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Route · 7 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Catalonia

Marbella Rundtörn.

Einwöchiger Yachtcharter ab Marbella entlang der Costa del Sol, mit Stopps in Cabopino, Fuengirola, Benalmádena, Torremolinos und Málaga.

Die Route

Route Tag für Tag

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Puerto de Cabopino
Tag 1

MarbellaPuerto de Cabopino

Ein leichter Auftakt über 8 Meilen ostwärts an den Superyachten von Puerto Banús vorbei zur unaufgeregten Marina und den goldenen Dünen von Cabopino.

Distanz

7 NM

Segelzeit

~1,4 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Mitte Oktober (Hochsaison Jun – Sep)

Dauer

7 Tage

Abfahrt

Marbella

Segelrevier

Catalonia

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 7
Puerto de Cabopino
1
Tag 1

MarbellaPuerto de Cabopino

Der erste Schlag ist bewusst kurz, es gibt also keinen Grund, vor dem späten Vormittag abzulegen. Verlasst Marbella und lauft acht Meilen nach Osten, dicht an einer Küste aus Golfgrün und weißen Apartmentblöcken. Unterwegs passiert ihr Puerto Banús, dessen Stege sich mit Megayachten stapeln, die man vom Cockpit aus gut anstaunen kann. Cabopino kommt danach wie eine Erleichterung: eine kompakte, unprätentiöse Marina hinter Pinien und den Artola-Dünen, einem der letzten wilden Sandabschnitte dieser Küste. Ankert vor dem Strand für ein Bad, bevor ihr einlauft. An Land sucht ihr euch ein Chiringuito, das Espetos grillt, Sardinen auf Rohrstöcken über Olivenholzglut in einem sandgefüllten Boot gegart. Das ist der Geschmack der ganzen Küste von Málaga in einem Bissen.

Unternehmungen

Vor dem Naturdenkmal der Artola-Dünen schwimmen

Espeto de Sardinas im Chiringuito essen

Megayachten in Puerto Banús bestaunen

Hinaus zum Wachturm Torre Ladrones laufen

Anlegetipp

In Cabopino liegt ihr mit dem Heck zum Steg und ruhig bei Nordwind, doch die Marina ist klein und im August schnell voll, meldet euch also über Funk an oder bucht. Puerto Banús, vier Meilen zurück, ist die teurere, auffälligere Ausweichlösung.

Fuengirola
2
Tag 2

Puerto de CabopinoFuengirola

Heute ein längerer Sprung, aber nichts Anstrengendes: zwölf Meilen offenes Wasser, die Seebrise füllt meist gegen Mittag ein. Fuengirola ist ohne Umschweife ein Ferienort, trägt das aber gut. Die Marina liegt hinter der Mole mit reichlich Platz, um einen Liegeplatz müsst ihr euch selten sorgen. Oben auf dem Hügel über der Flussmündung steht das Castillo Sohail, eine maurische Festung aus dem 10. Jahrhundert, in der es an Sommerabenden Open-Air-Konzerte gibt. Lauft den Paseo Marítimo ab, der kilometerweit an Bars und Spielplätzen vorbeiführt. Familien mit Kindern an Bord sollten sich Zeit für den Bioparc nehmen, einen wirklich guten Zoo mit begehbaren Dschungelgehegen. Das Abendessen ist hier leicht: einen Tisch am Strand suchen, frittierten Fisch und ein kaltes Bier bestellen und die Promenade an sich vorbeiziehen lassen.

Unternehmungen

Zum Castillo Sohail aus dem 10. Jahrhundert hinauf

Den begehbaren Bioparc Fuengirola besuchen

Den langen Paseo Marítimo entlangschlendern

Frittierter Fisch und kaltes Bier im Chiringuito

Anlegetipp

Die Marina von Fuengirola nimmt euch mit dem Heck zum Steg auf und ist bei fast jedem Wetter gut geschützt, mit mehr freien Plätzen als die kleineren Häfen dieser Küste. Selbst in der Hochsaison kommt ihr meist ohne Reservierung unter.

Benalmádena
3
Tag 3

FuengirolaBenalmádena

Heute nur sechs Meilen, unter Segeln gut eine Stunde, der Nachmittag bleibt also frei. Die Puerto Marina von Benalmádena ist der Grund herzukommen: eine Achtzigerjahre-Fantasie aus Bogenbrücken, gefliesten Wegen und Gebäuden, die aus dem Wasser zu wachsen scheinen, wohl die meistfotografierte Marina des Landes. Sie ist beliebt, reserviert also einen Liegeplatz, wenn ihr im August segelt. Wenn ihr fest seid, nehmt die Seilbahn hinter dem Ort hinauf auf den Monte Calamorro für den weiten Blick die Küste hinunter. Noch höher steht die Stupa der Erleuchtung, ein weißes buddhistisches Bauwerk von dreiunddreißig Metern Höhe und das größte seiner Art in Europa. Zurück am Wasser sucht ihr euch einen schattigen Tisch und einen Tinto de Verano, die ehrliche Antwort der Einheimischen auf Sangría, und schaut den Booten zu.

Unternehmungen

Durch die venezianisch-maurischen Kais der Puerto Marina

Mit der Seilbahn auf den Monte Calamorro

Die 33 Meter hohe Stupa der Erleuchtung besuchen

Tinto de Verano im Marina-Café trinken

Anlegetipp

Festgemacht wird mit dem Heck zum Steg, und das Becken ist komplett geschlossen, ihr schlaft also ungestört. Es ist allerdings eine belebte Marina, und der August ist Wochen im Voraus voll, bucht also lieber vor der Ankunft, statt es über UKW zu versuchen.

Torremolinos
4
Tag 4

BenalmádenaTorremolinos

Kaum vier Meilen trennen die beiden Marinas, das ist also ein Vormittag zum Langsammachen. In Torremolinos selbst gibt es keinen Hafen; stattdessen werft ihr vor La Carihuela in vier bis sechs Metern auf gut haltendem Sand den Anker, geschützt vor allem, was aus Norden kommt. La Carihuela ist das alte Fischerviertel des Orts und hat seinen Charakter trotz der Hotels ringsum behalten. Enge Gassen münden auf eine Uferzeile voller Marisquerías, in denen der Fang des Tages direkt auf den Grill wandert. Kommt hungrig an Land. Bestellt Gambas al Ajillo, einen Teller frittierte Sardellen und weitere Espetos, die im Sand vor sich hin räuchern. Wollt ihr die Beine abseits des Strands vertreten, umgeben die Gärten des Molino de Inca oberhalb des Orts eine restaurierte alte Wassermühle mit Palmen und sprudelndem Quellwasser.

Unternehmungen

Vor dem Sandstrand von La Carihuela ankern

Gambas al Ajillo im Fischerviertel essen

Durch die alten Uferstraßen von La Carihuela

Die Mühlengärten Molino de Inca besuchen

Anlegetipp

Das ist ein Ankerstopp, keine Marinanacht, wählt also das Wetter mit Bedacht; der Sand hält gut, doch die Reede ist nur nach Norden geschützt. Dreht der Wind auflandig, liegt die Marina von Benalmádena vier Meilen zurück und nimmt auch Spätankömmlinge.

Málaga
5
Tag 5

TorremolinosMálaga

Heute schenkt euch die Küste endlich eine richtige Stadt. Acht Meilen bringen euch in Málagas alten Hafen, wo ihr an der Muelle Uno zwei Gehminuten von der Kathedrale entfernt festmacht. Das ist der Tag, an dem das Boot Boot bleibt. Steigt durch die Wälle der Alcazaba hinauf, der maurischen Zitadelle aus dem 11. Jahrhundert, die sich den Hang zur Burg Gibralfaro hinaufstaffelt, und taucht dann in die Gassen zum Museo Picasso hinunter, in der Stadt, in der der Maler geboren wurde. Das Mittagessen gehört in den Mercado de Atarazanas, unter sein altes Eisendach und das maurische Portal: luftgetrockneter Jamón Ibérico, marinierte Oliven, ein Glas süßer Málaga-Vermut aus dem Fass. Wenn das Licht golden wird, landet man am besten auf den Terrassen der Muelle Uno, Hafen auf der einen, Kathedralenturm auf der anderen Seite.

Unternehmungen

Die Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert erklimmen

Das Museo Picasso in seiner Geburtsstadt besuchen

Jamón und Vermut im Mercado Atarazanas

Sundowner auf den Terrassen der Muelle Uno

Anlegetipp

Die Muelle Uno liegt vollständig geschützt und setzt euch mitten in die Stadt, doch die Liegeplätze sind in der Saison teuer und früh vergeben, bucht also weit im Voraus. Wer sparen will, nimmt die Marina von Benalmádena zwölf Meilen zurück als günstigere Basis, mit Küstenzug direkt in die Stadt.

Torre de Benagalbón
6
Tag 6

MálagaTorre de Benagalbón

Nach dem Trubel von Málaga setzen euch sechs kurze Meilen nach Osten an einen ganz anderen Ort. Torre de Benagalbón liegt am Rand von Rincón de la Victoria, noch immer ein arbeitendes Fischerdorf, dessen Boote im Morgengrauen auslaufen. Ankert vor dem Strand auf Sand in vier bis sechs Metern, bei Nordwind liegt ihr ruhig. Ein gedrungener Wachturm aus dem 16. Jahrhundert steht auf der Landzunge Wache, einer aus der Kette, die vor den Korsaren aus der Berberei warnen sollte. An Land führt der Küstenweg Sendero Litoral nach Osten am Ufer entlang und durch alte, in die Klippen geschlagene Eisenbahntunnel. Habt ihr ein Paddleboard dabei, sind die Buchten schnell erkundet; die Cueva del Tesoro, eine der wenigen vom Meer geformten Höhlen Europas, liegt gleich die Küste hinauf. Mittagessen ist, was das nächste Chiringuito gerade grillt.

Unternehmungen

Unter dem Wachturm aus dem 16. Jahrhundert ankern

Die Eisenbahntunnel des Sendero Litoral laufen

Mit dem Paddleboard zur Cueva del Tesoro

Mittagessen im Chiringuito am Strand

Anlegetipp

Wieder ein Ankerplatz statt eines Liegeplatzes, nur nach Norden geschützt, behaltet die Vorhersage über Nacht also im Auge. Dreht es, liegt die kleine Marina von Vélez vier Meilen weiter östlich und nimmt euch längsseits.

Churriana
7
Tag 7

Torre de BenagalbónMarbella

Der letzte Tag ist der große: gut dreißig Meilen zurück nach Westen, wir sind deshalb meist um acht ankerauf. Ein langer, gleichmäßiger Halbwindkurs an allem vorbei, was ihr die ganze Woche gesehen habt, die Küste spult sich rückwärts ab. Unterbrecht mit einem Bad, wenn die Hitze steigt und die Crew unruhig wird. Kurz vor Marbella lauft ihr in Puerto Banús ein, um Diesel zu bunkern und das Salz vor der Übergabe abzuspülen; Charterbasen erwarten volle Tanks und ein aufgeräumtes Boot. Zielt darauf, am frühen Nachmittag längsseits zu liegen, damit die Schlüsselübergabe nicht in Hektik ausartet. So bleibt der Abend frei für den Teil, an den sich ohnehin alle erinnern: ein letztes Crew-Dinner auf Marbellas Paseo Marítimo, Füße hoch, sonnenverbrannt, in bester Laune streitend, welcher Ankerplatz der beste war.

Unternehmungen

Badestopp auf der langen Etappe nach Westen

In Puerto Banús bunkern und abspülen

Das Boot am frühen Nachmittag übergeben

Abschiedsessen auf Marbellas Paseo Marítimo

Anlegetipp

Puerto Banús nimmt euch mit dem Heck zum Steg auf und lässt sich die Adresse gut bezahlen; der Tanksteg liegt an der Einfahrt, bunkert also, bevor ihr einen Platz sucht. Erlaubt es die Basis, ist die Marina la Bajadilla gleich östlich für die letzte Nacht etwa halb so teuer.

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