
Paros → Naxos
Sechs Meilen sind kaum ein Schlag, und genau das ist an Tag eins der Sinn der Sache. Ihr lauft aus Paros aus, gewöhnt die Crew an die Winschen, und Naxos-Stadt öffnet sich, bevor überhaupt jemand seine Seebeine gefunden hat. Der Hafen hält euch ruhig, egal was der Wind macht, das ist also die Nacht zum Entspannen statt zum Grübeln über das Ankergeschirr. An Land geht ihr in der Dämmerung hinaus zur Portara. Es ist ein einzelnes Marmortor, übrig geblieben von einem nie vollendeten Apollon-Tempel, und die tief stehende Sonne dahinter erledigt den Rest. Wer einen Morgen übrig hat: Der Aufstieg auf den Zas dauert etwa vier Stunden und legt euch die ganze Insel zu Füßen. Unten in Halki schenken die alten Destillerien Kitro aus, einen Zitronatlikör, den ihr sonst nirgends abgefüllt findet.
Unternehmungen
Sonnenuntergang durch die Marmor-Portara
Aufstieg auf den Zas, Geburtsort des Zeus (4 Std.)
Kitro-Zitronatlikör in Halki probieren
Baden an den Sandstränden von Agios Prokopios
Anlegetipp
Heckanleger an der Stadtmole von Naxos, rund EUR 30-50 pro Nacht, und geschützt aus jeder Richtung. Selbst im August findet ihr meist einen Platz, ohne darum zu rennen.











