
Salerno → Vietri sul Mare
Der erste Schlag ist kaum ein Törnabschnitt. Vier Meilen aus der Marina d'Arechi heraus, dicht unter Land, und schon liegt Vietri sul Mare vor dir, bevor jemand seinen Kaffee ausgetrunken hat. Genau darum geht es: ein sanftes Aufwärmen, um Reffleinen und Beiboot zu prüfen, bevor die richtigen Distanzen anfangen. In Vietri beginnt die Amalfi-Keramik. Vom kleinen Hafen geht es hinauf zum Corso, der voller kleiner Ateliers ist, von denen die meisten hinten im Hof noch selbst brennen. Eines der klassischen Motive ist der ciucciariello, ein gedrungener bemalter Esel, den du auf allem findest, vom Eierbecher bis zur Hausnummer. Frag nach, und oft lässt dich ein Töpfer selbst ein kleines Stück drehen. Wir machen meist früh fest und verbringen den ganzen Nachmittag an Land. Am Abend passen ein Teller scialatielli und ein Glas Falanghina auf der Kaimauer genau richtig.
Unternehmungen
Eigene Schale in einem Atelier am Corso töpfern
Die Majolikakuppel von San Giovanni Battista suchen
Scialatielli mit Meeresfrüchten in einer Hafentrattoria
Abendliches Gelato auf der Uferpromenade
Anlegetipp
Die kleine Marina di Vietri nimmt dich mit dem Heck zum Steg für rund 40-60 € und schützt vor Nordwind, aber es gibt nur wenige Plätze, und in der Saison sind sie am frühen Nachmittag weg. Ist alles belegt, hat die Marina d'Arechi vier Meilen zurück volle Services und immer Platz.






