Card image
Route · 7 Tage · RundtörnYachtcharter-Route · Amalfi

Genova Rundtörn.

Eine Woche ab Genua westwärts entlang der Riviera di Ponente: Arenzano, Varazze, Savona, Albenga, Imperia und zurück an der Lanterna vorbei.

Die Route

Route Tag für Tag

Klicken Sie auf einen Pin auf der Karte oder auf einen Tag in der Routenübersicht unten, um Etappe, Geschichte und Fotos des Tages zu sehen.

Arenzano
Tag 1

GenovaArenzano

Ein sanftes 12-Meilen-Warmlaufen westlich von Genua zum Einfahren des Bootes, am Ende Heckanleger in Arenzano unter den Beigua-Bergen.

Distanz

11 NM

Segelzeit

~2,2 h bei 5 kn

Auf einen Blick

Die Route auf einen Blick

Beste Saison

Mai – Mitte Oktober (Hochsaison Jun – Sep)

Dauer

7 Tage

Abfahrt

Genova

Segelrevier

Amalfi

Routenübersicht

Klicken Sie auf einen Tag, um zur Karte zurückzuspringen und seine Fotos, Geschichte und den Anlegetipp zu sehen.

Die ganze Geschichte

Die Reise Tag für Tag

Benannte Ankerplätze, Anlegetipps und Aktivitäten für jede Etappe der Woche — die Karte wandert beim Scrollen mit.

Tag 1 / 7
Arenzano
1
Tag 1

GenovaArenzano

Der erste Schenkel ist absichtlich kurz. Ihr übernehmt das Boot in der Marina Porto Antico, geht die Systeme durch, lauft dann an der Lanterna vorbei hinaus und dreht nach Westen. Zwölf Meilen offene Küste, dahinter der grüne Beigua-Rücken. Im Juli bleibt der Morgen glatt; der Libeccio setzt am frühen Nachmittag aus Südwest ein, meist zehn bis fünfzehn Knoten, deshalb wollen wir bis zehn Uhr vom Steg sein und den Wind auf dem Weg arbeiten lassen. Arenzano selbst hat es nicht eilig. Die alten Villen des Seebads stehen zurückgesetzt hinter einem Kiesstrand, und hinter der Uferstraße breitet sich der Parco Villa Negrotto Cambiaso mit seinem kleinen See und der Voliere aus. Holt Focaccia, während die Crew ankommt. Ein weicher Auftakt, genau das, was ein erster Tag sein soll.

Unternehmungen

Durch die Gärten des Parco Villa Negrotto Cambiaso schlendern

Vom Kies der Spiaggia Libera aus schwimmen

Focaccia al formaggio aus einer Dorfbäckerei

Einen Kammweg im Beigua-Park wandern

Anlegetipp

Die Marina di Arenzano nimmt euch mit dem Heck zum Steg und schützt gut vor Nord; rechnet in der Saison mit €60–100 pro Nacht. Wer für die Übergabe mehr Platz will, startet besser von der größeren Basis Marina Porto Antico in Genua.

Varazze
2
Tag 2

ArenzanoVarazze

Das ist der kürzeste Sprung der Woche, es eilt also nichts. Schlaft aus, füllt Wasser nach und macht die acht Meilen in eurem Tempo. Die Marina di Varazze ist eine der größten Anlagen an der Riviera di Ponente, rund achthundert Liegeplätze, Mooringleinen an jedem Steg und eine Tankstelle, falls nötig. Platzmangel ist hier selbst im August selten ein Thema. Der Ort dahinter ist ehrlich, arbeitendes Ligurien statt Postkarte. Alte Männer spielen Karten an der Lungomare Europa, der Promenade auf einer stillgelegten Bahntrasse, die weiter Richtung Cogoleto führt. Kinder kämmen die Spiaggia di Ponente nach Meerglas ab. Esst Fritto misto aus der Papiertüte und lauft es an der Front wieder ab.

Unternehmungen

An der Spiaggia di Ponente nach Meerglas suchen

Am Riff vor Capo Santo Stefano schnorcheln

Fritto misto aus der Papiertüte

Über die Promenade Lungomare Europa schlendern

Anlegetipp

Die Marina di Varazze nimmt euch mit dem Heck an Mooringleinen und ist rundum geschützt; in Spitzennächten kostet es €70–120. Platz ist fast immer da, ihr müsst also nicht lange im Voraus buchen.

Savona
3
Tag 3

VarazzeSavona

Savona ist eine richtige Stadt, kein Ferienort, und genau das macht sie besser. Die Ansteuerung ist unverwechselbar: der mächtige Block der Festung Priamar auf ihrer Landzunge, Stein aus dem sechzehnten Jahrhundert, von den Genuesen hochgezogen, dazu der gestreifte Torre Leon Pancaldo an der alten Hafeneinfahrt. Macht in der Marina im Alten Hafen fest, rundum geschützt, und ihr steht mitten in der Stadt. Kolumbus kannte diese Gassen; seine Familie lebte eine Zeit lang hier. Steigt auf die Festungsmauern für den Blick über die Dächer, sucht euch dann salzgereifte Sardellen und ein Glas Vermentino abseits der Hauptstraße. Ist die Marina voll, liegt Vado Ligure drei Meilen südlich mit ruhigeren Plätzen.

Unternehmungen

Über die Mauern der Festung Priamar aus dem 16. Jahrhundert gehen

In der Bucht der Meerjungfrauengrotte südlich des Hafens baden

Salzsardellen in einer Osteria in der Seitengasse

Ein Glas lokaler Vermentino an Land

Anlegetipp

Die Marina im Alten Hafen von Savona nimmt euch mit dem Heck zum Steg und ist rundum geschützt, rund €70–110 pro Nacht. Das ruhigere Vado Ligure liegt drei Meilen südlich, falls ihr euch den Stadttrubel sparen wollt.

Albenga
4
Tag 4

SavonaAlbenga

Heute zwanzig Meilen, der bisher längste Schlag, deshalb legen wir bis neun ab, um die Morgenruhe mitzunehmen und den Seewind aufzunehmen, sobald er einsetzt. An Backbord öffnet sich die Küste in die Ebene von Albenga, flach und grün, ungewöhnlich an dieser klippenreichen Riviera. Die Altstadt liegt etwas landeinwärts, ein Knäuel aus Backsteintürmen aus dem Mittelalter, und in ihrem Herzen bewahrt das Battistero Paleocristiano aus dem fünften Jahrhundert seine originalen Mosaiken. Die Isola Gallinara erhebt sich gleich vor der Bucht, ein buckliges Naturschutzgebiet mit klarem Wasser auf der Leeseite, einen Anker- und Schnorchelstopp wert, bevor ihr einlauft. An Land ist das Pigato-Land. Bestellt einen Teller Buridda unter einem der mittelalterlichen Türme und schenkt den lokalen Weißen ein.

Unternehmungen

Die Mosaiken des Battistero Paleocristiano aus dem 5. Jahrhundert ansehen

Vor der Isola Gallinara ankern und schnorcheln

Fischeintopf Buridda unter einem mittelalterlichen Turm

Pigato-Wein aus der Ebene von Albenga

Anlegetipp

Die Marina di Albenga nimmt euch mit dem Heck zum Steg und schützt vor Nord, rund €50–80 pro Nacht. Für einen Mittagsstopp ankert im Lee der Isola Gallinara auf Sand und bringt die Crew mit dem Beiboot an Land.

Imperia
5
Tag 5

AlbengaImperia

Imperia sind eigentlich zwei Städte, die man in den 1920er-Jahren verheiratet hat, Oneglia und Porto Maurizio, links und rechts eines kleinen Flusses, die Marina in der Mitte. Die fünfzehn Meilen von Albenga herunter sind unkompliziert, meist ein Raumschotkurs auf der Nachmittagsbrise. Porto Maurizio ist der Teil zum Gehen. Steigt hinauf in den Parasio, das alte Viertel, das sich in engen Gassen den Hügel hochstapelt, und schaut zurück auf die Boote. Drüben in Oneglia erzählt das Museo dell'Olivo die Geschichte der Taggiasca-Olive, der kleinen dunklen Frucht hinter Liguriens bestem Öl. Kauft eine Dose für zu Hause. Zum Abendessen gibt es Sardenaira, die lokale Focaccia mit Zwiebeln und Sardellen, gegessen in Hafennähe.

Unternehmungen

Den Parasio auf dem Hügel von Porto Maurizio erklimmen

Museo dell'Olivo und die Geschichte der Taggiasca

Am goldenen Sand der Spiaggia d'Oro baden

Sardenaira nahe dem Hafen von Oneglia

Anlegetipp

Die Marina di Imperia legt euch mit dem Heck zwischen die beiden Stadthälften, rundum geschützt, in der Spitze €80–130. Die Platzkapazität hält selbst im August, ein Anruf am selben Tag bringt meist noch einen Liegeplatz.

Vado Ligure
6
Tag 6

ImperiaVado Ligure

Das ist der Meilentag, vierundzwanzig zurück nach Osten, ein frühes Leinenlos zahlt sich also aus. Nehmt die ganze Küste im Rückwärtsgang: Imperia fällt achteraus, dann der lange grüne Lauf an Alassio und Finale vorbei Richtung Savona-Reede. An einem guten Nachmittag steht die Brise von achtern, und es wird ein schneller, leichter Schlag. Vado Ligure ist niemandes Postkarte. Es ist ein echter Hafen aus Fischerbooten und Frachtkränen, und die Yachtplätze sind fast ein Nachgedanke, was sie günstig und ruhig hält. Bevor ihr festmacht, lohnt ein Abstecher ins Meeresschutzgebiet Bergeggi westlich des Hafens, wo das Beiboot zum Schnorcheln in Meeresgrotten hineinstechen kann. An Land mietet ihr ein Rad und rollt die Uferstraße entlang und esst danach schlichten, guten Fisch in einer Familientrattoria am Fischkai.

Unternehmungen

In den Grotten des Meeresschutzgebiets Bergeggi schnorcheln

Ankerbad in der Baia dei Saraceni

Ein Rad für die Uferstraße mieten

Frischer Fisch am Fischkai von Vado

Anlegetipp

Vado Ligure nimmt euch mit dem Heck zum Steg für bescheidene €40–60 pro Nacht und schützt vor Nord. Wenn es euch zu industriell ist, liegt die Marina di Savona nur drei Meilen nördlich mit mehr Komfort.

Cogoleto
7
Tag 7

Vado LigureGenova

Der Schlussschlag sind leichte zwanzig Meilen, und es gibt keinen Grund zur Eile. Unterbrecht die Etappe in Cogoleto, einem unaufgeregten Küstenort, der gern einen Faden der Kolumbus-Geschichte für sich beansprucht. Ankert davor und schwimmt unter dem alten Wachturm Punta Martinetto, oder treibt einfach eine Stunde vor dem letzten Stück. Zurück in Genua kommt zuerst die Lanterna auf, der mittelalterliche Leuchtturm, der Crews seit Jahrhunderten hereinführt. Tankt am Steg an der Einfahrt, bevor ihr in die Marina Porto Antico eindreht. Wenn ihr flink mit den Leinen seid, bleibt Zeit, sich noch einmal in den Caruggi zu verlieren, den schattigen Gassen der Altstadt, und Pesto so zu essen, wie er schmecken soll, in der Stadt, die ihn erfunden hat.

Unternehmungen

Unter dem Wachturm Punta Martinetto schwimmen

In der Marina Porto Antico tanken und festmachen

Pesto genovese in den Caruggi-Gassen

Den mittelalterlichen Leuchtturm Lanterna sehen

Anlegetipp

Die Marina Porto Antico mitten in Genua nimmt euch mit dem Heck zum Steg, €100–150 in Spitzennächten, geschützt vor Nord. Steuert vor dem Festmachen die Tankstelle an der Hafeneinfahrt an und gebt eure Rückkehrzeit vorher durch.

Segeln Sie diese Route auf Ihrem eigenen Charter

Prüfen Sie die Verfügbarkeit ab der Abfahrtsmarina, vergleichen Sie Boote und sichern Sie sich Ihre Woche online — kostenlose Stornierung inklusive.