Brittany & Atlantic
Route · 14 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Brittany & Atlantic

Le Crouesty über Ile de Groix & Belle-Ile (Le Palais).

Zwei Wochen von Le Crouesty durch den Golf von Morbihan nach Houat, Belle-Ile, Groix und Lorient. Ankerplätze, Häfen und Liegetipps für die Südbretagne.

Die Route

Route Tag für Tag

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Vannes
Tag 1

Le CrouestyVannes

Mit dem Flutstrom durch die Enge in den Golf von Morbihan und durch die Schleuse in die Marina mitten im alten Vannes.

Distanz

9 NM

Segelzeit

~1,8 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Oktober

Dauer

14 Tage

Abfahrt

Le Crouesty

Segelrevier

Brittany & Atlantic

Routenübersicht

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Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 14
Vannes
1
Tag 1

Le CrouestyVannes

Der erste Schlag ist kurz, aber er läuft nach der Uhr, nicht nach dem Log. Legt so ab, dass die Flut euch durch die Lücke zwischen Port-Navalo und Kerpenhir trägt, wo der Jument-Strom bei großen Koeffizienten kräftig setzt. Drinnen beruhigt sich das Wasser, und das Fahrwasser nach Vannes windet sich an Austernbänken und flachen grünen Ufern vorbei. Die Marina liegt mitten in der Altstadt, erreichbar durch eine Drehbrücke und eine Schwelle, die nur um Hochwasser herum öffnen, prüft also den Fahrplan, bevor ihr euch festlegt. An Land lohnen die Stadtmauer und die Waschhäuser an der Marle eine Stunde, und in den Gassen hinter der Kathedrale reiht sich eine Crêperie an die nächste. Wir kommen meist mit genug Zeit an, um vor dem Abendessen die Mauern abzulaufen. Kauft hier Brot und Kaffee, es ist der bestsortierte Stopp der ganzen Runde.

Unternehmungen

Auf der mittelalterlichen Stadtmauer über den Waschhäusern

Crêperie-Abendessen in den Gassen der Altstadt

Kathedrale Saint-Pierre und Place Henri IV

Auf dem Markt im Zentrum voll proviantieren

Anlegetipp

Drehbrücke und Schwelle zum Becken von Vannes öffnen nur in einem Fenster um Hochwasser, plant An- und Ablegen also nach dem veröffentlichten Fahrplan. Die Liegeplätze liegen mitten in der Stadt und sind im Juli voll, ruft die Capitainerie vorher an.

Vannes
2
Tag 2

VannesIle aux Moines

Verlasst Vannes mit der Ebbe und lasst den Strom die Arbeit bis zur Ile aux Moines machen, der größten und schönsten der Golfinseln. Die Passage misst nur ein paar Meilen, aber die Tide setzt kräftig durch die Enge vor Port-Blanc, also stimmt euer Timing ab und behaltet die Peilung im Auge. Nehmt eine Boje vor Port du Lerio; der Grund hält nur stellenweise und das Fahrwasser ist belebt, eine Mooring schlägt hier den Anker. Mietet am Kai ein Fahrrad und fahrt hinaus zum Bois d'Amour und zum Megalithen an der Pointe du Trech. Im Dorf gibt es ein paar gute Adressen für eine Austernplatte. Sobald die Tagesgäste mit dem letzten Shuttle nach Port-Blanc zurück sind, wird es abends still.

Unternehmungen

Auf dem Waldweg Bois d'Amour radeln

Austernplatte auf einer Terrasse in Le Bourg

Megalith und Aussicht an der Pointe du Trech

Baden an der Plage du Goret

Anlegetipp

Nehmt eine Gastboje vor Port du Lerio, statt zu ankern; das Fahrwasser ist eng und der Grund uneben. Die Gezeitenströme setzen kräftig an der Insel vorbei, lauft sie also möglichst um den Stillwasserzeitpunkt an.

La Trinite-sur-Mer
3
Tag 3

Ile aux MoinesLa Trinite-sur-Mer

Heute lasst ihr das geschützte Revier hinter euch. Schlüpft mit dem letzten Rest der Ebbe durch die Enge von Port-Navalo und setzt dann Kurs West über die Bucht von Quiberon, am Nachmittag meist ein feiner Raumschotkurs im Seewind. Die Einfahrt in den Fluss Crac'h ist betonnt und unkompliziert, und die Marina liegt gut eine Meile flussaufwärts hinter Reihen von Austernbarken unter der Brücke von Kerisper. La Trinite ist ernsthaftes Segelland; Tabarly hatte seine Boote hier liegen, und die Spi Ouest-France füllt jedes Frühjahr die Stege. Lauft den Kai ab und lest die Namen auf den Spiegeln der Regattayachten. Zum Abendessen serviert La Maison Quintin Austern direkt aus dem Fluss, und im Le Chantier, einem alten Austernschuppen auf der anderen Uferseite, gibt es schlichten gegrillten Fisch.

Unternehmungen

Die Namen auf den Regattaspiegeln entlang der Stege lesen

Austern auf der Terrasse von La Maison Quintin

Gegrillter Fisch im Le Chantier

Über die Pont de Kerisper spazieren

Anlegetipp

La Trinite ist eine große, gut geführte Marina mit einem Gaststeg nahe der Tankstelle; ruft in der Regattasaison vorher an, wenn die Crac'h schnell voll läuft. Der Flussstrom läuft zügig, lauft euren Liegeplatz also gegen den Strom an.

Houat
4
Tag 4

La Trinite-sur-MerHouat

Houat liegt draußen in der offenen Bucht, und die Passage von La Trinite gibt euch einen richtigen Segelschlag über rund zehn Meilen Quiberon-Wasser. Die Insel ist klein, baumlos und autofrei, ringsum nur Sand. An der Ostseite schwingt sich Treac'h er Goured über zwei Kilometer weiße Düne, und bei beständigem Westwind ist das ein herrlicher Tagesankerplatz. Ankert vor dem Strand außerhalb der markierten Kabelzone oder nehmt eine Boje in Port Saint-Gildas an der Nordküste. Das winzige Dorf liegt zehn Gehminuten oberhalb des Hafens, mit einer Bäckerei und ein, zwei Adressen für Taschenkrebs. Bei Nordost rollt der Ankerplatz vor dem Strand nachts, dann wechselt ihr besser ins ruhigere Wasser vor Treac'h er Salus.

Unternehmungen

Den Dünenbogen von Treac'h er Goured ablaufen

Taschenkrebs und Langustinen im Dorf

Küstenpfad um die Pointe de Beg Pell

Baden an den weißen Stränden im Osten

Anlegetipp

Das Bojenfeld von Port Saint-Gildas hat 25 bis 30 Gastmoorings und ist im August früh belegt, seid also bis zum frühen Nachmittag da. Für eine ruhige Nacht ankert vor Treac'h er Salus, das besser vor der nächtlichen Nordostbrise schützt.

Houat
5
Tag 5

HouatHoedic

Hoedic liegt nur wenige Meilen südlich von Houat, also ein Vormittag entspanntes Segeln und ein Nachmittag an Land. Die Insel ist noch kleiner und stiller als ihre Nachbarin, ein flacher Teppich aus Heide und Düne mit einer Handvoll Häuser in der Mitte. Nehmt eine Boje in Port de l'Argol, dem kleinen Hafen an der Westseite, oder ankert bei ruhigem Wetter davor. Es gibt keine Autos und kaum einen Laden, und genau das ist der Punkt. Wandert hinaus zum alten Fort d'Hoedic und zur Kapelle, dann hinunter zur Plage de la Vierge für ein Bad. Stiller als hier werden Abende beim Segeln in Frankreich kaum. Bringt aus Houat mit, was ihr braucht, denn auf Hoedic ist die Versorgung dünn.

Unternehmungen

Das restaurierte Fort d'Hoedic erkunden

Baden an der Plage de la Vierge

Über die Heide zum Leuchtturm laufen

Sundowner an Deck in völliger Stille

Anlegetipp

Port de l'Argol bietet Gastbojen, aber wenig Schutz bei kräftigem Westwind, prüft also den Wetterbericht, bevor ihr euch auf eine Nacht festlegt. Die Versorgung ist minimal, füllt Proviant und Wasser vorher in Houat auf.

Belle-Ile (Le Palais)
6
Tag 6

HoedicBelle-Ile (Le Palais)

Belle-Ile macht ihrem Namen und ihrem Ruf alle Ehre, und die Überfahrt von Hoedic misst etwa fünfzehn Meilen offenes Wasser, sucht euch also ein beständiges Fenster. Le Palais ist die Haustür der Insel, ein Arbeitshafen unter der großen sternförmigen Citadelle Vauban, die der Festungsbaumeister Ludwigs XIV. zur Sicherung der Zufahrten anlegte. In der Saison wird es eng; rechnet damit, an den äußeren Stegen im Päckchen zu dritt oder viert zu liegen, oder schleust ins Innenbecken, wenn das Tor um Hochwasser öffnet. Sobald ihr fest seid, hat die Stadt nach Tagen auf den Außeninseln alles: Ausrüster, Märkte, ein Kino und richtige Restaurants. Geht auf die Wälle der Zitadelle, schon wegen des Blicks zurück über die Masten. Mietet hier Räder oder ein Auto, wenn ihr die wilde Südküste und die Aiguilles de Port-Coton sehen wollt.

Unternehmungen

Die sternförmige Citadelle Vauban besichtigen

Mit dem Rad zu den Aiguilles de Port-Coton

Markteinkauf am Kai

Kino oder ein Abendessen im richtigen Restaurant

Anlegetipp

Le Palais ist im Juli und August schnell voll, kommt also vor Mittag an und rechnet mit einem Päckchen aus mehreren Booten an den Gaststegen. Das Tor zum Innenbecken öffnet nur um Hochwasser, also entweder passend timen oder außen festmachen.

Sauzon
7
Tag 7

Belle-Ile (Le Palais)Sauzon

Man könnte fast zu Fuß gehen, aber von Le Palais herumzusegeln ist die schönere Art anzukommen. Sauzon liegt am Ende eines schmalen Tideneinschnitts an der Nordwestküste, eine Kurve aus Pastellhäusern und ein schlanker Leuchtturm an der Einfahrt. Der Hafen fällt größtenteils trocken, deshalb nehmen Gäste die Vor-und-Achter-Moorings in der Rinne; die tieferen Plätze ganz außen bleiben schwimmend. Es geht hier ruhiger und vornehmer zu als in Le Palais, wie gemacht für einen langsamen Nachmittag. Lauft den Küstenpfad hinaus zur Pointe du Cardinal und kommt zum Abendessen zurück. Das Hotel du Phare am Kai hat eine Terrasse über dem Wasser und bereitet den Fang des Tages schlicht und gut zu.

Unternehmungen

Küstenpfad zur Pointe du Cardinal

Abendessen auf der Terrasse des Hotel du Phare

Die pastellfarbenen Kaihäuser fotografieren

Hinaus zum Hafenleuchtturm laufen

Anlegetipp

Sauzon fällt größtenteils trocken, nehmt also eine Vor-und-Achter-Mooring in der Rinne und rechnet nach, ob ihr über Niedrigwasser genug Wasser unter dem Kiel habt. Die äußeren Moorings bleiben schwimmend; fragt den Hafenmeister, wo ihr liegen sollt.

Ile de Groix
8
Tag 8

SauzonIle de Groix

Das ist der längste Einzelschlag der Reise, rund zwanzig Meilen offener Atlantik von Belle-Ile hinauf nach Groix, also früh los und den Wetterbericht im Auge behalten, falls sich im Westen etwas zusammenbraut. Groix lohnt die Mühe. Port Tudy an der Nordküste war einmal einer der großen Thunfischhäfen Frankreichs, und die Steinkais und alten Konservenschuppen rahmen das Becken bis heute. Die Marina ist beliebt und nimmt keine Reservierungen, ihr geht also dort ins Päckchen, wo der Hafenmeister euch hinweist. An Land führt der Weg zu Fuß oder mit dem Rad hinaus zur Plage des Grands Sables, einem seltenen konvexen Strand, der mit den Strömungen seine Form verändert. Das Thunfischfest steckt der Insel in den Knochen, und mit Meeresfrüchten kennt man sich hier aus. Uns gefällt die Ruhe von Port-Lay, der winzigen Bucht direkt westlich des Haupthafens.

Unternehmungen

Mit dem Rad zur konvexen Plage des Grands Sables

Durch die alten Konservenschuppen von Port Tudy streifen

Abendspaziergang zum winzigen Port-Lay

Meeresfrüchte am Kai von Port Tudy

Anlegetipp

Port Tudy nimmt keine Buchungen an und packt die Boote in der Saison tief ins Päckchen, kommt also bis zum frühen Nachmittag an und rechnet damit, längsseits einer anderen Yacht zu liegen. Die äußeren Reihen rollen bei nördlicher Dünung; das Innenbecken ist ruhiger, wenn dort Platz ist.

Ile De Groix
9
Tag 9

Ile de GroixLorient

Von Groix nach Lorient sind es gemütliche sieben Meilen, es eilt also nicht mit dem Ablegen von der Boje. Die Einfahrt in die Bucht ist weit und gut betonnt, aber Fähren und Fischerboote halten euch wach, und die Ebbe kann im Fahrwasser kräftig setzen. In Lorient lebt der französische Hochseesport. Die alte deutsche U-Boot-Basis in Keroman beherbergt heute die Cite de la Voile Eric Tabarly und einen Steg voller IMOCA- und Ultim-Kampagnen; oft könnt ihr einer Crew bei der Arbeit an einem foilenden Riesen zusehen. Die Marina im Stadtzentrum ist praktisch zum Proviantieren und für eine Nacht abseits der Inseln. Postkartenschön ist es nicht, aber wer die Vendee Globe verfolgt, erlebt hier fast eine Wallfahrt. Füllt das Schiff auf, bevor es wieder nach Süden geht.

Unternehmungen

Museum Cite de la Voile Eric Tabarly

Die IMOCA- und Ultim-Stege ansehen

Die U-Boot-Basis Keroman besichtigen

Großer Proviantierungsgang in der Stadt

Anlegetipp

Lorient hat mehrere Marinas; die Stege im Stadtzentrum liegen am günstigsten zu Geschäften und Bahnhof. Achtet beim Einlaufen auf die kräftige Ebbe sowie den Berufs- und Fährverkehr, und ruft in Regattawochen vorher an, wenn keine Liegeplätze mehr frei sind.

Ile de Groix
10
Tag 10

LorientIle de Groix

Fahrt wieder hinaus nach Groix, aber diesmal als Tag auf dem Wasser statt als Hafenstopp. Bei Westwind ist der Ankerplatz vor der Plage des Grands Sables an der Ostküste kaum zu schlagen, ein Schwung heller Sand, der ins klare grüne Flachwasser abfällt. Anker fallen vor dem Strand, mit dem Beiboot an Land für ein Bad und einen Spaziergang nach Locmaria. Dreht der Wind auf Ost, verzieht euch stattdessen in den Windschatten der Südseite oder zurück an eine Boje in Port Tudy. Das ist ein guter Reservetag zum Entschleunigen, für ein wenig Wartung und um die Crew von der Leine zu lassen. Legt den Ortswechsel am Abend so, dass ihr fest liegt, bevor der Seewind einschläft und sich der Ankerplatz leert.

Unternehmungen

Vor der Plage des Grands Sables ankern und schwimmen

Zum Dorf Locmaria laufen

Im klaren grünen Flachwasser schnorcheln

Gemütliches Mittagessen vor Anker

Anlegetipp

Bei West ist der Ankerplatz Grands Sables ruhig und sandig; bei Ost wird er unhaltbar, dann geht es an die Südküste oder nach Port Tudy. Grabt den Anker gut ein, denn die Tide dreht die Boote im Lauf des Tages.

Belle-Ile (Le Palais)
11
Tag 11

Ile de GroixBelle-Ile (Le Palais)

Der Schlag zurück nach Belle-Ile deckt dieselben zwanzig Meilen offenes Wasser ab, läuft aber im vorherrschenden West meist andersherum als an Tag acht: raumschots und flott. Ausgebaumt oder unter Gennaker fresst ihr die Meilen vor dem Mittagessen. Le Palais fühlt sich jetzt vertraut an, und eine zweite Nacht lässt euch die Ecken der Insel sehen, die ihr verpasst habt. Mietet Räder und fahrt die wilde Südküste zum Grand Phare und zu den Nadelfelsen von Port-Coton, wo die Dünung weiß gegen die Klippen bricht, die Monet gemalt hat. Ist der Hafen wieder voll, taugt der Ankerplatz vor der Zitadelle bei ablandigem Wind. Proviantiert für den Heimweg; auf den Außeninseln sind Läden dünn gesät, und bis in den Golf sind es noch zwei Tage.

Unternehmungen

Mit dem Rad zum Leuchtturm Grand Phare

Die Klippen der Aiguilles de Port-Coton ansehen

Zweiter Rundgang durch die Altstadt von Le Palais

Für die Außeninseln proviantieren

Anlegetipp

Wie an Tag sechs ist Le Palais mittags am vollsten; eine Ankunft am späten Vormittag nach einem schnellen Vorwindschlag hilft beim Platz im Päckchen. Bei stetigem ablandigem Wind ist der Ankerplatz unter der Zitadelle die ruhigere Alternative.

Houat
12
Tag 12

Belle-Ile (Le Palais)Houat

Ein kurzer Schlag nach Osten bringt euch zurück nach Houat, und mit den Außenetappen im Rücken gibt es keinen Grund zur Eile. Das ist der letzte echte Inseltag der Reise, macht also etwas daraus. Hält der Wind im Westen, ankert wieder vor Treac'h er Goured und verbringt den Nachmittag an diesem langen weißen Strand, oder lauft den Küstenpfad in ein paar entspannten Stunden einmal um die Insel. Die Dorfbäckerei macht einen guten Far Breton, wenn ihr da seid, bevor die Regale leer sind. Nehmt für die Nacht eine Boje in Port Saint-Gildas oder legt euch vor Treac'h er Salus, falls der Wind auf Nord dreht. Behaltet jetzt den Wetterbericht genau im Auge; der morgige Schlag in den Golf will ein vernünftiges Fenster und einen mitlaufenden Strom an der Einfahrt.

Unternehmungen

Letztes Bad vor Treac'h er Goured

Küstenpfad einmal um die Insel

Far Breton aus der Dorfbäckerei

Sundowner in Port Saint-Gildas

Anlegetipp

Nehmt für die Nacht eine Boje in Port Saint-Gildas und macht früh fest, denn im Hochsommer füllt sich das Feld. Dreht der Wind auf Nord, ist der Ankerplatz vor Treac'h er Salus die ruhigere Wahl zum Schlafen.

Houat
13
Tag 13

HouatLe Crouesty

Der letzte volle Schlag führt zurück über die Bucht von Quiberon nach Le Crouesty, der großen Marina gleich vor der Mündung des Golfs. Bei normalen Bedingungen ein leichtes Segeln, zehn Meilen oder so, oft ein halber Wind in der Seebrise. Crouesty ist ein Tiefwasserhafen, der bei jedem Wasserstand offen bleibt, es gibt bei der Ankunft also kein Tor zu erwischen, was den Abschluss der Segelei entspannt macht. Sobald ihr fest liegt, lohnt der Weg um die Landzunge nach Port-Navalo für einen letzten Blick auf die Golfeinfahrt und den heftigen Strom, der durch die Enge schießt. Die Marina hat Tankstelle, Wasser und einen Ausrüster für alles, was ihr noch klarieren müsst. Muss das Schiff sauber und voll zurück, fangt heute Abend damit an, nicht morgen früh.

Unternehmungen

Über die Landzunge ins Dorf Port-Navalo laufen

Dem Stromrennen durch die Enge zusehen

In Crouesty tanken und Wasser auffüllen

Abschiedsessen mit Meeresfrüchten an der Marina

Anlegetipp

Le Crouesty ist eine große Marina ohne Tidenbeschränkung, das Ankunftstiming ist also einfach, ruft in den Hochwochen aber die Capitainerie wegen eines Gastliegeplatzes an. Tankt gleich bei der Ankunft, um der Morgenschlange am Übergabetag zu entgehen.

Belle Ile
14
Tag 14

Le CrouestyLe Crouesty

Der letzte Tag ist bewusst locker gehalten. Die meisten Charter geben das Schiff an diesem Morgen zurück, es ist also vor allem ein Versicherungstag gegen eine Starkwindlage, die euch auf den Inseln hätte festhalten können. War das Wetter gnädig und ihr seid vor der Zeit, nutzt ihn. Eine kurze Runde hinauf nach Port-Navalo und ein Bad an den Stränden des Golfs machen einen sanften letzten Vormittag, bevor ihr die Kabinen räumt. Ansonsten ist das die Zeit für das unglamouröse Ende einer Reise: Kojen abziehen, den Rest der Vorräte zu einem Mittagessen verarbeiten, Diesel und Papierkram regeln und nachsehen, dass nichts unter eine Bodenplatte gerutscht ist. Zwei Wochen rund um diese Inseln, und die meisten Crews planen schon die nächste Runde. Le Crouesty ist ein einfacher Ort, um sich vom Schiff zu verabschieden.

Unternehmungen

Kurzer Morgentörn nach Port-Navalo

Letztes Bad an den Stränden des Golfs

Kojen abziehen und Kabinen räumen

Diesel, Wasser und Papierkram erledigen

Anlegetipp

Lasst das Schiff für die Übergabe an seinem Liegeplatz in Le Crouesty und bestätigt die Check-out-Zeit mit der Basis. Wenn ihr morgens noch eine kurze Runde segelt, seid deutlich vor der vereinbarten Rückgabe zurück, damit das Basisteam pünktlich abnehmen kann.

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