
Athens (Alimos) → Cape Sounion
Der erste Schlag ist bewusst gemütlich: fünfzehn Meilen offenes Wasser, um das Boot einzufahren und der Crew Zeit zu geben, seefest zu werden. Bei schwachem Nordwind motorsegeln wir das meist. Sounion hat keine Marina, es wird also eine reine Ankernacht: auf Sand in fünf bis acht Metern fallen lassen, rund eine halbe Meile vor der Landzunge, schön im Windschutz von Norden. Unter achtzehn Knoten hält der Grund einwandfrei; darüber lieber die paar Meilen extra nach Lavrion. Der Lohn ist der Tempel selbst. Seine Säulen fangen das letzte Sonnenlicht, dann gehen die Scheinwerfer an und die ganze Ruine leuchtet über dem Wasser. Vor Einbruch der Dunkelheit mit dem Dinghi an Land auf gegrillten Fisch. Wer noch eine Stunde übrig hat, schnorchelt an den Felsbänken östlich der Spitze.
Unternehmungen
Sonnenuntergang unter den Säulen des Poseidon-Tempels
An den Felsbänken östlich der Landspitze schnorcheln
Gegrillter Wolfsbarsch in einer Taverne in Sounion
Den angestrahlten Tempel nach Einbruch der Dunkelheit fotografieren
Anlegetipp
Kostenlos ankern auf Sand in 5-8 m, etwa eine halbe Meile vor dem Tempel; bei Nordwind unter 18 Knoten hält es gut. Frischt es auf, weiche in die Lavrion Olympic Marina aus, 60-90 Euro pro Nacht.






