
Salerno → Cetara
Der erste Schlag ist bewusst kurz, und mir gefällt das so. Acht Meilen aus der Marina d'Arechi heraus, und du liegst lange vor dem Mittagessen vor Cetara, mit dem ganzen restlichen Tag zum Ankommen. Das hier ist das arbeitende Ende der Amalfiküste: ein Keil hoher Häuser über einem Fischerhafen, eine Kirche mit Majolikakuppel und der gedrungene Torre Vicereale als Wächter über dem Strand. Cetara hat sich mit colatura di alici einen Namen gemacht, der bernsteinfarbenen Sardellensauce, die vom römischen garum abstammt, und die Familien, die sie pressen, arbeiten noch heute in Kellern wenige Schritte von der Kaimauer. Bestell in einer Hafentrattoria Spaghetti alla colatura, dann verstehst du den Aufwand. Am späten Nachmittag steig Richtung Turm, wegen des Lichts auf dem Wasser, und lass dich dann mit einem Limoncello nieder, während die Boote zurückkommen.
Unternehmungen
Einen Keller für colatura di alici am Hafen besuchen
Spaghetti alla colatura in einer Trattoria an der Kaimauer
Hinauf zum Wachturm Torre Vicereale steigen
Die majolikagedeckte Kuppel von San Pietro Apostolo
Anlegetipp
Cetaras kleiner Hafen nimmt dich mit dem Heck zum Steg für rund 40-60 € pro Nacht und liegt gut geschützt vor Nordwind, füllt sich im Juli und August aber schnell, also bis zum frühen Nachmittag da sein, im Päckchen liegen oder vorher anrufen. Ist alles belegt, hat die Marina d'Arechi acht Meilen zurück Plätze und volle Services.






