
Athens (Alimos) → Kea (Vourkari)
Das Bunkern zieht sich am ersten Morgen immer, wir sind also selten vor elf aus Alimos raus. Sind die Einkaufswagen geleert und der Kühlschrank gefüllt, geht der Bug nach Ostsüdost und alles findet seinen Rhythmus. Binnen einer Stunde stehen die Säulen des Poseidon-Tempels auf der Landzunge von Sounion an Steuerbord, eine saubere Marke für den Weg hinaus aufs offene Wasser. Der Rest ist ein Halbwindschlag von zwanzig Meilen nach Kea, mit dem Nordwind, den der Tag eben aufgebaut hat. Vourkari sitzt auf der Nordwestschulter der Insel und macht seine Sache als erste Nacht gut: solider Schutz vor dem vorherrschenden Meltemi, ein großzügiger Kai zum Heckanlegen und eine Reihe kleiner Fisch-Ouzeris, in denen der gegrillte Oktopus direkt von der Glut kommt. Korissia, der Fährort nebenan, ist die günstigere Alternative, wenn der Wind schwach bleibt.
Unternehmungen
In der Dämmerung durch die Marmorgassen von Ioulida
Den Löwen von Kea aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. suchen
Das Wrack der Patris vor Koundouros beschnorcheln
Gegrillter Oktopus in einem Ouzeri in Vourkari
Anlegetipp
In Vourkari mit dem Heck zum Kai an Mooringleinen, rund 25-35 € pro Nacht für einen 45-Fuß-Rumpf, mit gutem Schutz vor Nordwind. Ist der Kai voll, ankere zwei Meilen östlich in Otzias, Sand auf 6-8 m.











