
Athens → Kea
Die Übergabe in Alimos frisst den halben Vormittag, also legen wir meist gegen elf ab und nehmen Kurs nach Süden. Die ersten Stunden laufen die attische Küste hinunter, Kap Sounion voraus, die Säulen des Poseidon-Tempels hell auf der Landzunge. Hinter dem Kap öffnet sich die Dünung und Kea füllt den Horizont. Vourkari liegt an der Nordwestküste, eine Arbeitsbucht, in der sich Fischerboote und Charteryachten das Wasser teilen. An Land grillen die Tavernen an der Promenade den Fang des Morgens, und der Oktopus hängt zum Trocknen auf der Leine. Hat die Crew noch Kraft in den Beinen, führt die Straße hinauf nach Ioulida, der in die Hügel geduckten Inselhauptstadt, und ein kurzes Stück weiter liegt der archaische Löwe von Kea, direkt aus dem Fels gehauen. Ein ruhiger erster Tag. Die richtigen Distanzen beginnen morgen.
Unternehmungen
Am Poseidon-Tempel von Kap Sounion vorbeisegeln
Hinauf nach Ioulida, der Hauptstadt auf dem Hügel
Den aus dem Fels gehauenen Löwen von Kea suchen
Gegrillter Oktopus an der Promenade von Vourkari
Anlegetipp
In Vourkari mit dem Heck zum Kai oder auf Sand in 5-7 m in der Bucht ankern; der Halt ist gut, allerdings fallen Böen von den Hügeln herunter, wenn der Meltemi läuft.






