
Marbella → Puerto de Cabopino
Der erste Schlag ist bewusst kurz, es gibt also keinen Grund, vor dem späten Vormittag abzulegen. Verlasst Marbella und lauft acht Meilen nach Osten, dicht an einer Küste aus Golfgrün und weißen Apartmentblöcken. Unterwegs passiert ihr Puerto Banús, dessen Stege sich mit Megayachten stapeln, die man vom Cockpit aus gut anstaunen kann. Cabopino kommt danach wie eine Erleichterung: eine kompakte, unprätentiöse Marina hinter Pinien und den Artola-Dünen, einem der letzten wilden Sandabschnitte dieser Küste. Ankert vor dem Strand für ein Bad, bevor ihr einlauft. An Land sucht ihr euch ein Chiringuito, das Espetos grillt, Sardinen auf Rohrstöcken über Olivenholzglut in einem sandgefüllten Boot gegart. Das ist der Geschmack der ganzen Küste von Málaga in einem Bissen.
Unternehmungen
Vor dem Naturdenkmal der Artola-Dünen schwimmen
Espeto de Sardinas im Chiringuito essen
Megayachten in Puerto Banús bestaunen
Hinaus zum Wachturm Torre Ladrones laufen
Anlegetipp
In Cabopino liegt ihr mit dem Heck zum Steg und ruhig bei Nordwind, doch die Marina ist klein und im August schnell voll, meldet euch also über Funk an oder bucht. Puerto Banús, vier Meilen zurück, ist die teurere, auffälligere Ausweichlösung.






