucht Pedi, zwei Meilen östlich.

Nisyros
2
Tag 2

SymiNisyros (Pali)

Heute ein längerer Schlag, zweiunddreißig Meilen westwärts über offenes Wasser, ein früher Start zahlt sich also aus, bevor die Nachmittagsbrise zulegt. Nisyros ist ein noch aktiver Vulkan, und der eigentliche Lohn liegt im Landesinneren. Von Pali an der Nordküste könnt ihr eine Mitfahrt hinauf zur Caldera organisieren und dann auf den flachen Boden des Stefanos-Kraters absteigen, wo der Untergrund zischt und nach Schwefel riecht. Zurück auf Meereshöhe lohnt die alte Hafenstadt Mandraki einen gemächlichen Bummel durch ihre Kopfsteingassen. Die Thermalbäder von Loutra liegen an der Straße dazwischen. Auf dem vulkanischen Boden wachsen Kapern, die hier in fast jeder Küche auftauchen. Pali selbst ist klein und ruhig und gut gegen Norden geschützt, was nach der Überfahrt eine entspannte Nacht ergibt.

Unternehmungen

Über den Boden des Stefanos-Kraters gehen

Durch Mandrakis kopfsteingepflasterte Gassen streifen

In den Thermalbädern von Loutra baden

Kapern aus vulkanischem Boden im Laden kaufen

Anlegetipp

Macht römisch-katholisch in Pali an der Nordküste fest, etwa 25-35 € pro Nacht und geschützt vor dem vorherrschenden Nordwind. Mandraki an der Westseite ist kleiner und weniger geschützt.

Kos
3
Tag 3

NisyrosKos

Nur fünfzehn Meilen heute, ein unkomplizierter Kurs nach Norden, der den Nachmittag für die Stadt frei lässt. Die Kos Marina ist die größte Basis im Dodekanes und hat alles, was ihr zum Auffüllen oder Beheben eines Defekts braucht. Tankt beim Einlaufen an der Bunkerbrücke an der Einfahrt. In der Stadt zieht sich das Asklepieion über einen Hang direkt vor den Mauern, ein Heilheiligtum aus dem vierten Jahrhundert v. Chr., das mit Hippokrates verbunden ist. Unten im alten Zentrum beschattet eine mächtige Platane die Platia Platanou, angeblich weit über zweitausend Jahre alt. Reicht die Zeit, wärmen die flachen heißen Quellen von Therma eine Ecke des Meeres, eine kurze Fahrt die Küste hinunter. Bestellt Kleftiko, Lamm so lange geschmort, bis es vom Knochen fällt, in einer Taverne der Altstadt und schaut zu, wie sich der Platz mit dem Abend füllt.

Unternehmungen

Das Heilheiligtum Asklepieion erkunden

Unter der uralten Platane von Platanou sitzen

In den heißen Meeresquellen von Therma baden

Kleftiko-Lamm in der Altstadt essen

Anlegetipp

Die Kos Marina legt euch römisch-katholisch an Muringleinen für rund 60-90 € pro Nacht mit voller Versorgung. Bunkert vor dem Festmachen an der Tankbrücke an der Einfahrt.

Leros
4
Tag 4

KosLeros

Leros liegt zwanzig Meilen weiter die Kette hinauf, und die Ansteuerung nach Lakki ist anders als alles sonst in der Ägäis. Die Bucht ist riesig und fast rundum geschlossen, einer der größten Naturhäfen des Mittelmeers, und ihr Kai ist von geschwungenen Art-déco-Bauten gesäumt, die die Italiener in den 1930er-Jahren hinstellten. Das wirkt eher wie eine Filmkulisse als wie ein griechischer Hafen. Die Marina bleibt ruhig, selbst wenn es draußen kräftig bläst. Steht der Meltemi, meidet den Stadtkai von Agia Marina an der Nordseite, der ab etwa zwanzig Knoten übel Wind fängt. Steigt hinauf zur Burg Panteli für den weiten Blick über beide Küsten und schwimmt dann bei Xerokambos an der ruhigeren Südküste. Verlangt vor dem Zubettgehen Pitaroudia, die Kichererbsenpuffer der Insel, in einer Taverne am Kai.

Unternehmungen

Den Art-déco-Kai der 1930er-Jahre entlanggehen

Hinauf zur Burg Panteli steigen

Bei Xerokambos an der Südküste schwimmen

Pitaroudia-Kichererbsenpuffer am Kai probieren

Anlegetipp

Die Lakki Marina nimmt euch römisch-katholisch an Muringleinen für 40-60 € pro Nacht, bei jedem Wind voll geschützt. Der hübsche Stadtkai von Agia Marina ist günstiger, liegt aber offen, sobald der Nordmeltemi zwanzig Knoten überschreitet.

Patmos
5
Tag 5

LerosPatmos

Zwölf entspannte Meilen bringen euch nach Skala, den Hafen, dessen Kai lang ist und gegen den Nordwind gut hält. Patmos trägt für eine kleine Insel viel Gewicht. Auf halbem Weg den Hügel hinauf zur alten Hauptstadt Chora liegt die Höhle der Apokalypse, in der Johannes der Überlieferung nach seine Visionen empfing, und darüber das festungsartige Johanneskloster aus dem elften Jahrhundert. Beide sind UNESCO-gelistet und den Aufstieg wert. Chora selbst ist ein Labyrinth weiß getünchter Gassen, die kühl bleiben, sobald die Sonne sinkt. Für einen Strandtag ist Psili Ammos an der Südküste ein richtiger goldener Sandbogen, per Pfad oder Dinghy erreichbar. Beschließt den Abend mit einem Mastiha-Cocktail oben in der Altstadt, über den Lichtern des Hafens.

Unternehmungen

Die Höhle der Apokalypse besuchen

Das Johanneskloster auf dem Hügel besichtigen

Im goldenen Sand von Psili Ammos baden

Mastiha-Cocktails in Choras Gassen schlürfen

Anlegetipp

Römisch-katholisch am Hauptkai von Skala kostet etwa 30-50 € pro Nacht und bleibt gegen Norden geschützt. Der Kai ist lang, es findet sich also meist noch Platz, selbst wenn ihr später am Tag ankommt.

Lipsi
6
Tag 6

PatmosLipsi

Nach dem Andrang auf Patmos fühlt sich Lipsi an wie Ausatmen. Rund siebenhundert Menschen leben hier, verteilt auf einen kleinen Ort und ein paar vorgelagerte Inselchen. Das Tempo ist langsam und das Essen ehrliche Familienküche. Macht am Stadtkai fest, der günstig und gegen Norden geschützt ist, und nehmt dann das Beiboot zwei Meilen ostwärts nach Aspronissi, wo das beste Schnorcheln der Gruppe wartet, das Wasser blass über weißem Sand. Ein Spaziergang hinaus zur winzigen Kapelle Panagia, die auf einem einzelnen Felsen thront, füllt eine träge Stunde. Probiert Lipsiako, einen weichen lokalen Käse, beträufelt mit dem Thymianhonig der Insel. Stellt euch morgens in der einzigen Dorfbäckerei für warme Koulouria an, bevor ihr die Leinen löst. Die Nächte hier sind still, im allerbesten Sinn.

Unternehmungen

Im hellen Wasser von Aspronissi schnorcheln

Zur Felskapelle Panagia laufen

Lipsiako-Käse mit Thymianhonig essen

Warme Koulouria in der Dorfbäckerei kaufen

Anlegetipp

Der Stadtkai ist mit 15-25 € pro Nacht ein Schnäppchen und gut gegen Norden geschützt. Wollt ihr stattdessen einen Badestopp, ankert auf Sand in 4-6 m in der Bucht Aspronissi, zwei Meilen östlich.

Levitha
7
Tag 7

LipsiLevitha

Heute verlasst ihr die Fährkarte. Levitha liegt zwanzig Meilen südwestlich im offenen Wasser, eine karge Insel, bewirtschaftet von einer einzigen Familie, die Ziegen hält und die einzige Taverne führt. Es gibt keinen Hafen, keinen Laden und keinen Geldautomaten, bringt also mit, was ihr braucht. Nehmt eine Boje oder ankert auf Sand in der Bucht Ammoudi, gut vor dem Nordwind gedeckt, und der Nachmittag gehört euch zum Schwimmen vom Boot in Wasser, das kaum je einen anderen Rumpf sieht. Die Familie kocht, wenn ihr vorher Bescheid sagt; Astakomakaronada, Hummer mit Pasta, ist das Gericht der Wahl. Woran sich alle erinnern, ist aber der Himmel. Ohne Licht auf Meilen kommen die Sterne bis an den Horizont herunter und die Milchstraße wirft einen Schatten. Setzt euch an Deck und lasst es richtig dunkel werden.

Unternehmungen

In der Bucht Ammoudi ankern und schwimmen

Astakomakaronada in der Familientaverne essen

Auf der Ziegenfarm mit anpacken

Bei null Lichtverschmutzung an Deck Sterne gucken

Anlegetipp

Ankern in der Bucht Ammoudi ist kostenlos, auf Sand in 5-7 m und voll gegen Norden geschützt. Es gibt überhaupt keine Versorgung, füllt also Wasser, Treibstoff und Bargeld auf, bevor ihr Lipsi verlasst.

Kalymnos
8
Tag 8

LevithaKalymnos

Solide zweiunddreißig Meilen nach Osten bringen euch zurück auf eine belebtere Insel. Kalymnos machte sich mit Schwämmen einen Namen, und die Stadt Pothia trägt diese Geschichte noch heute in ihrem Museum und in den stattlichen Kapitänshäusern an der Front. Übernachtet dort römisch-katholisch im Hafen. Das andere Kalymnos gehört den Kletterern: Die Westküste um Massouri und Armeos ist von Weltklasserouten in grauem und orangefarbenem Kalkstein durchzogen, und die Höhle Grande Grotta hängt direkt über der Straße. Auch wer nicht klettert, sollte hinfahren und zuschauen. Zum Schwimmen ist Vathy an der Ostseite ein schmaler, fjordartiger Einschnitt, grün von Zitrusgärten und am Ende von verblüffendem Blau. Bestellt Mououri, gefüllten und langsam geschmorten Tintenfisch, in einem Ouzeri in Pothia. Die Stadt hat etwas Arbeitendes, Ungeschliffenes, das manche Crews am Ende sogar vorziehen.

Unternehmungen

Kletterern an der Höhle Grande Grotta zusehen

Den fjordartigen Einschnitt bei Vathy beschnorcheln

Pothias Schwammtauchermuseum besuchen

Gefüllten Tintenfisch Mououri im Ouzeri probieren

Anlegetipp

Römisch-katholisch im Hafen von Pothia kostet rund 30-50 € pro Nacht. Wollt ihr lieber ankern, ist der geschützte Einschnitt von Vathy an der Ostküste eine gute Alternative.

Palaia
9
Tag 9

KalymnosAstypalaia

Das ist einer der großen Schläge, achtunddreißig Meilen nach Südwesten, doch mit dem Meltemi quer einkommend kann daraus ein schneller, herrlicher Ritt statt einer Schinderei werden. Astypalaia liegt abseits vom Rest der Gruppe, geformt wie ein Schmetterling mit zwei Flügeln an einer schmalen Taille. Pera Gialos, der Hafen unterhalb der Chora, ist der übliche Liegeplatz, geschützt gegen Norden. Darüber krönt die venezianische Burg Querini den Hügel, mit weiß getünchten Kapellen direkt in die Mauern gebaut und einer Reihe Windmühlen auf dem Kamm. Steigt am späten Nachmittag hinauf, wenn das Licht weich wird. Vatses an der Südküste ist ein weiter Sandstrand, der die holprige Piste hinunter wert ist. Reserviert einen Tisch im Kaminakia und bestellt Ladenia, ein kykladisches Tomatenfladenbrot, in Olivenöl gebacken.

Unternehmungen

Hinauf zur Burg Querini in der Chora steigen

Am Sandstrand von Vatses schwimmen

Ladenia-Tomatenfladen im Kaminakia essen

Nach römischen Mosaiken bei Mesa Nisi suchen

Anlegetipp

Liegt römisch-katholisch in Pera Gialos unterhalb der Chora, etwa 25-40 € pro Nacht und gegen Norden geschützt. Maltezana weiter an der Südküste bietet einen ruhigeren Ankerplatz, falls der Hafen voll ist.

Tilos
10
Tag 10

AstypalaiaTilos

Jetzt wieder zurück, achtunddreißig Meilen nach Südosten, also den Wetterbericht studieren und früh loslegen. Tilos ist still stolz darauf, die erste griechische Insel ohne Restmüll zu sein, und hat etwas sanft Unaufgeregtes. Livadia, der Hafen, hält gut und schirmt gegen Norden ab. Die sonderbare Freude der Insel ist Mikro Chorio, ein Bergdorf, vor Jahrzehnten verlassen und als Ruine zurückgeblieben, bis auf eine einzige Bar zwischen den leeren Häusern, die nur nachts öffnet. Geht nach dem Abendessen hinauf. Tagsüber führt eine Wanderung zum Kloster Agios Panteleimon, versteckt in den Bergen unter alten Zypressen. Bestellt in einem Kafeneio auf der Höhe Mizithra-Käse mit Thymianhonig. Tilos baut sogar eigenen Wein an, und eine kleine Verkostung ist leicht zu arrangieren. Nur wenige Boote halten hier, was ziemlich genau der Punkt ist.

Unternehmungen

In der Nachtbar von Mikro Chorio etwas trinken

Zum Kloster Agios Panteleimon wandern

Mizithra-Käse mit Thymianhonig essen

Den eigenen Tilos-Wein der Insel verkosten

Anlegetipp

Rechnet mit rund 20-30 € pro Nacht römisch-katholisch im Hafen von Livadia, der den Nordwind von euch fernhält. Lieber schwimmen? Die Bucht Eristos an der Südküste lässt sich gut ankern.

Chalki
11
Tag 11

TilosChalki

Kurze fünfzehn Meilen nach Süden setzen euch in Chalki ab, wo das Tempo noch einmal heruntergeht. Das einzige Dorf, Emporio, hat rund dreihundert Einwohner und fast keine Autos, seine Villen in verblassten Pastelltönen rund um die Bucht gestrichen. Macht römisch-katholisch am Hafenkai fest, geschützt gegen Norden. Gleich östlich liegt Pontamos, eine flache Bucht, in der das Wasser über hellem Sand in einem unwahrscheinlichen Blau leuchtet, ideal für einen Nachmittag im Beiboot. Über dem Dorf klettert ein Weg zur alten Johanniterburg auf dem Kamm, über einer antiken Akropolis errichtet, mit dem ganzen Kanal ausgebreitet darunter. Setzt euch in die Taverna Giorgos und probiert Pougia, in der Sonne getrockneten Oktopus. Nehmt auf dem Rückweg zum Boot eine Flasche Souma mit, den lokalen Feigenschnaps, aus der Destillerie Yiannis.

Unternehmungen

In der leuchtend blauen Bucht Pontamos schnorcheln

Zur Johanniterburg auf dem Kamm wandern

Sonnengetrockneten Oktopus in der Taverna Giorgos probieren

Souma-Feigenschnaps bei Yiannis kaufen

Anlegetipp

Römisch-katholisch im Hafen von Emporio kostet etwa 20-30 € pro Nacht und ist gegen Norden geschützt. Für einen Badestopp ankert auf Sand in 4-6 m vor Pontamos, eine Meile östlich.

Lindos
12
Tag 12

ChalkiLindos (Rhodes)

Zweiunddreißig Meilen nach Osten bringen euch zurück nach Rhodos, an Land geht es in Lindos nahe dem Südende. Einen Kai gibt es hier nicht, plant also mit Ankern: Die St.-Pauls-Bucht südlich des Dorfes ist ein nahezu geschlossener türkisfarbener Kreis, von Fels umringt, mit Sand in vier bis sechs Metern und Schutz gegen Norden. Über allem steht die Akropolis, ein Athena-Tempel aus dem fünften Jahrhundert v. Chr. auf einer schroffen Landzunge, erreichbar über einen Treppenweg durch die Altstadt. Geht früh oder spät, um den Tagesgästen und der größten Hitze zu entgehen. Das Dorf darunter ist ein Gewirr weiß getünchter Gassen und alter Kapitänshäuser. Sucht euch eine Dachterrassentaverne für Melekouni, den lokalen Sesam-Honig-Riegel, und bleibt für den Sonnenuntergang über den weißen Würfeln.

Unternehmungen

Im Morgengrauen zur Akropolis von Lindos steigen

In der felsumringten St.-Pauls-Bucht schwimmen

Melekouni-Sesamriegel auf einer Dachterrasse essen

Bei Sonnenuntergang durch die weißen Gassen streifen

Anlegetipp

Lindos hat keinen Stadtkai, ankert also auf Sand in 4-6 m in der St.-Pauls-Bucht, geschützt gegen Norden. Die Bucht Lardos zwei Meilen südlich ist die ruhigere Ausweichlösung, wenn es voll wird.

Rhodes
13
Tag 13

LindosRhodes Town

Der letzte richtige Segelschlag, zwanzig Meilen nach Norden die Ostküste hinauf, bringt euch dorthin zurück, wo alles begann: in die Mandraki Marina in Rhodos-Stadt. Tankt an der Bunkerbrücke an der Einfahrt, bevor ihr für die Nacht festmacht. Dann gehört der Abend der Altstadt, einer ummauerten mittelalterlichen Stadt, in der bis heute Menschen wohnen, der größten ihrer Art in Europa. Geht die kopfsteingepflasterte Ritterstraße entlang, gesäumt von den Herbergen der alten Kreuzfahrerorden, und tretet oben in den Großmeisterpalast ein. Bleibt vor der Ankunft Zeit, schwimmt in der Anthony-Quinn-Bucht südlich der Marina, einer Felsbucht, benannt nach dem dort gedrehten Film. Für den letzten Drink findet ihr den begrünten Innenhof des Socratous Garden, versteckt abseits einer der belebteren Gassen.

Unternehmungen

Die mittelalterliche Ritterstraße entlanggehen

Den Großmeisterpalast besichtigen

In der felsigen Anthony-Quinn-Bucht schwimmen

Im Innenhof des Socratous Garden etwas trinken

Anlegetipp

Die Mandraki Marina legt euch römisch-katholisch an Muringleinen für 60-90 € pro Nacht. Bunkert vor dem Festmachen an der Tankbrücke an der Einfahrt, dann seid ihr für die Übergabe am Morgen bereit.

Rhodes
14
Tag 14

RhodesCheck-out

Ausschiffungsmorgen. Die Basis will das Schiff bis neun zurück in Mandraki, packt also am Vorabend und zieht die Betten früh ab. Die Übergabe ist ein Rundgang mit dem Stützpunktleiter zur Kontrolle des Bootes; ist das erledigt, wird die Kaution meist innerhalb einer Woche freigegeben. Crews mit spätem Flug können noch einen letzten Bummel durch die Altstadt einschieben, einen Kaffee in der Sonne, einen letzten Blick auf die Hafeneinfahrt, wo der Koloss gestanden haben soll. Das Marco Polo Cafe in einer stillen Ecke des mittelalterlichen Viertels ist ein feiner Ort für ein Abschiedsfrühstück. Der Flughafen Rhodos liegt nur rund dreißig Fahrminuten entfernt, es eilt also nicht. Zwei Wochen und eine komplette Runde durch den Dodekanes liegen nun hinter euch.

Unternehmungen

Abschlussrundgang mit dem Stützpunktleiter

Kaffee im Marco Polo Cafe

Letzter Gang über die Ritterstraße

Dreißig Minuten Transfer zum Flughafen Rhodos

Anlegetipp

Gebt das Schiff vor 09:00 Uhr in der Mandraki Marina für die Abnahme zurück. Die Kaution kommt normalerweise innerhalb von sieben Tagen zurück, sobald das Boot abgenommen ist.

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